„MEIN EINSATZ FÜR TIERE“: EURE GESCHICHTEN – TEIL 2

Wir haben die Unterstützer*innen unserer Animal Defender Netzwerkes gefragt: Wann habt ihr angefangen, euch über den Schutz und die Rechte von sogenannten “Nutztieren” Gedanken zu machen? Wer oder was hat euch dazu inspiriert? Ernährt ihr euch vegan? Wie war der Umstieg für euch und was motiviert euch heute? 

Danke an alle, die uns ihre persönlichen Geschichten zugesendet haben. Wir haben eine kleine Auswahl für euch zusammengestellt und hoffen, dass sie euch genauso berühren und inspirieren wie uns. Danke für alles, was ihr für Tiere tut!

Louisa Wittek. : Mein Weg zum Veganismus

Louisa Wittek

„Wie viele andere Kinder auch hatte ich bereits als junges Mädchen ein großes Interesse an Tieren. Ob die Kühe auf der Weide, der Hund einer Freundin oder all die zahlreichen Tiere, über die ich in meinem Tierlexikon immer und immer wieder las – sie alle übten eine vertraute Faszination auf mich aus. Die Liebe zu den Tieren war bereits früh da, das Verständnis für ihre Situation kam aber erst deutlich später. Mit neun Jahren kam mir das erste Mal der Gedanke, dass ich nicht möchte, dass Tiere für mich leiden, weshalb ich meiner Mutter entschlossen mitteilte, dass ich von jetzt an kein Fleisch mehr essen würde. Leider hielt der Entschluss nicht lange an. Zwar entwickelte ich eine starke Abneigung gegen Fleisch, welches auch danach aussah, entfremdetes Fleisch – etwa Hähnchennuggets oder Bärchenwurst – aß ich aber nach wie vor. Und leider auch nicht nur in kleinen Mengen. Erst mit 16 Jahren ging ich dann den längst überfälligen Schritt zum Vegetarismus. Der Entschluss war fest und entgegen meines kindlichen Ichs hatte ich auch keinerlei Probleme mehr, auf Fleisch, Fisch und andere Produkte aus totem Tier zu verzichten. Heute weiß ich nicht einmal mehr, wie Fleisch schmeckt. Die endgültige Entscheidung, vegan zu leben, fällte ich dann im ersten Semester meines Philosophiestudiums: Meine Liebe zu Tieren hat mich dazu bewogen, mich in meinem Studium auf die Themen Tierethik und die anthropologische Differenz zu fokussieren. So habe ich gleich im ersten Semester das Seminar „Personen- und Menschenwürde“ bei Tina-Louise Fischer belegt, welches sich mit der Erweiterung des Würdebegriffs beschäftigte. Sowohl die Leitung, wie auch die Inhalte des Seminars haben einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen, sodass ich wenige Wochen nach Semesterbeginn beschloss, komplett vegan leben zu wollen. Denn wenn man sich intensiv mit dem Thema beschäftigt und einem bewusst wird, was sich hinter den Kulissen abspielt, kommt man kaum drum herum, die Lebensmittel, die das ganze Leid verursachen, endgültig von der Einkaufsliste zu streichen. Inzwischen lebe ich seit vielen Jahren vegan und kann es mir nicht mehr anders vorstellen. Ich denke heute, dass mein Weg zum Veganismus bereits im Kindesalter mit dem Gedanken begann, dass Menschen sich von den anderen Tieren bei weitem nicht so sehr unterscheiden, wie wir Menschen uns das gerne einreden. Konsequent umgesetzt habe ich diese Gedanken aber erst deutlich später.

Luisa Hilbrand

„Ich habe Tiere schon immer geliebt, doch heute weiß ich, dass ich erst mit 16 Jahren verstanden habe, was Tierliebe wirklich bedeutet. Vor vier Jahren erst habe ich es geschafft, meine vermeintliche Tierliebe in meine alltäglichen Handlungen und Entscheidungen umzusetzen. Wie? Indem ich anfing, vegan zu leben. Ich habe mich schon immer mit Tieren beschäftigt und wollte die meiste Zeit meines Lebens Tierärztin werden, um Tieren zu helfen. Mit 10 oder 11 Jahren fing ich an, mich auch mit den sogenannten Nutztieren und deren Haltung zu beschäftigen. Das war schrecklich und trotzdem war mir damals noch nicht klar, dass mein Wiener Schnitzel, was ich so gerne gegessen habe, genau aus diesen Verhältnissen kam. Mit 8 oder 9 Jahren war ich mit meiner Familie ein paar Tage bei einem Bekannten, der Metzger war und auf dem Gelände seiner Pension seine Schlachterei hatte. Als wir ankamen, hat mein Vater mir die Schlachträume gezeigt und erklärt, wie eine Schlachtung abläuft. Das hat mich sehr erschrocken und doch habe ich gedacht, das ist alles schon richtig so. Man braucht ja Fleisch und die Familie des Metzgers war ja auch so nett, wie kann dann das, was sie tun, falsch sein?

