AQUAKULTUREN IN ASIEN: ALBTRAUM FÜR FISCHE

Wahrscheinlich haben Sie schon davon gehört oder in unseren Blogbeiträgen gelesen, dass Fische die am meisten getöteten Tiere auf dem Planeten sind. Die Tötungsmethoden sind oftmals grausam und überaus brutal. Das liegt unter anderem daran, dass es kaum Gesetze gibt, die Fische schützen. 

Aus diesem Grund betonen immer mehr Organisationen die Notwendigkeit, den Fischen in der Industrie zu helfen, auch wenn ihr Leid für uns weniger greifbar erscheint. Fische leiden stumm,  in künstlichen Zuchtbecken, sogenannten Aquakulturen. Also Massentierhaltung unter Wasser.

Wenn man an Fischkonsum denkt, kommen einem häufig Fischerboote, Fangnetze oder Angelruten in den Sinn. Seltener denkt man an überfüllten Fischzuchtkäfige und -becken, die jedoch immer zahlreicher vorhanden sind. In einigen Ländern bildeten sie den Einstieg in die Fischindustrie, ohne in Boote und Fischer investieren zu müssen.

China, Indien, Indonesien, Vietnam und Bangladesch dominieren den globalen Fischmarkt. Im Jahr 2018 kamen fast 90 % aller weltweit konsumierten Fische aus diesen Ländern. Asien ist damit zum Zentrum der kommerziellen Fischindustrie geworden. Ein neuer Bericht  der Fish Welfare Initiative bestätigt nun, dass Fische dort besonders leiden. 

Im Report fordern die Autor*innen Jennifer-Justine Kirsch und Marco Cerqueira dringende Maßnahmen und betonen die globale Verantwortung, das Wohl der in der Lebensmittelindustrie gezüchteten Fische zu fördern. Es geht also darum, den 73 bis 180 Milliarden lebenden Fischen zu helfen, die derzeit in den Fischzuchtbetrieben auf der ganzen Welt leiden.

Die Probleme in Asien sind nicht nur wegen der Anzahl der gezüchteten Fische so groß, sondern auch weil Tierschutzgesetze für Fische meist nicht oder in unzureichendem Maße existieren und traditionelle Fischzuchtpraktiken für die wachsende Produktion angewandt werden. Schon jetzt lässt sich vorhersagen, dass die Auswirkungen dieser Entwicklungen in nicht allzu ferner Zukunft katastrophale Folgen für die Umwelt und vor allem für die Tiere haben werden. Zusätzlich zu den Hindernissen, mit denen die Zuchtindustrie selbst konfrontiert sein wird, wie z.B. der vermehrten Ausbreitung von Parasiten, Krankheiten und die Aufrechterhaltung einer angemessenen Wasserqualität in Aquakulturen, wird die Branche auch auf die Umweltauswirkungen reagieren müssen, die von ihrem Handeln ausgehen.

WAS SIE TUN KÖNNEN

Die größten Veränderungen für Fische können zweifellos jene Menschen bewirken, die erkennen, dass der Verzehr von Fisch unglaubliches Tierleid bedeutet und sich deshalb dafür entscheiden, Fisch aus ihren Mahlzeiten zu streichen. Mit der Wahl, Fisch durch pflanzliche Alternativen zu ersetzen, können wir uns bewusst gegen die Grausamkeiten gegenüber Fischen und die schlimmen Auswirkungen der Fischzuchtindustrie auf die Umwelt entscheiden.


Informieren Sie sich über das Leid der Fische und tragen Sie die Informationen weiter, damit möglichst viele Menschen von den Grausamkeiten und den Risiken der Industrie erfahren. Auf Love Veg.de zeigen wir Ihnen, mit welchen leckeren Alternativen Sie Fisch in Ihren Mahlzeiten ersetzen können.