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Die ganze Wahrheit über die Rinder in der Lebensmittelindustrie


Seit mehreren Jahren dokumentiert Animal Equality das schreckliche Schicksal von Kühen, Kälbern und Ochsen, die sowohl von der Fleischindustrie als auch von der – nur scheinbar weniger grausamen – Milchindustrie ausgebeutet werden.

Rinderfarmen funktionieren alle ähnlich: Eine sehr hohe Konzentration von Tieren wird in schmutzigen Ställen zusammengepfercht und ist schrecklichen Leiden ausgesetzt.

Unsere jahrelange Ermittlungsarbeit in Betrieben in aller Welt hat beunruhigende Beweise für die Lebens- und Schlachtbedingungen dieser Tiere zutage gefördert, die nur als beschämend bezeichnet werden können.

Dies gilt für die trächtigen Kühe, die in Brasilien geschlachtet werden, aber auch für die Schrecken hinter der sogenannten italienischen Exzellenz “Made in Italy”, hinter der sich die Büffelfarmen für die Herstellung von Mozzarella Campana DOP verbergen, bis hin zu den verheerenden Umweltauswirkungen auf den Amazonaswald.

Abgesehen von den Problemen des Tierschutzes verursacht die Intensivtierhaltung nämlich schwerwiegende Umwelt- und Klimaschäden.

Die Rinderzucht ist eine riesige, grausame und erbarmungslose Geldmaschine – ein wirtschaftliches Großunternehmen, das darauf bedacht ist, die Lebensbedingungen der Tiere, die es ausbeutet, nicht zu offenbaren.

Doch die Kameras der Ermittler*innen haben die Mauern von Intensivtierhaltungsbetrieben und Schlachthöfen durchbrochen, sind Lastwagen gefolgt, die Kühe und Kälber transportieren, und haben sogar den Amazonas-Regenwald überflogen, um zu dokumentieren, was in diesem System, das von Tieren profitiert, wirklich vor sich geht.

2021 – Trächtige Kühe in brasilianischen Schlachthöfen getötet (Brasilien)

In Brasilien haben wir eine schockierende Recherche über die Schlachtpraktiken an trächtigen Kühen veröffentlicht. Das Leid dieser Tiere und ihrer Kälber, die sie in sich tragen, ist unermesslich. Wir haben das brasilianische Ministerium für Landwirtschaft, Viehzucht und Versorgung aufgefordert, diese grausame Schlachtung zu verbieten und diejenigen zu bestrafen, die sich derart schwerer Verbrechen der Tierquälerei schuldig gemacht haben. Das Problem betrifft aber nicht nur Brasilien, sondern auch Länder wie Deutschland, wo schätzungsweise 6,77 % der geschlachteten Kühe trächtig sind.

2019 – Italiens Milchindustrie: Ein Blick hinter die Kulissen (Italien)

Dieses schockierende Video zielt darauf ab, den falschen Mythos einer Industrie – der Milchindustrie – zu zerstören, die von der Öffentlichkeit als weniger grausam wahrgenommen wird. Diese Lüge ist das Ergebnis jahrelanger irreführender Werbung und eines völlig trügerischen Narrativs seitens der Industrie. Doch in Wirklichkeit verbirgt die Milchindustrie einen grausamen Kreislauf des Schmerzes und des Leidens, der künstlichen Besamung und der ständigen Trächtigkeit, der verwehrten Mutterschaft und der fehlenden Möglichkeit für diese Tiere, zu grasen und an der frischen Luft zu atmen.

2019 – Tod durch erfrieren: Kälberleid für Babybel (USA)

Animal Equality hat Bilder veröffentlicht, die von einem verdeckten Ermittler stammen, der in eine riesige amerikanische Ranch eingedrungen ist, auf der mehr als 11.000 Kälber gehalten werden – eine Farm, die von der Gruppe beliefert wird, die den berühmten Babybel-Käse herstellt. Die Bilder zeigen das unermessliche Leid dieser Kälber, die nur eine halbe Stunde nach ihrer Geburt von ihren Müttern getrennt werden und danach für den Rest ihres Lebens nur noch Leid und Gewalt ertragen müssen. Sie leben unter so extremen Bedingungen, dass einige von ihnen qualvoll sterben – allein in der Kälte, ohne dass sich jemand um sie kümmert.