Heute ärgere ich mich, dass ich den Schritt zum Vegetarismus erst einige Jahre später (mit 14 Jahren) gemacht habe und es noch einmal zwei Jahre gedauert hat, bis ich verstanden habe, dass die Milch- und Eierproduktion mindestens genauso schrecklich ist und genauso mit Leid verbunden ist wie die Fleischproduktion. Jetzt weiß ich auch, dass meine Vorliebe für Süßes, insbesondere Schokolade, kein Widerspruch mit der veganen Lebensweise ist. Ich habe gelernt, dass Veganismus kein Verzicht ist, sondern ein Gewinn. Nicht nur für mich, sondern für die Umwelt, das Klima und vor allem für die Tiere. Ich bin von einer Haustierliebhaberin zu einer Tierliebhaberin geworden. Ich folge nicht mehr blind der Mehrheit, sondern höre in mich rein, was ich für richtig halte. Ich schätze einen Menschen nicht mehr danach ein, wie er/ sie mich behandelt, sondern wir er/ sie mit wehrlosen Lebewesen umgeht. Ich höre nicht mehr auf meinen Magen, sondern auf mein Herz. Ich bin lebe nicht vegan, obwohl ich Mensch bin und obwohl ich die Möglichkeit habe, Lebewesen für meinen Appetit auszubeuten. Ich lebe vegan, weil ich Mensch bin und weil mich meine Fähigkeit, sich in andere hineinzuversetzen menschlich macht. Nimm auch Du Dir einen Moment Zeit, Dich in das Schwein, Huhn oder die Kuh auf Deinem Teller hineinzuversetzen. Was würdest Du Dir von Dir selbst als Mensch wünschen?“

Michaela Heilbronner

„Verantwortung für Tiere fühlen heißt, ihnen Antworten zu geben in jeder Lebenslage. Mein Leben lang gab ich ihnen die verschiedensten Antworten: Ich rettete z.B. Wildtiere – ob Rehe, Igel, Eichhörnchen, Hasen, Vögel wie Mauersegler, Greifvögel, Häher, Singvögel oder Haustiere, Insekten und Meerestiere. 

Alle Tiere verdienen Respekt und Hilfe,  wenn sie notwendig ist. Alle der genannten Tiere waren schon in meiner Obhut. In den Sechziger, Siebziger Jahren begann ich, gegen Tiertransporte zu kämpfen. Und für eine Grundgesetzänderung zugunsten der Tiere. Ich wurde Vegetarier. Vegan werden war komischerweise nicht in meiner Gedankenwelt.  Erst viel später durch Recherchen von Soko-Tierschutz wurde ich wach und zu dem, was ich heute bin:  Geheilt von vielen chronischen Krankheiten, glücklich, mit mir identisch, ethisch handelnd, mit einem Wort : Vegan! Soko-Tierschutz habe ich heute meine Gesundheit zu verdanken. Nie würde ich mehr anders leben wollen.“

