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Zahl der Vegetarier*innen und Veganer*innen während Coronakrise verdoppelt

28. Mai 2021 Aktualisiert: 28. Mai 2021

Immer mehr Menschen erkennen den Einfluss, den ihre Ernährung auf die eigene sowie die allgemeine Gesundheit nimmt und verstehen, welche gravierenden Auswirkungen die Nutztierindustrie nicht nur auf die Tiere und unsere Umwelt, sondern auch auf uns Menschen hat.

Auch wir haben zuletzt des Öfteren über die Zusammenhänge zwischen der Nutztierindustrie und der Entstehung und Ausbreitung von sogenannten Zoonosen – also Krankheiten, die von Tieren auf Menschen übertragen werden – berichtet.

Neben Beispielen wie der Vogelgrippe, die seit März letzten Jahres als bisher schlimmster Ausbruch in Deutschland grassierte und bei über 1,8 Millionen Tieren eine vorzeitige Tötung zur Folge hatte, oder auch der Schweinegrippe und Salmonellose, ist Covid-19 mittlerweile wohl die weltweit bekannteste zoonotische Erkrankung.

Dabei ist Covid-19 nur das jüngste Beispiel in der Liste von Krankheiten, deren Ausbreitung vom Tier auf den Menschen durch die Einwirkungen des Menschen auf das natürliche Gleichgewicht der Umwelt verstärkt wurde. Von den in den vergangenen Jahren neu auftretenden Infektionskrankheiten haben 75% einen tierischen Ursprung.

Dass unser Konsum und unsere Ernährungsgewohnheiten einen entscheidenden Einfluss auf unsere Umwelt, die Ökosysteme, die Tiere, aber eben auch auf die öffentliche Gesundheit von uns Menschen haben, ist mittlerweile kein Geheimnis mehr. Auch die UN warnte bereits vor dem erhöhten Risiko für künftige Pandemien durch die Nutztierindustrie. Hinzu kommt ein weiteres ernstzunehmendes Problem, das unsere Gesundheit ganz akut bedroht: Der weltweite Anstieg von Antibiotika-Resistenzen, für den ebenfalls die Nutztierindustrie als ein Hauptverursacher gilt.

Viele Verbraucher*innen haben vielleicht auch aus diesem Grund – zusätzlich zu Aspekten der Ethik und des Umweltschutzes – ihre Ernährungsweise im vergangenen Jahr umgestellt. So hat sich laut des aktuellen Ernährungs-Reports 2021 vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft die Zahl der Vegetarier*innen von 5 % auf 10 % sowie die Zahl der Veganer*innen von 1 % auf 2 % verdoppelt.

Mit einer rein pflanzlichen Ernährung hat jeder einzelne Mensch die Möglichkeit, einen Beitrag zu leisten, um das Risiko für künftige Pandemien zu verringern. Entscheiden auch du dich für eine Ernährung, die sowohl zahlreiche Tiere als auch unser aller Gesundheit schützt.

LEBE DEIN MITGEFÜHL

Einer der effektivsten Wege, um das Leben landwirtschaftlich genutzter Tiere nachhaltig zu verbessern, ist der Umstieg auf pflanzliche Alternativen. Besuche Love Veg und starte noch heute mit einer pflanzlichen Ernährungsweise.


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