2019 – Aufnahmen aus dem Amazonas und was unser Fleischkonsum damit zu tun hat (Brasilien)

Eines der gravierendsten Probleme, die durch die Intensivtierhaltung verursacht werden, ist – neben dem unermesslichen Leid der Tiere – die Abholzung der Wälder. Diese Wälder sind von unschätzbarer Bedeutung, denn sie ermöglichen es unserem Ökosystem, schädliche Gase zu absorbieren, die durch menschliche Aktivitäten entstehen. Animal Equality hat eine Recherche veröffentlicht, die die Umweltauswirkungen der intensiven Rinderzucht auf den Amazonas-Regenwald dokumentiert. Die von den Ermittler*innen gesammelten Beweise sind so traurig wie aufschlussreich: Diese Farmen verursachen nicht nur extremes Leid für die Tiere, sie sind auch ein großer Feind allen Lebens auf unserem Planeten.

2019 – Die Realität in italienischen Schlachthäusern (Italien)

Nur wenige Menschen wissen wirklich, was hinter den Mauern von Schlachthöfen und ‘Nutztierbetrieben’ vor sich geht, weil diese Orte schwer zugänglich sind und die Fleischindustrie alles tut, um die Wahrheit zu verbergen. Doch die Ermittler*innen haben die Grausamkeiten aufgedeckt, denen die Rinder in diesem Betrieb täglich ausgesetzt sind: Die Tiere werden von den Betreiber*innen auf den Kopf und die Schnauze geschlagen und gewaltsam durch die Gänge zu den Betäubungskäfigen getrieben. Sie sind so verängstigt, dass viele von ihnen vor Stress aus dem Mund schäumen. Wenn ihnen die Kehle durchgeschnitten wird, sollten sie nicht bei Bewusstsein sein, aber viele von ihnen sind es aufgrund ineffizienter Betäubungsmethoden dennoch.

2016 – Das dunkle Geheimnis hinter Milch (UK)

Die Milchindustrie möchte uns glauben machen, dass Kühe ein glückliches Leben führen, dass sie ihre Tage damit verbringen, sich in der Sonne zu sonnen und mit ihren Kälbern über Gras zu wandern. Aber die Realität sieht anders – nämlich viel düsterer – aus. Alle Kühe, die in diesem System ausgebeutet werden – unabhängig davon, wie sie gezüchtet werden – werden gewaltsam geschwängert, oft wenige Tage oder sogar Stunden nach der Geburt von ihren Kälbern getrennt und schließlich in jungem Alter geschlachtet.

Durch unsere Recherche-Veröffentlichungen und unsere Lobbyarbeit deckt Animal Equality die Wahrheit über die Intensivtierhaltung auf und drängt die Regierungen zu Veränderungen. Nachdem wir in Ländern auf der ganzen Welt wichtige gesetzliche Erfolge für Tiere erzielt haben, wissen wir, dass Veränderungen möglich sind. Doch wir können das nicht allein schaffen.

Wir sind eine in Deutschland eingetragene gemeinnützige Organisation und auf die großzügige Unterstützung der Öffentlichkeit angewiesen, um unsere wichtige Arbeit für die Tiere durchführen zu können. Die mutigen Ermittler*innen führten Recherchen in einigen der größten Fleischunternehmen durch, aber wir brauchen Sie, um der Welt die Aufnahmen zu zeigen und um konkrete Veränderungen für die Tiere zu bewirken.

Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit zur Aufdeckung von Tiermissbrauch und -ausbeutung, indem Sie noch heute spenden.