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Unvorstellbares Tierleid in 21 Schlachthöfen in Mexiko aufgedeckt

Eine umfangreiche Undercover-Recherche von Animal Equality deckt in sieben Bundesstaaten Mexikos unfassbares Tierleid auf.
2. Dezember 2016

In Mexiko gibt es bislang keinerlei Gesetze, die sogenannten Nutztiere vor Misshandlung schützen. Die aktuellen Tierschutzgesetze, die Hunde und Katzen schützen, enthalten keine Regelungen für die Tiere in den Zucht-, Mast- und Schlachtbetrieben der Nahrungsmittelindustrie. Würde jemand mit einem Hund oder einer Katze so umgehen, wie es Arbeiter in den besuchten Betrieben mit Schweinen, Kühen, Schafen, Hühnern oder Ziegen tun, müssten diese Personen mit Haftstrafen rechnen.

Animal Equality nutzt die schockierenden Aufnahmen, um von Behörden und Politik stärkere Richtlinien zum Schutz von sogenannten Nutztieren zu fordern.

Unsere Ermittler dokumentierten den furchtbaren Alltag in 21 Schlachthöfen. Einige der Schlachthäuser befinden sich im Besitz der Regierung, wie in den Staaten Jalisco, Nuevo León, Aguascalientes, San Luis Potosí, Colima, Zacatecas und Nayarit. Die Aufnahmen zeigen deutlich, wie diese Betriebe das Tierschutzgesetz (Federal Animal Health Law) regelmäßig verletzen – und das ohne rechtliche Konsequenzen:


  • ALLE Schweine sind bei vollem Bewusstsein, wenn sie erstochen werden. In den meisten Schlachthäusern werden die Schweine getötet, indem sie jeweils mit mehreren Messerstichen in die Seite verletzt werden und daraufhin verbluten.

  • In keinem der dokumentierten Schlachthöfe werden Schafe und Ziegen vor der Schlachtung betäubt. Den Tieren werden die Beine zusammengebunden, ein Arbeiter zieht sie an einem Fuß über den Boden und schneidet ihnen anschließend den Kopf ab.

  • Arbeiter zwingen die Tiere gewaltsam mit Schlägen und Elektroschocks dazu sich zu bewegen, wenn sie in Panik stehenbleiben.

  • Arbeiter töten mehr als drei Schweine zur gleichen Zeit. Manche Schweine versuchen, über andere Schweine zu klettern, um dem bevorstehenden Tod zu entkommen, während die Arbeiter die anderen Schweine töten und beginnen sie zu zerlegen.

  • Schweine werden mit einem Beil geschlagen.

  • Kühe werden mit Stromstößen voran getrieben.

  • Blutende Kühe versuchen aufzustehen, nachdem sie aus ihrer Betäubung aufwachen.

  • Teilweise sind minderjährige Kinder bei der Tötung der Tiere anwesend.

  • Ein Arbeiter fesselt ein Lamm, schlitzt ihm die Kehle auf und reißt ihm den Kopf ab, während es bei vollem Bewusstsein ist.

Diesen Horror erleben Tiere, die für die für die Nahrungsmittelindsutrie gezüchtet werden tagtäglich – in Mexiko und überall auf der Welt.

Derzeit sieht das mexikanische Recht keine Strafen für diejenigen vor, die sogenannte Nutztiere missbrauchen und grausam behandeln. Das Tierschutzgesetz greift lediglich bei Verstößen, welche für Schlachthäuser, die gegen Vorschriften verstoßen, vergleichbar mit einem Parkticket sind. Diese Gesetze bestrafen jedoch nicht die Person, die Tiere grausam misshandelt hat.

Szenen wie diese werden sich immer und überall auf der Welt ereignen, solange Tiere als Waren gesehen werden.

Der einfachste und effektivste Weg den Schweinen, Kühen und Hühnern in den Zucht-, Mast- und Schlachtbetrieben dieser Welt zu helfen, ist diese Tiere von der eigenen Speisekarte zu streichen. Helfen Sie Tieren und probieren Sie pflanzliche Gerichte: www.LoveVeg.de


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