Spenden-Verdopplungsaktion: Deine Spende für die Tiere wird verdoppelt! Jetzt spenden
Neuigkeiten

Animal Equality gewinnt #Campaign4Animals Award 2020

Juli 2, 2021

Animal Equality war eine von acht Organisationen, die ihre Kampagnen auf der Jahreshauptversammlung der ‘Eurogroup for Animals’ vor 130 Anwesenden aus 77 Mitgliedsorganisationen präsentierten. Die Vertreter*innen der Organisationen stimmten für die Kampagne für ein weltweites Verbot von Lebendtiermärkten und damit gewann Animal Equality den begehrten #Campaign4Animals Award 2020.

Animal Equality hat einen weiteren wichtigen Meilenstein mit der internationalen Kampagne zum Verbot von Lebendtiermärkten erreicht und einen Preis für Kreativität und weitreichende Wirkung gewonnen.

Der Preis wurde von der ‘Eurogroup for Animals’ ins Leben gerufen und gefördert – einer paneuropäischen Tierschutzorganisation, die 77 Mitgliedsorganisationen umfasst und deren Hauptaugenmerk darauf liegt, das Wohlergehen von so vielen Tieren wie möglich durch effektive juristische Lobby- und Aufklärungsarbeit zu verbessern. 

Auf der Jahreshauptversammlung 2021 wurden die Mitglieder eingeladen, ihre Kampagnen vorzustellen und darüber abzustimmen, welche der Kampagnen den #Campaign4Animals Award 2020 gewinnen sollte. Die Nominierten sollten darlegen, in welcher Art und Weise die Kampagne auf die COVID-19-Krise reagiert, Unterstützer*innen mobilisiert und Auswirkungen für die Tiere hat.

Animal Equality präsentierte die internationale Kampagne zum Verbot von Lebendtiermärkten und hob die sorgfältig ausgearbeitete Strategie, den Einfallsreichtum und die Fähigkeit hervor, Hunderttausende von Menschen auf der ganzen Welt zu mobilisieren, um sich für Tiere einzusetzen. Daraufhin stimmten die Mitgliedervertreter*innen dafür, dass die Kampagne zu den Lebendtiermärkten den #Campaign4Animals Award 2020 gewinnt. 

Im Jahr 2020 veröffentlichte Animal Equality zwei Recherchen, welche die schockierenden Bedingungen zeigen, unter denen Tiere auf den Lebendtiermärkten weltweit leben und sterben. Die Ermittler*innen dokumentierten die extreme Grausamkeit, mit der die Tiere behandelt werden, sowie die völlige Nichteinhaltung von Gesundheits- und Hygienevorschriften. An diesen Orten – die trotz der Warnungen der Gesundheitsbehörden auch heute noch existieren – sind sowohl Wild- als auch sogenannte Nutztiere unter schmutzigen Bedingungen zusammen eingesperrt, was den perfekten Nährboden für die Entstehung gefährlicher Krankheiten schafft. 

Innerhalb weniger Monate sammelte die Kampagne von Animal Equality weltweit über 500.000 Unterschriften und erhielt Unterstützung von hochkarätigen Persönlichkeiten, darunter die Schauspieler*innen Stephen Fry, Peter Egan und Evanna Lynch.

Mit dieser bahnbrechenden Kampagne mobilisierte Animal Equality eine Gemeinschaft von Menschen auf der ganzen Welt und ermutigte sie, ihre Stimmen für alle Tiere einzusetzen und ein Ende dieser Grausamkeiten zu fordern. 

Die Kampagne – die in zwei Phasen über das Jahr 2020 lief – generierte über 440 Medienberichte, mit Beiträgen in bedeutenden Publikationen, darunter: The Guardian (Großbritannien), The Independent (Großbritannien), Le Iene (Italien), Corriere della Sera (Italien), Reforma (Mexiko), Infobae (Mexiko), El Pais (Spanien), La Vanguardia (Spanien) und The Times of India (Indien). Vertreter*innen von Animal Equality wurden außerdem eingeladen, in mehreren großen Fernseh- und Radiosendern zu sprechen, darunter talkRADIO (Großbritannien) und Heraldo Televisión (Mexiko).

Das investigative Filmmaterial der Kampagne erreichte über 2 Millionen Videoaufrufe. Und durch einen koordinierten, groß angelegten Tweetstorm wurden über 220.000 Tweets zu dem Thema gepostet, wobei unsere Kampagne in Mexiko, Italien, den USA und Spanien zu den ‘Trending Topics’ auf Twitter gehörte.

Im April 2021 forderte die Weltgesundheitsorganisation ein Verbot des Schlachtens und Verkaufs von wilden Säugetieren – ein historischer Moment für die Tiere. Und obwohl dies ein äußerst positiver erster Schritt ist, der gefeiert werden sollte, ist Animal Equality der Meinung, dass er nicht weit genug geht und fordert die zuständigen Behörden weiterhin auf, das Verbot auf alle Tiere auszuweiten, ob wild oder domestiziert, Säugetiere oder andere. 

Dank der Arbeit des tapferen Ermittler*innenteams, mutiger lokaler Aktivist*innen und unserer engagierten Unterstützer*innen haben wir die Grausamkeiten der Lebendtiermärkte ans Licht gebracht. Und angesichts der Tatsache, dass 75 % der neuen aufkommenden Infektionskrankheiten von Tieren stammen, hat diese wichtige Kampagne dazu beigetragen, dass sich die Welt nun viel stärker der Gefahren des Tierkonsums bewusst ist. 


Aktuellste Neuigkeiten
26. Juni 2026

Es ist dringend: Die EU-Kommission veröffentlicht Anfang Juli die „Strategie für Nutztierhaltung“ (Livestock Strategy). Sie wird die Richtung vorgeben, ob der für das vierte Quartal 2026 geplante Legislativvorschlag zum Tierschutz verbindliche Maßnahmen wie ein Käfigverbot enthält. Deswegen sind wir auch im Juni in Brüssel auf die Straße gegangen, um unsere Forderungen für die Tiere unübersehbar zu machen – noch lauter, noch stärker und mit noch mehr Menschen denn je.
18. Juni 2026

Die EU-Kommission hatte vor Jahren versprochen, das EU-Tierschutzrecht zu reformieren und den Ausstieg aus der Käfighaltung anzugehen. Doch der zentrale Legislativvorschlag zum Schutz von landwirtschaftlich genutzten Tieren liegt bis heute nicht vor. Währenddessen leiden weiterhin rund 300 Millionen fühlende Lebewesen in der EU in Käfigen. Jetzt haben wir gemeinsam mit 14 Organisationen und 33 Expert*innen, wie dem weltweit bekannten Tierethiker Prof. Peter Singer, einen Appell an die Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen gerichtet. Und auch du kannst dich jetzt gegen Käfige starkmachen.
16. Juni 2026

Erstmals haben wir Aufnahmen von der Tötung von Hirschen in einem Schlachthof veröffentlicht. Die über 200 Tiere wurden zuvor in einem spanischen Naturschutzgebiet gefangen. Zu sehen sind Hirsche, die kopfüber an ihren Beinen aufgehängt werden und noch ihren Kopf bewegen, während ihnen die Kehle aufgeschnitten wird und das Blut herausströmt. Wir haben Anzeige gegen den Schlachtbetrieb wegen massiver Tierschutzverstöße erstattet. Die Behörden haben Korrekturmaßnahmen angeordnet und ein Sanktionsverfahren eingeleitet.