
Jahresbericht 2025
Im Jahr 2025 haben wir gemeinsam die Leben von etwa 25 Millionen Tieren weltweit positiv beeinflusst.
Lies unseren Jahresbericht und erfahre, wie wir zusammen mit dir die Welt für sie verändert haben.
Danke,
dass du dich im Jahr 2025 für die Tiere und Veränderungen eingesetzt hast.
Gemeinsam haben wir uns gegen Ahold Delhaize gestellt und deren gebrochenes Versprechen, Käfighaltung zu beenden, öffentlich gemacht. Wir haben eine Recherche aus einem Zuchtbetrieb für Schweine in Kansas veröffentlicht, der mit dem Unternehmen in Verbindung steht und Proteste vor dem Hauptsitz des internationalen Lebensmittelkonzerns in den Niederlanden organisiert.
Außerdem haben wir wegweisende rechtliche Fortschritte für die Tiere vorangetrieben, darunter die neue Tierschutzstrategie für England. Mit dem neuen Programm „Love Veg Latino“ in den USA haben wir die pflanzliche Ernährung ƒgefördert. Und mit mehr als 78 Millionen Medienaufrufen haben Tierschützer*innen wie du sich für die Tiere eingesetzt.
Dieser Bericht ist keine Auflistung von Meilensteinen, sondern ein Beweis dafür, was möglich ist, wenn wir zusammenhalten und gegen die Ausbeutung von Tieren kämpfen.
Vielen Dank, dass du dich für Tiere einsetzt.
Mit Blick auf das Jahr 2026 und darüber hinaus
Sharon Núñez
Präsidentin, Animal Equality

Dein Einfluss in Zahlen*

24,8+ MILLIONEN
POSITIV BEEINFLUSSTE TIERE

7.7+ MILLIONEN
VIDEOAUFRUFE

1.1+ MILLIONEN
UNTERSCHRIFTEN FÜR KAMPAGNEN

131,000+
FREIWILLIGE AKTIVIST*INNEN

1+ MILLIONEN
BESUCHE AUF UNSEREN LOVE VEG-WEBSITES

307,000+
LOVE VEG NEWSLETTER-ABONNENT*INNEN

238,000+
DOWNLOADS DER LOVE VEG-KOCHBÜCHER
*Internationale Daten von Januar bis Dezember 2025.
Love Veg, das ErnährungsProgramm von Animal Equality
Der wirksamste Weg, sich gegen das Leid der Tiere zu stellen, ist eine Umstellung unserer Ernährung auf rein pflanzliche Lebensmittel. Mit unserem Love Veg-Programm unterstützen wir Menschen dabei, leicht zugänglich und verständlich, überall auf der Welt und komplett kostenfrei.
Wir haben Love Veg Latino ins Leben gerufen, das pflanzliche Rezepte für lateinamerikanische Familien in den USA anbietet.
Außerdem haben wir weltweit neue pflanzliche Kochbücher veröffentlicht, darunter eines in Zusammenarbeit mit dem Michelin-Sternekoch Alexis Gauthier.
In Mexiko haben wir 52 kostenfreie Workshops zum Thema pflanzliche Ernährung veranstaltet, an denen über 800 Ernährungswissenschaftsstudent*innen und Gemeindemitglieder teilnahmen. Von Festivals in Italien bis hin zu Billie Eilish-Konzerten in Deutschland haben wir Menschen eingeladen, Love Veg auszuprobieren.
Zusammen konnten wir tolle Fortschritte erreichen. Die aktualisierten Ernährungsrichtlinien Mexikos fördern weniger Fleisch und mehr pflanzliche Lebensmittel. Wir haben uns für pflanzliche Schulmenüs in Spanien eingesetzt. Unsere internationalen Teams haben am Sustainable Food Forum in Mexiko, der COP30 in Brasilien und einer öffentlichen Konsultation zur spanischen Strategie für nachhaltige Entwicklung teilgenommen. Dort haben wir eine klare Botschaft verbreitet: Tierschutz ist für nachhaltige Lebensmittelsysteme unerlässlich.
Industrielle Tierhaltung stoppen
In der Tierindustrie werden Hühner eingesperrt, Ferkel verstümmelt und Kälber von ihren Müttern getrennt. Gemeinsam werden wir diesen Grausamkeiten ein Ende setzen.
Im Jahr 2025 haben wir die Zustände in landwirtschaftlichen Betrieben und Schlachthöfen aufgedeckt und diese Beweise zum Schutz der Tiere genutzt.
In mehreren US-Bundesstaaten haben wir Versuche der Industrie verhindert, Gesetze gegen Käfighaltung aufzuheben. Die Anfechtung des kalifornischen „Gesetzesvorschlags 12“ kam zum Stillstand, als Zehntausende Menschen sich gegen Käfighaltung aussprachen.
In Mexiko haben wir nach den historischen Verfassungsreformen von 2024 an der Ausarbeitung des ersten nationalen Tierschutzgesetzes des Landes mitgewirkt und dafür gesorgt, dass Schutzmaßnahmen auch für landwirtschaftlich genutzte Tiere gelten. 2026 soll es verabschiedet werden. Mit einer Initiative haben wir uns dafür eingesetzt, dass Fische endlich als Tiere anerkannt werden und eine Betäubung vor der Schlachtung vorgeschrieben wird.

