MEERESSCHUTZ: 3 GRÜNDE FÜR EINE PFLANZLICHE ERNÄHRUNG

Die Meere enthalten mehr als 95 Prozent allen Wassers unserer Erde und produzieren rund die Hälfte des Sauerstoffs. Sie sind für uns überlebensnotwendig und eine große Hoffnung im Kampf gegen den Klimawandel. Denn sie stellen uns nicht nur Sauerstoff zur Verfügung, sondern speichern zudem Wärme und gelten als wichtigste natürliche Kohlenstoffsenke des Planeten. Der Schutz der Meere ist entscheidend für die weitere Entwicklung des Klimas und unsere Zukunft.

  1. ES WIRD WÄRMER – AUCH IN DEN MEEREN

Der Klimawandel macht auch vor den Meeren nicht Halt. Die steigenden Temperaturen führen zu einer Ausdehnung des Wassers, wodurch der Meeresspiegel ansteigt. Gletscher schmelzen und beschleunigen den Anstieg. Es kommt immer häufiger zu Überschwemmungen und Flutkatastrophen. Die Meere nehmen zwar rund ein Drittel des vom Menschen ausgestoßenen Kohlendioxids auf und verlangsamen so die Erderwärmung, jedoch sind die Kohlendioxid-Mengen mittlerweile zu hoch. Das Kohlendioxid verbindet sich teilweise mit dem Wasser zu Kohlensäure und versauert so die Meere. Dies hat schwerwiegende Folgen für Korallenriffe und Kleinstlebewesen, die besonders empfindlich auf die Säure reagieren. Um der Erwärmung und Übersäuerung der Ozeane entgegenzuwirken, sollten wir unseren Alltag so nachhaltig wie möglich gestalten. Die Ernährung ist dabei besonders einflussreich. Schon 2010 hat die UNO weltweit zu einer fleisch- und milchfreien Ernährung geraten. Eine globale Umstellung auf eine pflanzliche Ernährung, so die UNO, würde die schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels verringern können. Das Weglassen von tierischen Produkten reduziert den CO2-Fußabdruck und verbraucht deutlich weniger Wasser.

  1. NITRATBELASTETES GRUNDWASSER GELANGT IN DIE MEERE

Durch Flüsse gelangt das mit Nitrat belastete Grundwasser in die Nord- und Ostsee. Der Zustand der beiden Meere ist besorgniserregend. Infolge der vor allem aus der Landwirtschaft stammenden Stickstoffbelastung vermehren sich teils giftige Algen, das Wasser wird trüb und es mangelt an Sauerstoff. Bei Untersuchungen waren nur sechs Prozent der Nordseegewässer in gutem Zustand, bei der Ostsee sogar kein einziger. Der Sauerstoffmangel schränkt die Artenvielfalt ein und setzt die Fische unter Druck, die normalerweise sauerstoffarme Zonen meiden. Dort, wo Dünger und Abwässer in die Meere gelangen, vermehren sich Algen so drastisch, dass jeglicher Sauerstoff bei ihrem Abbau verbraucht wird. Hinzu kommt, dass wärmeres Wasser weniger Sauerstoff aufnehmen kann, sodass der Sauerstoffgehalt durch die globale Erwärmung automatisch sinkt. Ein großer Teil des Nitratüberschusses entsteht durch die Massentierhaltung. Die Gülle gelangt über das Grundwasser bis in die Meere und trägt zu deren Verschmutzung bei. Das Meiden tierischer Produkte kann dabei helfen, das Grundwasser, die Flüsse und die Meere sauber zu halten.

  1. DIE MEERE SIND BALD LEERGEFISCHT

Mindestens ein Drittel der Fische sind weltweit überfischt, in einigen Gegenden wie im Mittelmeer sind es sogar über 90 Prozent. Die Fischpopulationen haben sich zwischen 1970 und 2010 halbiert, trotzdem holen wir jedes Jahr Billionen weitere Meeresbewohner aus dem Wasser. Wir ziehen Netze über den Meeresboden, zerstören dabei Korallen und fangen weit mehr Fische als wir letztendlich konsumieren. Jährlich werden etwa 300.000 Wale, 300.000 Vögel, mehrere Millionen Haie, 650.000 Robben und 250.000 Meeresschildkröten “versehentlich” mitgefangen und dann tot oder verletzt zurück ins Meer geworfen. Wir fischen die Meere leer. Wenn Arten aussterben, kann dies das gesamte Ökosystem verändern.

SCHUTZ DER OZEANE

Es ist höchste Zeit, die Meere und die Lebewesen darin zu schützen. Wir sollten dies für unsere Gesundheit und die Zukunft der nachfolgenden Generationen tun. Doch auch die zahlreichen Meeresbewohner verdienen ein besseres Leben, frei von der massiven Ausbeutung durch uns Menschen. Sie können einen effektiven Beitrag zum Meeresschutz beitragen, indem Sie keine tierischen Produkte mehr konsumieren. Reduzieren Sie Ihren CO2-Fußabdruck, indem Sie täglich eine vielfältige und gesunde pflanzliche Ernährung genießen. Tipps und leckere Rezepte finden Sie auf LoveVeg.

Entscheiden Sie sich noch heute für eine pflanzliche Ernährung!