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Neuer Skandal um Fleischkonzern El Pozo

Ein neuer Tierschutzskandal um den Fleischkonzern El Pozo sorgt für Aufsehen in Deutschland, nachdem undercover auf schreckliche Zustände in einem spanischen
April 27, 2018 Aktualisiert: 27. April 2018

Diese schrecklichen Bilder aus einem Schweinemastbetrieb in Spanien haben wir Anfang diesen Jahres veröffentlicht. Tierschutz-Aktivist*innen hatten sie heimlich aufgenommen. Der Tierschutz-Skandal erstreckte sich bis nach Deutschland, denn: Der Betrieb beliefert den großen spanischen Fleischhersteller El Pozo, dessen Wurstwaren über Amazon, Edeka und Rewe auch hierzulande erhältlich sind. Durch unsere Petitionen, die bislang allein in Deutschland mehr als 97.000 Unterschriften umfassen, forderten wir diese Unternehmen auf, den Verkauf der tierquälerischen El-Pozo-Produkte umgehend zu stoppen.

Dank unserer Petitionen hatte El Pozo sich daraufhin zunächst zu einem Gespräch mit Animal Equality über das Umsetzen und Einhalten höherer Tierschutzstandards bereit erklärt. Doch jüngst machte der Präsident des Unternehmens in einem Interview gegenüber diesen Tierschutz-Plänen einen Rückzieher.

Jetzt gibt es neue Entwicklungen im Fall El Pozo und Verstrickungen, die bis zu einer Veröffentlichung von Animal Equality im Jahr 2012 zurückreichen. Entwicklungen, durch die wir die Verantwortungslosigkeit des Unternehmens einmal mehr an die Öffentlichkeit bringen:


Aktuellste Neuigkeiten
16. Juni 2026

Erstmals haben wir Aufnahmen von der Tötung von Hirschen in einem Schlachthof veröffentlicht. Die über 200 Tiere wurden zuvor in einem spanischen Naturschutzgebiet gefangen. Zu sehen sind Hirsche, die kopfüber an ihren Beinen aufgehängt werden und noch ihren Kopf bewegen, während ihnen die Kehle aufgeschnitten wird und das Blut herausströmt. Wir haben Anzeige gegen den Schlachtbetrieb wegen massiver Tierschutzverstöße erstattet. Die Behörden haben Korrekturmaßnahmen angeordnet und ein Sanktionsverfahren eingeleitet.
9. Juni 2026

Die Recherche zeigt massive Verstöße gegen Tierschutzgesetze und schockierende hygienische Bedingungen. Ermittler*innen von Animal Equality haben 2025 in 27 Milchbetrieben und drei Tiermärkten in Uttar Pradesh, Haryana und Maharashtra recherchiert. Die Mutterrinder und ihre Kälber leiden massiv in diesem ausbeuterischen System – an dem Deutschland aktiv beteiligt ist.
22. Mai 2026

Mit mehr als 100 Aktivist*innen haben wir am 20. bis 22. Mai in Brüssel gegen die gebrochenen Versprechen der Europäischen Kommission protestiert. Mit einem symbolischen Protestzug durch die Stadt haben wir den institutionellen Verrat an Millionen Tieren und EU- Bürger*innen sichtbar gemacht.