In Brasilien haben wir Tierschutzmaßnahmen in der nationalen Umweltpolitik verankert. Dazu gehören Schutzmaßnahmen bei klimabedingten Katastrophen und Beschränkungen für den Transport lebender Tiere. Unser gemeinsames Engagement hat maßgeblich zur Gestaltung der kürzlich veröffentlichten Tierschutzstrategie Englands beigetragen. Neue Richtlinien werden Käfighaltung, die Zucht schnellwachsender Hühner, das Töten männlicher Küken und unzureichende Schutzmaßnahmen für Fische abschaffen.
In Spanien führten rechtliche Schritte gegen einen Schweinebetrieb zu Sanktionen wegen Verstößen gegen den Tierschutz.
Auswahl an Recherche-Veröffentlichungen
Deutschland
Ein verdeckter Ermittler hat monatelang in einem Milchviehbetrieb gearbeitet und die Zustände dokumentiert, um den „wahren Preis von Milch“ zu zeigen.
Italien
Animal Equality veröffentlicht seine erste Recherche zur italienischen Pferdefleischindustrie und deckt wiederholte Gesetzesverstöße auf.
Spanien
Die Behandlung von Rindern und ihren Kälbern in spanischen Milchbetrieben wird Millionen Menschen in der Madrider U-Bahn gezeigt.
USA
Ahold Delhaize steht in Verbindung mit einem Betrieb in Kansas, der extreme Haltungsbedingungen praktiziert.
Brasilien
Truthähne, die nach Luft ringen und durch Ammoniak Wunden haben, wurden in einem Betrieb gefunden, der mit einem der größten Fleischkonzerne der Welt in Verbindung steht.
Argentinien
Die erste argentinische Recherche in einem Schlachthaus führt zu einer formellen Beschwerde.
Argentinien
Auf Schweinebetrieben in Buenos Aires wurden verstümmelte Ferkel gefunden, was zu einer zweiten formellen Beschwerde führte.
Indien
Eine Recherche enthüllt, dass Ziegen auf dem Weg zur Schlachtung starben, nachdem sie jahrelang gemolken und misshandelt worden waren.
Die Käfighaltung von Hühnern und Schweinen beenden
Die Tierindustrie sperrt Millionen von Mutterschweinen und Hühnern in enge Käfige, in denen sie sich nicht frei bewegen können. Gemeinsam haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, die Käfighaltung von Tieren zu beenden.
Zum ersten mal haben wir gezeigt, wie Schweine in den USA in Käfigen leiden. Diese Aufnahmen wurden in einem Betrieb aufgenommen, der mit Ahold Delhaize in Verbindung steht, einem Unternehmen, das vor Jahren versprochen hatte, die Käfighaltung in seinen US-Lieferketten zu beenden. Diese Bilder haben eine globale Kampagne ausgelöst und zu Protesten vor der weltweiten Unternehmenszentrale in den Niederlanden geführt. Es kam zu Demonstrationen vor US-amerikanischen Geschäften wie Food Lion, Giant, Stop & Shop und Hannaford.
Der Druck hörte damit nicht auf. ALDI Süd Supermärkte und Marriott Hotels wurden auf verschiedenen Kontinenten wegen gebrochener Versprechen in Bezug auf Käfighaltung konfrontiert.
Jede Unterstützung hat zu einem systemischen Wandel beigetragen. Italien hat öffentliche Mittel für eine Umstellung weg von Käfighaltung ab 2026 bereitgestellt. In Spanien gibt es jetzt zwei Millionen weniger Hühner in Käfigen als im letzten Jahr. Und in Indien verzichten Hotels zunehmend auf Käfighaltung in ihren Lieferketten, wobei einige bereits eine 100-prozentige Einhaltung erreicht haben.
Darüber hinaus hat sich Denny’s nach fast 600 Tagen Kampagne verpflichtet, keine Produkte mehr von Lieferant*innen zu kaufen, die Schweine während ihrer gesamten Trächtigkeit in Käfigen halten. IHOP folgte diesem Beispiel umgehend.