Michaela Cosenza

„Ich wurde mit 34 Jahren vegan. Die Jahre davor habe ich mich immer als Tierfreundin gesehen, hatte aber keinerlei Schwierigkeiten damit, Hunde und Katzen zu streicheln und Kühe und Schweine zu essen. Es kam mir schlicht nie in den Sinn, dass daran etwas falsch sein könnte. Ich dachte immer, dass wir ja ein Tierschutzgesetz haben, das schon dafür Sorge tragen würde, dass Tiere, die für unseren Konsum geschlachtet werden, ein einigermaßen gutes Leben haben und nicht leiden müssen. Rückblickend erscheint mir das sehr naiv, aber ich habe es schlicht nie hinterfragt. Das Bedürfnis, mich ehrenamtlich zu engagieren, wurde mit den Jahren immer größer und weil ich Tieren helfen wollte, fing ich an, in meiner Freizeit auf einem Lebenshof zu helfen und Besucher*innen über das Gelände zu führen. Außerdem wurde ich Vegetarierin. Auf dem Hof gab es sehr viele sogenannte „Nutztiere“. Ich zeigte den Gästen die Schweine, die dem Schlachthof entkommen waren und die vielen ehemaligen „Milchkühe“, die jetzt endlich in Ruhe und Frieden leben durften. Trotzdem aß ich abends weiterhin gerne mein heiß geliebtes Käsebrot. Obwohl ich die Kühe so oft sah, gelang es mir noch nicht, vollständig von alten Gewohnheiten abzulassen. Für mich war aber klar, dass ich mich noch weiter informieren musste und so fing ich an, über das Leben der Kühe in der Milchindustrie und die Eierproduktion zu lesen. Ich begann, mich bei verschiedenen Tierrechts- und Tierschutzorganisationen zu engagieren und war zutiefst erschüttert über das, was ich noch nicht wusste und jetzt lernte. Ja, ich hatte bereits mit dem Fleisch essen aufgehört, aber nun war für mich die logische Konsequenz, sämtliche tierische Produkte von meinem Speiseplan zu streichen. Ich wollte mit meinem Konsum nicht weiter dazu beitragen, dass Tiere als Produkteinheiten gesehen werden. Von einem Tag auf den anderen wurde ich vegan, das ist nun über sechs Jahre her. Es fiel mir auch tatsächlich nicht schwer, weil ich plötzlich ganz andere Bilder im Kopf hatte, wenn ich die Milch- oder Eierpackung im Supermarktregal sah, es ging und geht schlicht nicht mehr. Glücklicherweise gibt es heute für alles wunderbare und leckere pflanzliche Alternativen. Veganismus bedeutet für mich keineswegs Verzicht, im Gegenteil, ich empfinde ihn als Bereicherung. Und zu wissen, dass für mein Essen kein Tier leiden und sterben musste, lässt alles gleich so viel besser schmecken.“

Monika Steinbrück: Mein Weg ins Thema Tierrechte

„Es gibt viele verschiedene Arten von Wegen: Wild verwachsene und kaum sichtbare Pfade, Kopfsteinpflaster, Eisenbahnschienen, Autobahnen, gewöhnliche Landstraßen, Feldwege. Auf all diesen Wegen wurden und werden Tiere transportiert, unfreiwillig, Lebende und Tote. Das Geschäft mit dem (wehrlosen) Tier boomt. Langsam denkt die Menschheit um, realisiert, dass jedes Geschöpf fühlt und ein Recht auf Leben hat. Darüber bin ich froh! Einen großen Anteil an diesem Umdenken haben auch die Recherchen und Veröffentlichungen von Animal Equality. Vor einigen Jahren waren es genau diese schockierenden Fotos bei Facebook, die mir ins Auge gestochen sind. Noch nie zuvor hatte ich solch schreckliche und widerliche Bilder von der Fleischindustrie gesehen. Ich wusste zwar, dass die meisten „Nutz“-Tiere schlecht gehalten wurden, doch wie das genau aussah, hatte ich bisher eher verdrängt. Schlechte Lebensbedingungen und Misshandlungen gegenüber Tieren waren mir allerdings schon seit der Kindheit bekannt. Den Anfang machte der Zirkus. Die Löwen taten mir leid in ihren kleinen Käfigen, die Elefanten in der kleinen Manege, die Affen mit den „lustigen“ Klamotten an. Ich konnte mich dort nicht freuen und nicht lachen, im Gegenteil, ich war immer froh, wenn die Vorstellung um war. Ich bin erleichtert, dass immer mehr Zirkusse weltweit die Tiere langsam aus ihrem Programm nehmen. Hier könnte ich viele Beispiele aufzählen, die jeder von uns kennt. Eine Zeitlang lebte ich in Oberbayern auf dem Land. Dort harrten die Kühe und Schweine tagein, tagaus in ihren Ställen aus. Im Sommer standen die Tore offen und ich konnte hineinschauen. Ich erinnere mich an einen Hof, da standen die Kühe in einem dunklen Kellerloch eng in der Reihe. Draußen waren kilometerweit grüne Wiesen. Jetzt wohne ich in Baden-Württemberg, bis vor kurzem in der Nähe einer Schweinemastanlage. Es sollten ursprünglich 20.000 Schweine dort einziehen, es sind nun doch weniger geworden. Manchmal sah ich die LKWs mit ihrer Fracht vorbeifahren. Ein Bild des Jammers!

Was motiviert mich, Animal Defender bei Animal Equality zu sein? Ich mache regelmäßig

Yoga und fast immer am Schluss der Stunde sitzen wir da mit den Händen vor dem Herzen, verbeugen uns und sprechen: „Lokah Samastah Sukhino Bhavantu – Mögen alle Lebewesen frei und glücklich sein!“ Das treibt mich an, dass dieser Satz irgendwann einmal Wirklichkeit wird!“

Alexandra Mackert: Warum wurde ich vegan?

