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es gibt keine milchk├╝he kuh mit k├Ąlbchen

Es gibt keine ÔÇ×Milchk├╝heÔÇť


Viele Menschen glauben, dass weibliche Rinder einfach immer Milch geben ÔÇô und das ├╝berrascht auch nicht wirklich. Sie werden ja f├Ąlschlicherweise als ÔÇ×Milchk├╝heÔÇť bezeichnet.

Dieser Glaube kann auf jahrzehntelange Werbung zur├╝ckgef├╝hrt werden. Diese Werbung hat uns allen eine Fiktion vorgaukelt, die mit der Realit├Ąt im Grunde gar nichts zu tun hat.

Auf der ganzen Welt werden jedes Jahr Millionen von Rindern f├╝r die Milchindustrie gehalten und get├Âtet. Und ja, diese Tiere k├Ânnen alle Milch produzieren, aber daf├╝r gibt es nur einen Grund: Alle Rinder, die von der Milchindustrie f├╝r ihre Milch ausgebeutet werden, sind vor kurzem Mutter geworden. Wie der Mensch produzieren auch Rinder nur Milch f├╝r ihre Kinder. Und Mutterrinder, also Rinder, die schon einmal M├╝tter geworden sind, werden von der Industrie ÔÇ×KuhÔÇť genannt.

RINDER IN DER MILCHINDUSTRIE

Sobald sie tr├Ąchtig ist, tr├Ągt ein weibliches Rind ihr Baby neun Monate lang im Mutterleib, bevor sie es zur Welt bringt. In Milchbetrieben wird die von ihr produzierte Milch jedoch nicht dem Kalb ├╝berlassen, sondern f├╝r den menschlichen Verzehr abgef├╝llt. Das Kalb wird von ihr getrennt ÔÇô oft schon wenige Stunden oder Tage nach der Geburt ÔÇô und durch eine sogenannte Melkmaschine ersetzt, die an ihren Zitzen befestigt wird.

Dieser Vorgang dauert drei Monate, bis das Rind erneut k├╝nstlich befruchtet wird, um eine hohe Milchproduktion aufrechtzuerhalten. Die Milchproduktion pro Rind ist dabei in den letzten Jahrzehnten enorm gesteigert worden: W├Ąhrend ein Tier vor 100 Jahren noch etwa 2000 Liter Milch pro Jahr produziert hat, muss ein Rind heute knapp 8500 Liter produzieren. Deshalb m├╝ssen sie so oft Kinder bekommen. 

Die Rinder in der Milchindustrie muhen tagelang, nachdem sie bei der Geburt von ihren K├Ąlbern getrennt wurden. Die jungen Rinder d├╝rfen nach der Trennung einzeln gehalten werden, bis sie 9 Wochen alt sind. Dann erst ist eine Gruppenhaltung gesetzlich vorgeschrieben. Die m├Ąnnlichen Tiere werden nur etwa 22 Wochen alt und dann get├Âtet und als ÔÇ×KalbfleischÔÇť vermarktet. Den weiblichen Tieren erleiden meistens das gleiche Schicksal wie ihre M├╝tter.

Dieser grausame und missbr├Ąuchliche Zyklus wird durchschnittlich drei- oder viermal wiederholt, bis das Rind ÔÇô ersch├Âpft von wiederholten Schwangerschaften, Geburten und der unnat├╝rlich hohen Milchproduktion ÔÇô verkauft, get├Âtet und meist als billiges Hackfleisch vermarktet wird.

Die Trennung von Rindern und K├Ąlbern ist sowohl f├╝r die Mutter als auch f├╝r ihr Baby ├Ąu├čerst belastend. Bei vielen unserer Undercover-Recherchen haben wir gesehen und dokumentiert, wie Mutterrind und ihr Neugeborenes stundenlang verzweifelt nacheinander rufen oder vergeblich nacheinander suchen. Diese Szenen sind wahrlich herzzerrei├čend.

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RINDER IN DER MILCHINDUSTRIE SIND M├ťTTER, KEINE MILCHMASCHINEN

Rinder sind liebevolle M├╝tter, die sich um ihre Kinder k├╝mmern und sie n├Ąhren und besch├╝tzen. Wenn ein Rind in der Milchindustrie von ihrem Kalb getrennt wird, leidet sie herzzerrei├čend. 

Rinder k├Ânnen so einf├╝hlsam sein, dass der Rest der Gruppe in dem Haltungsbetrieb sich der leidenden Mutter n├Ąhert und sie umringt. Dann schmiegen sie ihre K├Ârper eng an sie und begleiten sie in ihrem Kummer begleiten. 

ÔÇ×Milchk├╝heÔÇť gibt es nicht, sie sind eine Erfindung der Milchindustrie, die von ihrem Leiden profitiert. Was es in den landwirtschaftlichen Milchfabriken gibt, sind M├╝tter, die von ihren K├Ąlbern getrennt, misshandelt und ausgebeutet werden ÔÇô bis sie wie M├╝ll entsorgt werden, wenn sie nicht mehr genug Milch produzieren. 

Wie die meisten menschlichen M├╝tter k├╝mmern sich auch die M├╝tter vieler anderer S├Ąugetierarten um ihre Kinder, k├Ânnen ihre eigenen Entscheidungen treffen, ihre Babys stillen und ihnen Liebe zeigen. 

Aber Tiere in landwirtschaftlichen Betrieben k├Ânnen nicht frei ├╝ber ihr eigenes Leben oder ihre Nachkommen entscheiden. Die Tierhaltungsindustrie trifft diese Entscheidungen f├╝r sie, trennt sie, verst├╝mmelt sie (K├Ąlbern darf bis zu einem Alter von sechs Wochen ohne Bet├Ąubung die Hornanlagen abgebrannt werden, ohne tier├Ąrztliche Betreuung). Kurz, sie f├╝gt ihnen dauerhaft k├Ârperliche und emotionale Schmerzen zu.

Hilf uns, diese M├╝tter zu sch├╝tzen, indem du spendest. Eine Spende wird sich auf ihre Leben auswirken und uns der Welt n├Ąher bringen, die wir uns vorstellen. Eine Welt, in der alle Tiere respektiert und gesch├╝tzt sind. Eine Welt, in der M├╝tter und ihre Kinder zusammen sein k├Ânnen. 

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