Shenzhen verbietet Handel und Verzehr von Hunden, Katzen und Wildtieren

China, Shenzhen

Die südchinesische Stadt Shenzhen verkündete vor wenigen Tagen, den Verzehr von Hunde-  und Katzenfleisch und den Handel und Konsum von Wildtieren ab Mai 2020 endgültig und dauerhaft zu verbieten. Verstöße gegen das Verbot sollen unter anderem mit hohen Geldstrafen von mindestens 100.000 Yuan (13.000) Euro geahndet werden. 

Als Folge der Corona-Pandemie hatte Chinas Regierung bereits Ende Februar den Handel und Konsum von Wildtieren untersagt. Mit der Maßnahme, auch Hunde- und Katzenfleisch zu verbieten, nimmt die Metropole Shenzhen eine Vorreiterrolle ein. Jedes Jahr werden in China alleine über 10 Millionen Hunde wegen ihres Fleisches oder Fells getötet. Das dauerhafte Verbot ist nicht nur eine positive Nachricht für Tiere, sondern trägt auch dazu bei, das Risiko künftiger Pandemien zu verringern. 

Wissenschaftlicher*innen gehen davon aus, dass die Ursprünge tödlicher Viren wie SARS oder MERS auf sogenannte wet markets zurückzuführen sind, auf denen „Haus“-, „Nutz“- und „Wildtiere“ verkauft und geschlachtet werden. Der Ursprung der aktuellen  COVID-19 – Pandemie wird konkret in einem Tiermarkt der Millionenmetropole Wuhan in China vermutet.

WAS SIE TUN KÖNNEN: Lebendtiermärkte bilden eine gefährliche Schnittstelle für die Entstehung und Übertragung zoonotischer Krankheiten, die vom Tier auf den Menschen übertragen werden. Aufgrund dieser unmittelbaren Bedrohung hat Animal Equality eine internationale Kampagne gestartet, die die Vereinten Nationen dazu auffordert, wet markets weltweit zu verbieten – zum Schutz aller Menschen und Tiere. 

Helfen Sie uns, Lebendtiermärkten endgültig ein Ende zu setzen:
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