Spannende Fakten über Thunfische


Heute ist der Welttag des Thunfischs und deshalb ist es Zeit für ein paar Fakten über diese faszinierenden Meeresbewohner.

  • Es gibt 15 verschiedene Thunfischarten, die verteilt auf alle polfernen Ozeane leben.
  • Thunfische können je nach Art zwischen 0,5 und 5 Meter lang werden und haben eine natürliche Lebenserwartung von 10 bis 35 Jahren.
  • Die Blauflossenthune – zu denen der Atlantische Blauflossenthun (auch Roter Thun), der Pazifische Blauflossenthun und der Südliche Blauflossenthun gehören – werden bis zu 700kg schwer.
  • Thunfische sind Wanderfische und legen bei der Nahrungssuche bis zu 160 Kilometer am Tag zurück.
  • Als Räuber können sie auf der Jagd Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 75 Stundenkilometern erreichen.
  • Thunfische haben fast keine seitlichen Bewegungen, beinahe der ganze Antrieb kommt aus der schnellen Bewegung ihrer sichelförmigen Schwanzflosse – das ist einmalig unter den Knochenfischen.
  • Thunfische sind neben Schwertfischen die einzigen Fische, deren hohe Muskelaktivität dafür sorgt, dass ihre Körpertemperatur nicht der Umgebungstemperatur entspricht, sondern 6 bis 12 Grad über der Wassertemperatur liegt.
  • Thunfische  leben in kleineren Gruppen zusammen, halten sich meistens an der Wasseroberfläche auf und ernähren sich von kleineren Schwarmfischen.
  • Thunfische bevorzugen bestimmte Laichgebiete, an denen sie sich jedes Jahr zu einem festen Zeitpunkt treffen. Die Weibchen können pro Saison je nach Art bis zu mehrere Millionen Eier produzieren, die sie an das offene Wasser abgeben.
  • Thunfische empfinden Schmerz und Leid ähnlich wie Säugetiere, Reptilien oder Vögel.

Von den 15 Thunfischarten werden häufig jedoch nur die sieben für den Fischfang relevanten Thunfische genannt:

Die Blauflossenthune (Atlantische Blauflossenthun/Roter Thun, Pazifischer Blauflossenthun, Südlicher Blauflossenthun) wachsen sehr langsam und vermehren sich erst in einem hohen Alter. Sie sind die Riesen unter den Thunfischen.

Die Großaugenthune überwinden im Tagesverlauf Tiefenunterschiede von bis zu 500 Metern. Dafür bilden sie eine spezielle Fettschicht aus, die sie gegen die Kälte in den tieferen Meeresschichten schützt.

Die Gelbflossenthune verstehen sich super mit Delfinen und schwimmen im Ostpazifik gern etwa 100 Meter unterhalb von Delfinschulen.

Die Weißen Thune sind kleiner als die anderen Thunfische und ernähren sich bevorzugt von Tintenfischen.

Der Echte Bonito zählt nicht zur Gattung der eigentlichen Thunfische, sondern ist eine kleinere, verwandte Art. Er hat die höchste Reproduktionsrate und die größten Bestände aller Thunfischarten.

Der einfachste Weg, diese interessanten Tiere zu schützen, ist sie einfach nicht zu essen. Heutzutage ist es aufgrund zahlreicher pflanzenbasierter Alternativen einfacher denn je, Fische und andere Meerestiere aus unserer Ernährung zu streichen.

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