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Neuer Skandal um Fleischkonzern El Pozo

Ein neuer Tierschutzskandal um den Fleischkonzern El Pozo sorgt für Aufsehen in Deutschland, nachdem undercover auf schreckliche Zustände in einem spanischen
April 27, 2018 Aktualisiert: 27. April 2018

Diese schrecklichen Bilder aus einem Schweinemastbetrieb in Spanien haben wir Anfang diesen Jahres veröffentlicht. Tierschutz-Aktivist*innen hatten sie heimlich aufgenommen. Der Tierschutz-Skandal erstreckte sich bis nach Deutschland, denn: Der Betrieb beliefert den großen spanischen Fleischhersteller El Pozo, dessen Wurstwaren über Amazon, Edeka und Rewe auch hierzulande erhältlich sind. Durch unsere Petitionen, die bislang allein in Deutschland mehr als 97.000 Unterschriften umfassen, forderten wir diese Unternehmen auf, den Verkauf der tierquälerischen El-Pozo-Produkte umgehend zu stoppen.

Dank unserer Petitionen hatte El Pozo sich daraufhin zunächst zu einem Gespräch mit Animal Equality über das Umsetzen und Einhalten höherer Tierschutzstandards bereit erklärt. Doch jüngst machte der Präsident des Unternehmens in einem Interview gegenüber diesen Tierschutz-Plänen einen Rückzieher.

Jetzt gibt es neue Entwicklungen im Fall El Pozo und Verstrickungen, die bis zu einer Veröffentlichung von Animal Equality im Jahr 2012 zurückreichen. Entwicklungen, durch die wir die Verantwortungslosigkeit des Unternehmens einmal mehr an die Öffentlichkeit bringen:


Aktuellste Neuigkeiten
9. Juli 2026

Die Aktivist*innen haben sich am Hauptsitz von Sodexo in Paris angekettet und das Unternehmen zum Handeln aufgefordert. Denn Sodexo hatte sein Versprechen gebrochen, die Käfighaltung von sogenannten Legehennen in seinen internationalen Lieferketten zu beenden. Nach fast fünf Stunden beendeten die Tierschützer*innen die Protestaktion, nachdem Sodexo zugesagt hatte, mit Animal Equality in den Dialog zu gehen.
8. Juli 2026

Seit Monaten kämpfen wir gemeinsam für die Tiere in der EU. Jetzt hat die Europäische Kommission die lang erwartete Nutztierstrategie vorgestellt. Darin verpflichtet sich die Kommission, einen Gesetzesvorschlag vorzulegen, der unter anderem den schrittweisen Ausstieg aus der Käfighaltung sowie ein Ende der Tötung männlicher Küken vorsieht. Das ist ein wichtiger Meilenstein, aber wir sind noch nicht am Ziel.
1. Juli 2026

Es ist dringend: Die EU-Kommission veröffentlicht Anfang Juli die „Strategie für Nutztierhaltung“ (Livestock Strategy). Sie wird die Richtung vorgeben, ob der für das vierte Quartal 2026 geplante Legislativvorschlag zum Tierschutz verbindliche Maßnahmen wie ein Käfigverbot enthält. Deswegen sind wir auch im Juni in Brüssel auf die Straße gegangen, um unsere Forderungen für die Tiere unübersehbar zu machen – noch lauter, noch stärker und mit noch mehr Menschen denn je.