4 Gründe, keinen Thunfisch mehr zu essen

Die massenhafte Nachfrage nach Fisch hat katastrophale Auswirkungen für maritime Ökosysteme und die gesamte Umwelt. Für Thunfische, die von den industriellen Fischereien gefangen und getötet werden, bedeutet das endlose Verlangen der Menschen der absolute Horror. 4 Gründe, warum wir das Leid der Thunfische und die Ausbeutung der Meere nicht unterstützen sollten:


Thunfische fühlen Schmerzen

Immer wieder hat die Wissenschaft bewiesen, dass Fische die Fähigkeit haben, Schmerzen und Angst zu empfinden. Sie leiden ähnlich, wie Säugetiere, Reptilien oder Vögel. Dennoch erfahren sie in den meisten Ländern kaum Schutz und werden rücksichtslos und auf grausamste Art und Weise getötet.

Barbarische Fang- und Schlachtmethoden

Von den Fischer*innen aus ihrem natürlichen Lebensraum entrissen, beginnen die verängstigten Thunfische zu ersticken und panisch um ihr Leben zu kämpfen. Undercover-Aufnahmen, veröffentlicht von Animal Equality, dokumentieren das jährliche Schlachten der Blauflossen-Thunfische in Italien. Ein wahres Massaker: Tiere, die unter Wasser eingefangen und an Deck der Schiffe brutal erstochen werden, während sie verzweifelt um Luft ringen und unter den schmerzhaften Verletzungen leiden.

Ein langer und unvorstellbar grausamer Tod

Sobald die Thunfische aus dem Wasser gezogen wurden, beginnt für sie ein hoffnungsloser Todeskampf. Viele von ihnen müssen einen qualvollen Erstickungstod sterben, noch bevor sie typischerweise erschlagen oder mit Harpunen erstochen werden. Oftmals werden die Thunfische dabei mehrmals gewaltsam gestochen und geschlagen, bevor der tatsächliche Tod bei ihnen eintritt. Die letzten Momente ihres Lebens sind erfüllt von unvorstellbarer Panik, Angst und Schmerzen.

Tod vieler weiterer Tierarten durch Beifang

Die Industrie nutzt verschiedene Methoden, um Thunfische zu fangen. Viele von ihnen führen dazu, dass unbeabsichtigt auch andere Fischarten oder Meerestiere wie Schildkröten, Delfine oder Haie verletzt oder getötet werden. Diese Tiere, in der Branche als “Beifang” bezeichnet, verfangen sich zusammen mit dem Thunfisch in den Fischernetzen oder verhaken sich, wenn sie auf einen Köder beißen, der für Thunfische in der Langleinenfischerei bestimmt ist. Jedes Jahr sterben Hunderttausende von Tieren unnötig an den Folgen des Beifangs.


© Fotografía de Jonás Amadeo Lucas para Igualdad Animal

Was Sie tun können: 

Wir wissen, dass Fische intelligente Individuen sind, die oft in komplexen sozialen Beziehungen leben, Werkzeuge benutzen und Angst und Schmerzen empfinden können – und wir wissen, dass die Thunfischindustrie ihnen und anderen Tieren unnötiges Leid zufügt. 

Der beste Weg, den Tieren zu helfen, ist sie einfach nicht zu essen. Heutzutage ist es aufgrund zahlreicher pflanzenbasierter Alternativen einfacher denn je, Fisch und andere Meerestiere von unseren Tellern zu nehmen. Egal ob Sushi, Fischstäbchen oder Meeresfrüchte, fast alles ist mittlerweile als vegane Version erhältlich. Probieren Sie die verschiedenen Optionen aus – für die Thunfische! Denn denken Sie daran: Fische sind Freunde, kein Lebensmittel.

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