„Schon als Kind habe ich lieber Beilagen gegessen – Fleisch war nie so mein Ding. Trotzdem war es für mich normal Fleisch zu essen, auch wenn es von der Menge nie wirklich viel war. Die Gedanken, mich vegetarisch zu ernähren, waren zwar manchmal da, schob ich aber immer wieder beiseite. Irgendwann bekam ich gesundheitliche Probleme, die aber nicht auf meinen Fleisch- und Wurstkonsum zurückzuführen waren. Des Weiteren habe ich während dieser Zeit einen Bericht im TV gesehen bei dem es um die Massentierhaltung ging. Dieser Bericht ging mir dermaßen unter die Haut und verfolgte mich, dass ich ab diesem Zeitpunkt nicht mehr anders konnte als vegetarisch zu leben. Das war vor ca. 9 Jahren. In meinem Freundes- und Bekanntenkreis hörte ich oft die Frage ob ich mich vegetarisch oder vegan ernähre. „Nein“ erwiderte ich „nur vegetarisch“. Worauf oftmals der Spruch folgte, dass vegan ja auch viel zu extrem ist. Und einem dadurch sämtliche Nährstoffe fehlen würden. Aus Unwissenheit stimmte ich dieser Aussage zu. Heute weiß ich, dass das völliger Unsinn ist. Wie ging es weiter? Nun, die vegane Ernährung wurde immer publiker. Ob nun in den sozialen Medien, in Zeitungsartikeln überall konnte man darüber lesen – wenn man wollte. Ich fing an mich immer mehr dafür zu interessieren und meine Ernährung zu hinterfragen. Ich informierte mich weiter und sah das ganze Elend, das ganze Ausmaß, alles, was wir Menschen den Tieren, der Umwelt, dem Planeten antun. Mit diesem Wissen würde es sich für mich absolut falsch anfühlen, weiterhin etwas Tierisches zu konsumieren. Seither lebe ich vegan. Es macht mich zornig, wütend und traurig, dass viele Menschen dieses Elend der Tiere nicht sehen (wollen). Dass viele Menschen nicht darüber nachdenken, welche Auswirkungen die ganze Massentierhaltung auf unser Klima hat, welche Auswirkungen dieses ganze System auf unsere Erde und auf unsere Menschheit hat. Aber – auch ich war einer dieser Menschen. Deswegen ist es umso wichtiger, dass man seine Mitmenschen über die ganzen Missstände in der Tierindustrie und allem, was damit zusammenhängt, aufklärt. Dass man die Menschen inspiriert und zeigt, dass die vegane Küche absolut lecker und vielfältig sein kann und vor allem, dass eine gut zusammengestellte und ausgewogene vegane Ernährung alle Nährstoffe liefert und man zudem auch noch etwas für die eigene Gesundheit tut.“

Sevgi Metscher, 41 Jahre alt aus Köln

„Hallo Ihr Lieben,

ich versuche schon, seitdem ich denken kann, sehr wenig bis keine tierischen Produkte zu mir zu nehmen. Jedoch kann ich mich noch genau daran erinnern, als wäre es gestern gewesen, wie ich mit eigenen Augen gesehen habe, wie einem Schaf, das gerade geborene Lämmchen entrissen wurde, dieses auf einen Transporter geschmissen wurde, ich nehme an, auf dem direkten Weg zum Schlachter, und mich noch ebenso genau daran erinnere, wie das Muttertier hinterher lief und geschrieen hat nach ihrem Kind! Und dieses hat sich so in meinem Kopf manifestiert, dass ich von diesem Tag an kein Fleisch mehr essen konnte, egal, von welchem Tier es kommt. Auch jetzt, wo ich diese Zeilen schreibe, kommen mir die Tränen, denn ich sehe das alles wieder vor meinem geistigen Auge, und höre die Schreie des Muttertieres, als stände es direkt neben mir 🙁 Das war der Einstieg zum Vegetarier, dies ist nun schon über ein Jahr her, und ca. 4-6 Monate später habe ich versucht, nach und nach auf tierische Produkte zu verzichten. Und ich bin um jeden einzelnen Tag froh, an dem KEIN Tier mehr wegen mir, egal in welcher Form, ausgebeutet werden muss oder gar getötet wird. Am Anfang war es, um ehrlich zu sein, gar nicht so einfach, alles richtig zu machen, damit es euch meinem Körper an nichts fehlt, aber je länger ich mich damit auseinander gesetzt habe, umso besser werde ich jeden Tag, was das Zubereiten von Mahlzeiten angeht. Ich experimentiere auch beim Kochen immer aufs Neue, und freue mich auch immer wieder, meine Freunde und Mitmenschen ein Stück weit davon zu überzeugen, einmal mehr über ihren Konsum nachzudenken. Ebenso versuche ich, wo ich nur kann, sämtlich Formen von Tierschutz zu unterstützen, und werde auch gerne selber aktiv, wie für die Organisation Mensch fair Tier, Vier Pfoten, oder ProVieh! Ich esse auch mal ein Ei, aber NUR wenn ich zu 100% weiß, dass es von einem glücklichen Tier kommt, wie z.B von einem befreundeten Bauern, der einen kleinen, ich sage immer liebevoll „Hühnerhaufen“ hat, die draußen scharren und picken dürfen, mit einem großen Auslauf, mit allem drum und dran, und nicht eingepfercht in engen Käfigen ihr Leben lang dort vor sich hin vegetieren müssen. Und auch dort nicht geschlachtet werden, sondern einfach nur Tier sein dürfen. Dies war ein kleiner Einblick für euch in meine Geschichte.