Das Töten männlicher Küken stoppen
Männliche Küken werden in der Eierindustrie getötet, weil sie keine Eier legen können. Die In-ovo-Geschlechtsbestimmungstechnologie bietet eine Alternative, indem sie das Geschlecht der Embryonen vor dem Schlüpfen identifiziert.
Nach fünf Jahren intensiver Kampagnenarbeit hat Italien die lang erwarteten Richtlinien zur Durchsetzung eines Gesetzes gegen die Tötung männlicher Küken veröffentlicht. Dieses Gesetz verpflichtet Brütereien zur Verwendung der In-ovo-Geschlechtsbestimmungs-technologie. Das beeinflusst jedes Jahr 34 Millionen Küken.
Unsere Arbeit hat auch in Brasilien zu Veränderungen geführt und dazu beigetragen, dass die In-ovo-Geschlechtsbestimmungstechnologie in diesem Land verfügbar ist. Und durch unser gemeinsames Engagement wurde Accor Americas das erste Hotelunternehmen weltweit, das sich gegen das Töten männlicher Küken ausgesprochen hat. Das betrifft jährlich mehr als 3 Millionen Küken.

Die Zwangsmast für Foie gras beenden
Die Foie-gras-Industrie mästet Enten und Gänse, wodurch ihre Lebern auf das Zehnfache ihrer normalen Größe anschwellen. Diese erkrankten Lebern werden dann als vermeintliche Delikatesse verkauft.
In Spanien hat unser Druck das Parlament dazu veranlasst, einen Antrag zu verabschieden, der eine dringende Überprüfung der Zwangsfütterungspraktiken fordert. Wir haben auch eine Klage gegen den Branchenverband Foie Gras Interprofessional Association wegen irreführender Werbung eingereicht. Während die Industrie das mit Foie gras verbundene Leid herunterspielt, haben wir zusammen die Welt dazu gebracht, mehr Verantwortung zu übernehmen.

Das Schlachten von Pferden stoppen
Jedes Jahr werden Tausende von Pferden aus den USA nach Kanada und Mexiko verschickt, um dort geschlachtet und zu Fleisch verarbeitet zu werden.
Durch die digitalen Aktionen von Animal Equality haben fast 200.000 Menschen ihre Stimme erhoben, um den Export von US-Pferden zum Schlachten zu beenden. Der SAFE Act, der es bis in den US-Kongress geschafft hat, könnte dieser Praxis ein für alle Mal ein Ende setzen.
In Italien deckte eine Recherche Grausamkeiten in einem Pferdeschlachthof auf. Die Beweise veranlassten die Staatsanwaltschaft, formelle Ermittlungen einzuleiten, was unsere wachsende Kampagne zur Beendigung der Pferdeschlachtungen stärkte.

Nach der Veröffentlichung einer Untersuchung von Animal Equality kommt es in ganz Italien zu Protesten unter dem Motto „Stoppt die Pferdeschlachtung“.
Medienaufmerksamkeit für Tiere

1,700+
MEDIENERWÄHNUNGEN

79+ MILLIONEN
GESCHÄTZTE AUFRUFE IN DEN MEDIEN
*Internationale Daten von Januar bis Dezember 2025.
Die folgenden Nachrichtenorganisationen haben unsere Arbeit für die Tiere hervorgehoben:















GESCHICHTEN DER TIERE, VON MILLIONEN GEHÖRT
Die Recherche zu schottischem Lachs erreichte mehr als 6 Millionen Zuschauer*innen im italienischen Staatsfernsehen und führte dazu, dass das RSPCA Assured-Programm – ein Tierschutz-Zertifizierungsprogramm des britischen Tierschutzvereins RSPCA – einen Standort sperrte und einen weiteren untersuchte.
In den USA brachte CBS News die Recherche aus einem Schweinebetrieb in Kansas Millionen von Menschen näher und enthüllte, dass Mutterschweine in Käfigen gefangen waren.
Gemeinsam beenden wir Tierquälerei
Alles in diesem Bericht hat eines gemeinsam: Engagierte Menschen wie du haben das möglich gemacht.
Dank deines Mitgefühls wurden Tiere gesetzlich geschützt, aus Käfigen befreit, vor gewalttätigen Praktiken bewahrt und von Millionen Menschen gesehen.
Eine bessere Welt für Tiere ist in greifbarer Nähe. Mit deiner Hilfe werden wir weiter daran arbeiten, bis Grausamkeit keinen Platz mehr in unserer Welt hat. Hilf uns, den nächsten Fortschritt für die Tiere zu erringen.

Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass meine Spenden effizient und effektiv eingesetzt werden. Euer Herz und euer Verstand sind am richtigen Fleck. Außerdem bewundere ich eure Professionalität und euren Tatendrang.
Daniela, Spenderin aus Deutschland





