Über 45 Millionen sogenannte Legehennen werden jedes Jahr allein in der deutschen Eierindustrie ausgebeutet – nur für den kurzen Genuss der Menschen. Pro Jahr isst hierzulande statistisch jeder Mensch durchschnittlich rund 250 Eier. Die Hälfte davon meist unbewusst in Fertigprodukten, Backwaren und Soßen. Jedes dieser Eier bedeutet Leid – wie muss es sein, ein Huhn in der Eierindustrie zu sein?
Den Menschen in Deutschland wird von der Industrie mit jedem Ei ein vermeintlich gutes Gewissen verkauft. Hierzulande werden die Hühner in der Regel nicht mehr in Käfigen gehalten und auch das sogenannte Kükenschreddern ist seit 2022 verboten. Doch der Schein trügt. Etwa die Hälfte des deutschen Pro-Kopf-Konsums fällt auf verarbeitete Produkte und stammt häufig aus schlimmsten Haltungsbedingungen.
Social Media spielt auch im Einsatz für die Tiere eine wichtige Rolle. Denn auf Instagram, TikTok, Facebook und Co. können wir mit nur einem Beitrag hunderttausende Menschen erreichen und damit echte Veränderung für die Tiere bewirken. Mit diesen 4 Tipps kannst du entscheidend dazu beitragen.
Nachdem die Europäische Kommission versprochen hatte, das Tierschutzgesetz zu überarbeiten und Verbesserungen wie den Ausstieg aus der Käfighaltung umzusetzen, sieht das Arbeitsprogramm für 2026 nichts davon vor. Damit lassen die verantwortlichen Politiker*innen nicht nur Millionen Tiere, sondern auch mindestens 1,4 Millionen Bürger*innen im Stich, die gegenüber der EU-Kommission ein Ende der Käfighaltung forderten. Mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen und einem Protest in Brüssel unterstrichen wir bereits unsere Forderungen für die Tiere – und wir werden weiter kämpfen.
Harte Metallstäbe drücken schmerzhaft gegen ihre Körper. Ein kleiner Schritt nach vorn und zurück, das war’s. Umdrehen ist unmöglich. Hinlegen oftmals schwierig – und schmerzvoll. Es gibt nur Enge und Tristheit. Das ist die grausame Lebensrealität von Millionen Mutterschweinen in Deutschland und vielen anderen Ländern. Sie fristen einen Großteil ihres Lebens eingesperrt in Kastenständen. Was das für die Tiere bedeutet, wie die gesetzlichen Regelungen sind und was wir für die Tiere fordern, liest du in unserem Artikel.
In vielen industrialisierten Ländern ist es vorgeschrieben, dass Tiere vor der Schlachtung betäubt werden müssen. Das soll Leid vermeiden – doch auch der Betäubungsprozess selbst kann extrem qualvoll für die Tiere sein. Dabei gibt es unterschiedliche Methoden wie die mechanische Betäubung durch Bolzenschuss, die elektrische Betäubung durch Elektrozangen und die Betäubung mit Gasen. Die Realität zwischen den Gesetzen und der Praxis unterscheidet sich in einigen Ländern jedoch stark. Erfahre hier mehr über die Situation, die Probleme und die häufigsten Betäubungsmethoden in Deutschland und der Welt.
Thomas hat vier Monate in einem von Deutschlands größten Schweine-Zuchtbetrieben gearbeitet und die brutalen Zustände dokumentiert. Dank seines Einsatzes konnten wir rechtlich gegen die Tierquäler*innen vorgehen und Millionen Menschen die Wahrheit über die Tierindustrie zeigen. Aber wie hat er es überhaupt ausgehalten, täglich dieses Tierleid mitzuerleben? Diese und viele weitere Fragen beantwortet Thomas in diesem Interview.
In Frankfurt (Oder) treibt Judith Henn zusammen mit ihrem Team eine stille Revolution voran. Mit ihrer Genossenschaft PlantAge hat sie es sich zur Aufgabe gemacht, den Gemüseanbau nachhaltig und komplett vegan zu gestalten.
Sarah Heiligtag vom Schweizer Hof Narr hat dazu beigetragen, bereits über 160 konventionelle landwirtschaftliche Betriebe in der DACH-Region erfolgreich auf bio-vegane Lebenshöfe umzustellen. In unserem Interview spricht die Gründerin der Bewegung TransFARMation über die Herausforderungen und Erfolge bei der Umstellung, die Mythen der Tierhaltungsindustrie und ihre Vision von einer ethischen und nachhaltigen Landwirtschaft.
Schweine helfen einander, können Tricks erlernen und schließen Freundschaften. Sie sind sehr schlaue und soziale Tiere. Unter natürlichen Bedingungen bilden sie ähnliche Gemeinschaften, wie es andere Tiere und auch wir Menschen tun. Dabei entwickelt jedes Schwein seine ganz eigene Persönlichkeit und Stärken.