Reform des EU-Tierschutzrechts – JETZT: Unterschreibe unseren Offenen Brief!
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EU-Kommission in „Zentrale der Tierindustrie“ verwandelt

Mit einer eindrucksvollen Projektion auf das Berlaymont-Gebäude der Europäischen Kommission in Brüssel haben wir auf die enge Verflechtung zwischen der Agrarindustrie und den EU-Kommissaren aufmerksam gemacht. Seit Jahren werden dringend notwendige Reformen des europäischen Tierschutzrechts blockiert. Wir fordern von den Verantwortlichen eine konsequente Reform der Tierschutzgesetze.
15. April 2026
Projektion auf das Berlaymont-Gebäude der Europäischen Kommission in Brüssel
Projektion auf das Berlaymont‑Gebäude der EU‑Kommission in Brüssel

„Factory Farm Headquarters“ (Zentrale der Tierindustrie), „EU: stop serving the farming industry“ (EU: Hört auf, der Agrarindustrie zu dienen) und „Ban cages and end male chicks killing“ (Verbietet Käfige und beendet das Töten männlicher Küken) waren am Abend des 14. April an der Fassade des Berlaymont-Gebäudes, dem Sitz der EU-Kommission, in Brüssel zu lesen. Mit einer großen Projektion haben wir das Leid der Tiere sichtbar gemacht und unsere Forderungen an den EU-Kommissar für Tierschutz Olivér Várhelyi, EU-Kommissar für Landwirtschaft und Ernährung Christophe Hansen sowie EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen deutlich gemacht.

Projektion auf das Berlaymont-Gebäude der Europäischen Kommission in Brüssel

Unsere Aktion zeigte auf, dass die EU-Kommission nicht im Interesse der Tiere oder der Bürger*innen, sondern im Interesse der Tierindustrie agiert.

Jahrelange Verzögerungen statt verbindlicher Reformen

Seit Jahren verzögert die EU-Kommission die längst überfällige Reform der europäischen Tierschutzgesetzgebung. Im Arbeitsprogramm 2026 ist keine verbindliche Gesetzesinitiative geplant. Stattdessen lediglich leere Strategien, die Millionen von Tieren weiterhin in einem System mit grausamsten Praktiken leiden lassen. Denn noch immer werden 300 Millionen Tiere in Käfigen eingesperrt und Millionen männliche Küken werden jährlich getötet. Dieses Tierleid weiterhin zuzulassen, sind bewusste politische Entscheidungen.

Die Zahlen sind eindeutig: Agrarlobby hat systematischen Zugang zur Kommission

Wir haben herausgefunden, dass sich Olivér Várhelyi und Christophe Hansen sowie deren Kabinette in den vergangenen 15 Monaten siebenmal häufiger mit der Agrarindustrie als mit Tierschutzorganisationen getroffen haben. Die Begriffe „Käfig“ und „Kükentöten“ tauchten in dem Betreff der Sitzungen kein einziges Mal auf. Erfahre hier mehr.

Unsere Datenanalyse zeigt ein System, in dem die Tierindustrie direkten, systematischen Zugang zu Entscheidungsträger*innen hat. Während 1,4 Millionen Bürger*innen die Initiative „End the Cage Age“ unterzeichneten, während 190.000 Menschen 2025 verbindliche Reformen forderten und während 40 EU-Abgeordnete aus 15 Ländern im März 2026 ein Verbot der Stopfleberproduktion verlangten, öffnet die Kommission ihre Türen für die Industrie. Den Menschen, die von der Ausbeutung der Tiere und schlimmsten Praktiken profitieren.

Projektion auf das Berlaymont-Gebäude der Europäischen Kommission in Brüssel

„Unsere Projektion auf den Sitz der Europäischen Kommission enthüllt die wahre Haltung der Kommission: Unterwürfig gegenüber Industrieinteressen, ignoriert sie ihre offiziellen Verpflichtungen und tritt die demokratischen Forderungen von Millionen Bürger*innen mit Füßen, die ein Ende der Tierquälerei in der EU fordern. Animal Equality wird nicht zurückweichen, bis die EU-Institutionen endlich zum Schutz der Tiere handeln: Eine dringende, ambitionierte und nicht länger aufschiebbare Reform ist notwendig.“
Matteo Cupi, Vizepräsident von Animal Equality Europa

Setz dich jetzt für die Tiere ein

Während die Europäische Kommission sich weiterhin der Tierhaltungsindustrie beugt, fordern wir – gemeinsam mit Millionen Bürger*innen – sofortiges, entschlossenes Handeln, um das Leid von Millionen Tieren zu beenden.

Wir fordern die Kommissare Várhelyi und Hansen auf, bis 2026 einen ambitionierten und verbindlichen Vorschlag für eine Tierschutzgesetzgebung vorzulegen. Dazu müssen sie den Tierschutzorganisationen und Bürger*innen zuhören, die seit Jahren ein Verbot grausamer Praktiken wie Zwangsfütterung, Käfighaltung und der Tötung männlicher Küken fordern.

Gemeinsam können wir einen Unterschied machen und das Leben der Tiere für immer verändern. Unterschreibe jetzt unseren Offenen Brief an die Kommission:

LEBE DEIN MITGEFÜHL

Einer der effektivsten Wege, um das Leben landwirtschaftlich genutzter Tiere nachhaltig zu verbessern, ist der Umstieg auf pflanzliche Alternativen. Besuche Love Veg und starte noch heute mit einer pflanzlichen Ernährungsweise.


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