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Animal Equality Undercover-Ermittler decken auf: Tierqual und Leid in prämierten britischen Schweinebetrieben!

In den letzten vier Monaten hat das Animal Equality Ermittlerteam in drei typischen, zufällig ausgewählten, britischen Schweinebetrieben recherchiert. Das Undercover-Videomaterial zeigt grausamstes Tierleid und routinemäßige Verstöße gegen britische und europäische Tierschutzvorschriften.
1. Juni 2016 Aktualisiert: 1. Juni 2016

Animal Equality veröffentlicht in den vergangenen vier Monaten aufgenommenes und Animal Equality zugespieltes Videomaterial aus drei typischen britischen Schweinebetrieben. Das Undercover-Videomaterial zeigt grausamstes Tierleid und routinemäßige Verstöße gegen britische und europäische Tierschutzvorschriften.

In einem Betrieb, der der Großunternehmerin Meryl Ward gehört – einer Schweinezüchterin, die für ihre Arbeit in Sachen „Tierschutz in der Schweinehaltung“ von der Königin von Großbritannien sogar zum Member of the Order of the British Empire (Mitglied des Order of the British Empire) ernannt wurde – leben Schweine in knietiefem Schlamm (vgl. Bild 1).

Bild 1

Im selben Betrieb wurden unter anderem dokumentiert: Mutterschweine, deren Körper mit offenen Wunden übersät sind; tote und sterbende Ferkel; ein Schwein mit einem Mastdarmvorfall (vgl. Bild 2); Schweine, die in kahlen, betonierten Buchten eingesperrt sind; sowie routinemäßiges Abschneiden der Schwänze.

Bild 2

In einem zweiten Betrieb, der zu einem prämierten Unternehmen gehört, wurden werdende Schweinemütter gefilmt, die in Einzelbuchten eingesperrt sind – eine Praxis, die in Großbritannien seit 1999 verboten ist (vgl. Bild 3).

Bild 3

Im gleichen Betrieb lebten Schweine – dicht gedrängt in kahlen Buchten (Buchten ohne Beschäftigungsmaterial sind illegal) – mit schmerzhaften Verletzungen an den Ohren, verursacht durch gelangweilte und frustrierte Artgenossen (vgl. Bild 4); ein totes Schwein, das von Artgenossen angebissen wird; Schweinemütter mit offenen Wunden auf Körper und Nase; sowie unzählige tote und sterbende Ferkel.

Bild 4

In einem dritten Betrieb wurden Schweine gehalten, die in überfüllten, kahlen und schmutzigen Buchten leben mussten, deren Boden mit Kot und Gülle übersät war. Außerdem wurde ein totes Schwein im Mastbereich dokumentiert, das über Nacht dort liegen gelassen wurde (vgl. Bild 5) – eine erhebliche Gefahr für die Gesundheit der übrigen Tiere.

Bild 5

Schweine sind intelligente und sensible Lebewesen und sowohl die Tierschutzvorschriften Großbritanniens, als auch die der EU, fordern bei ihrer Haltung das Vorhandensein von Beschäftigungsmaterial, um so Langeweile und Stress zu verhindern. Die Tierschutzvorschriften Großbritanniens sagen zudem ganz klar, dass Beschäftigungsmaterial, das an einer Kette festgemacht ist, nicht empfehlenswert sei, da es rasch seinen „Neuheitsfaktor verliere“. Während für einen Großteil der Tiere in diesem Betrieben überhaupt kein Beschäftigungsmaterial vorhanden war, stand einigen wenigen Tieren nur ebensolches angekettetes Beschäftigungsmaterial zur Verfügung.

Wenn solches Tierleid und eine derartige Missachtung von Tierschutzvorschriften in Betrieben vorkommt, die vom Staatsoberhaupt des Landes und der Tierindustrie ausgezeichnet wurden, wie sehen dann die Zustände in nicht prämierten Betrieben Großbritanniens aus?

Auch in Deutschland hat Animal Equality gezeigt, was hinter den Transparenzlabeln und prämierten Marken der Fleischindustrie wirklich steckt. Wenn Sie Zustände wie diese nicht länger unterstützen wollen, probieren Sie öfter tierfreundliche Gerichte! Entdecken Sie tolle, leckere Rezepte auf www.LoveVeg.de.


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