Eure Sevgi“

Ines Rabold: Meine Geschichte hin auf dem Weg zum Veganismus: 

„Ich heiße Ines Rabold und bin 54 Jahre alt. Ich bin auf einem kleinen Dorf aufgewachsen. Dort hatten wir immer viele Tiere, wie ein paar Hühner, ein paar Hasen und Katzen. Oft hatte ich auch viele Tiere gefunden, welche verletzt gewesen waren und habe diese dann aufgepäppelt. Meine Eltern haben mir schon sehr frühzeitig die Achtung, Liebe und den Respekt für alle Lebewesen beigebracht. Es war meinen Eltern immer wichtig, mit Bewusstsein durch das Leben zu gehen. Bei uns zuhause gab es nur einmal pro Woche Fleisch. Ansonsten gab es oft leckere Eintöpfe mit Gemüse, welches aus unserem Garten kam. Also wurde ich sozusagen schon mit einer so gut wie vegetarischen Ernährung erzogen. Ich war schon immer ein sehr nachdenklicher und neugieriger Mensch und habe mich schon als junger Mensch sehr stark für Tiere und deren Rechte eingesetzt. Somit habe ich mich auch immer mehr damit beschäftigt, wie die Tiere in der Massentierhaltung ausgebeutet werden. All diese Dinge haben mich dann auch dahin gebracht, dass ich nun schon viele Jahre vegan lebe. Für mich selber war es die einzig richtige Entscheidung. Für mich war es kein schwieriger Weg, auf die vegane Ernährung umzusteigen, da mir in meinem Elternhaus schon sehr viel über die Achtung und Respekt und die Liebe zu allen Tieren beigebracht wurde. Vieles andere habe ich mir durch Interesse und das Hinterfragen beigebracht, z.B. wie die Tiere heute ausgebeutet werden und unter erbärmlichen Bedingungen ihr Dasein fristen müssen. Bis hin zum Schlachthof. Ich bin froh, diesen Weg der veganen Ernährung und Lebensweise gewählt zu haben.“

Yvonne N.

„Mein Name ist Yvonne und ich bin 54 Jahre. 2001 habe ich bereits aufgehört, Rindfleisch zu essen, allerdings nur wegen der BSE-Vorfälle. Das Jahr 2011 war dann aber für mich der Umschwung, denn ich habe schreckliche Filme über Schweine, Rinder und Hühner bei Facebook gesehen und viele Nächte geweint. Und da war zunächst die Vegetarierin in mir geboren. Leider hat es dann noch bis 2015 gedauert, bis ich Veganerin wurde, denn nur vegan kann man allen Tieren gegenüber gerecht werden, denn auch Küken und Kälber leiden schrecklich! Die beste Entscheidung meines Lebens! Ich wäre am liebsten vegan geboren und schäme mich im Nachhinein für jeden Tag als Fleischfresser (und tatsächlich auch als Vegetarierin), denn ich habe damit unendlich viel Leid mitverursacht. Darüber war ich mir nur leider nicht bewusst. Aber jetzt heißt es: Vegan for the animals Emojiand vegan foreverEmoji Wünschen würde ich mir, dass die Menschen erkennen, welches große Unrecht den Tieren angetan wird und zu vorzüglichem veganem Essen wechseln würden. Denn je mehr Menschen mitmachen, desto besser und größer wäre die Auswahl. Irgendwann könnte sich dann niemand mehr vorstellen, dass jemals Tiere gequält, gegessen und ausgebeutet wurden. Was für eine schöne Welt wäre das!“

Danke Ihr Lieben für euren Einsatz für Tiere!

Werden auch Sie Animal Defender und verändern Sie mit uns die Welt für Tiere