Reform des EU-Tierschutzrechts – JETZT: Unterschreibe unseren Offenen Brief!
Neuigkeiten

ANIMAL EQUALITY IN MEXIKO FÖRDERT NEUE INITIATIVE

6. Oktober 2020

Angesichts der derzeitigen Rechtslücken, die in Mexiko im Hinblick auf den Schutz von sogenannten “Nutztieren” bestehen, legten unsere Kolleg*innen von Animal Equality Mexiko dem Kongress von Zacatecas in der vergangenen Woche einen neuen Gesetzesentwurf vor. Dieser zielt darauf ab, in dem mexikanischen Bundesstaat Schlachtungen von Tieren zu verbieten, die erforderliche Vorschriften und notwendige hygienische Maßnahmen nicht einhalten. Im vergangenen Jahr hatte Animal Equality Recherchen aus illegalen Schlachthöfen in Mexiko veröffentlicht.

Drei Abgeordnete stellten die von Animal Equality geförderte Initiative vor und appellierten an den Kongress, ein so wichtiges Thema auf die Agenda zu bringen und sich dem Entwurf anzuschließen, der Änderungen im Strafgesetzbuch des Staates Zacatecas vorsieht.

Mit der Initiative schließt sich Zacatecas sowohl den Städten Puebla und Mexiko-Stadt, als auch einer auf Bundeseben vorgestellten Initiative an, um illegale und unkontrollierte Schlachthöfe zu beseitigen und die Einhaltung entsprechender sanitärer Maßnahmen sicherzustellen; u.a. um die Verbreitung gefährlicher Krankheitserreger einzudämmen.

Die Hauptpunkte der Initiative legen fest, dass Schlachtungen von Tieren den offiziellen mexikanischen Regulierungen entsprechen müssen. Vor der Tötung ist das Versetzen der Tiere in einen Zustand der Bewusstlosigkeit dabei zwingend erforderlich; unterlassene Betäubungen sollen künftig bestraft werden. Es ist zudem beabsichtigt, gegen Betreiber illegaler Schlachthäuser Freiheitsstrafen zu verhängen.

Sie haben ein Herz für Tiere und möchten über aktuelle Nachrichten rund um Tierschutz und Tierrechte informiert werden? Abonnieren Sie unseren Newsletter!


Aktuellste Neuigkeiten
28. Juli 2026

Die EU-Kommission hatte vor Jahren versprochen, das EU-Tierschutzrecht zu reformieren und den Ausstieg aus der Käfighaltung anzugehen. Doch der zentrale Legislativvorschlag zum Schutz von landwirtschaftlich genutzten Tieren liegt bis heute nicht vor. Währenddessen leiden weiterhin rund 300 Millionen fühlende Lebewesen in der EU in Käfigen. Wir haben gemeinsam mit 14 Organisationen und 33 Expert*innen, wie dem weltweit bekannten Tierethiker Prof. Peter Singer, einen Appell an die Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen gerichtet – und jetzt eine Antwort von der EU-Kommission erhalten.
27. Juli 2026

Jahrelang hat unser brasilianisches Team für ein Verbot der tierquälerischen Zwangsmast von Enten und Gänsen gekämpft – mit Erfolg! Präsident Lula hat jetzt einen entsprechenden Gesetzesentwurf unterschrieben. Das ist ein historischer Moment: Damit ist Brasilien nach Indien das zweite Land der Welt, das per Bundesgesetz sowohl die Herstellung als auch den Verkauf von Foie gras verbietet.
16. Juli 2026

Seit fünf Jahren verspricht die EU-Kommission einen schrittweisen Ausstieg aus der Käfighaltung. Ein verbindlicher Zeitplan oder konkrete Gesetzesvorschläge liegen bis heute nicht vor. Und das, obwohl wissenschaftliche Untersuchungen eindeutig belegen, wie leidvoll die Käfighaltung ist, und auch EU-Bürger*innen seit Jahren ein Verbot fordern. Was hält die Politik also vom Handeln ab? Unsere neue Auswertung zeigt jetzt, welche Rolle die Agrarlobby dabei spielt.