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zwei Hunde auf einer Wiese zwei Hunde auf einer Wiese

Ein Gespräch über Schlachthäuser und Tiernahrung


Lisa Walther ist Tierärztin und hat während ihres Studiums der Tiermedizin erfahren, wie landwirtschaftlich genutzte Tiere in einem Schlachthaus behandelt werden. Sie beschäftigt sich viel mit den Auswirkungen der Futtermittelproduktion auf Tiere in der Landwirtschaft.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Ein Pflichtpraktikum im Schlachthaus
  2. Der emotionslose Alltag im Schlachthaus
  3. „Jedes zehnte Schwein wird nicht richtig betäubt“
  4. Die Kontrolle übernehmen Amtstierärzt*innen
  5. Auch Heimtiernahrung ist „genusstauglich“
  6. „Tierische Nebenerzeugnisse“ sind nicht das Hauptproblem von Heimtiernahrung
  7. Brauchen Hunde Fleisch?
  8. „Die Studienlage zu pflanzlicher Hundeernährung ist unbefriedigend.“
  9. Es müssen Alternativen zur konventionellen Hundenahrung geschaffen werden
  10. Was kannst du tun?

Nach ihrem Studium hat Lisa sich auf vegane Ernährung von Hunden spezialisiert. In diesem Bereich arbeitet sie seit acht Jahren und berät mit ihrem aus der Universität Leipzig ausgegründeten Unternehmen DietPet Unternehmen und Tierhalter*innen, die sich für vegane Tiernahrung interessieren. Ihre Erfahrungen setzt sie darüber hinaus in dem von ihr mitgegründeten Unternehmen MORE THAN VOOD ein, das pflanzenbasierte Tierfutter auf den Markt bringen möchte.

Wir haben uns mit Lisa getroffen und ausführlich über ihre Erfahrungen aus dem Pflichtpraktikum im Schlachthaus gesprochen. Außerdem berichtet sie uns, woraus typische „Heimtiernahrung“ besteht und warum auch für diese Nahrung Tiere getötet werden. 

Vor wenigen Tagen haben wir im Rahmen einer Undercover-Recherche schockierende Aufnahmen aus einem Schlachthaus in Brasilien veröffentlicht. Doch auch in Europa führen wir seit 2008 regelmäßig verdeckte Ermittlungen in Schlachthäusern durch – mit ernüchternden Ergebnissen.

Es spielt keine Rolle, in welchem Land wir ermitteln. Überall finden zu wenige oder ineffektive Kontrollen statt1,2 – auch in Deutschland, obwohl bei Schlachtungen immer Amtstierärzt*innen anwesend sein müssen. Und wo keine wirksame Kontrolle stattfindet, leiden darunter die Tiere noch einmal mehr.

Ein Pflichtpraktikum im Schlachthaus

„Die praktische Ausbildung in der Schlachttier- und Fleischuntersuchung bei einer für die Schlachttier- und Fleischuntersuchung von Rind oder Schwein in einem Schlachthof zuständigen Behörde dauert 100 Stunden. Sie ist innerhalb von mindestens drei aufeinanderfolgenden Wochen abzuleisten.“

§ 55 Abs. 2 Verordnung zur Approbation von Tierärztinnen und Tierärzten (TAppV)3

Das heißt in anderen Worten: Angehende Tierärzt*innen müssen ein Pflichtpraktikum in Schlachthäusern durchführen. Dabei haben sie sich „über die tierschutzgerechte Behandlung der Schlachttiere zu informieren“ (§ 56, Abs. 2 TAppV)4. Wir wollten wissen, wie so ein Praktikum aussieht und haben Lisa danach gefragt.

Sie hat ihr Pflichtpraktikum in einem eher kleinen Schlachthaus absolviert. Etwa 1000 Schweine werden dort am Tag getötet. Die Belegschaft kam überwiegend aus der Nähe, Gastarbeiter*innen gab es dort nicht – das klingt weit entfernt von den Schlachthäusern der riesigen, marktführenden Fleisch-Unternehmen Tönnies, VION, PHW / Wiesenhof, Westfleisch, Danish Crown und den Schlagzeilen über ihre Skandale5,6,7,8. In größeren Schlachthäusern werden auch mal 25.000 Schweine pro Tag getötet9.

Der emotionslose Alltag im Schlachthaus

„Es war eigentlich ein kleines Schlachthaus, relativ überschaubar“, sagt sie, „aber der Tötungsprozess war trotzdem irgendwie nicht wahrnehmbar. Es ist am Fließband. Wie in einer Turnschuhfabrik, oder so. Alle haben ihre eigene, kleine Rolle in dem Prozess. Das große Ganze, dass hier fast jede Minute ein Schwein getötet wird. Das bekommt man so fast gar nicht wirklich mit.“

Der Prozess ist sehr standardisiert. „Die Tiere werden mit einer Elektrozange betäubt und an ihren Hinterbeinen aufgehängt. Eine andere Person sticht ihnen dann in den Hals. Sie sterben und bluten aus. Jemand anderes trennt den Körper auf. Die Körperhälften kommen dann zu mir, als Tierärztin.“ 

Damit meint Lisa die Schlachttier- und Fleischuntersuchung. Die ist notwendig, um zu prüfen, ob das Fleisch in Umlauf gebracht werden darf. Das muss von Tierärzt*innen bestätigt werden – sie entscheiden, ob das Tier gesund war. Probenentnahme. Lymphknotenanschnitte. „Wenn alles okay aussah, habe ich abgestempelt: ‘genusstauglich’.“ 

Lisa beschreibt den gesamten Prozess als „emotionslos“. Die Stimmung war „locker“. Der Getränkeautomat im Pausenbereich enthält Bierflaschen.

„Jedes zehnte Schwein wird nicht richtig betäubt“

„Ein anderes Mal habe ich in der Anlieferungszone gearbeitet.“ Dort kommen die Tiere nach dem Transport an. Die Schweine werden von den Transportern getrieben und im Schlachthaus betäubt. „Meine Aufgabe dort war, die Betäubung zu überwachen. Also genauer gesagt, quantifiziert man dort die Fehlbetäubungen.“ Als Richtlinie gilt, dass die Betäubung in weniger als 1 % der Fälle fehlschlagen soll. „Diese Richtlinie wird jedoch nicht eingehalten. Ich würde sagen, dass jedes zehnte Schwein nicht richtig betäubt würde.“

Lisas Einschätzung deckt sich mit offiziellen Zahlen. In Schlachthäusern, in denen die Elektrozangen von Hand bedient werden, lag die Rate an Fehlbetäubungen in einer offiziellen Untersuchung zwischen 10,9 % und 12,5 %10. Das war in diesem Schlachthaus wohl auch der Fall. Nur, wenn die Person die Fehlbetäubung bemerkt, kommt es zu einem zweiten Betäubungsversuch.

„Du merkst, dass das Tier nicht bewusstlos ist. Du merkst, dass es quiekt, und strampelt, und dass die Reflexe noch funktionieren. Das fällt jedoch oft erst auf, wenn die Tiere schon aufgehängt wurden. Sie erleben bewusst, wie sie gestochen werden und ausbluten.“

Lisa Walther, Tierärztin und Expertin für vegane Ernährung von Hunden

Die Kontrolle übernehmen Amtstierärzt*innen

Lisa seufzt. „Mein Praktikum lag zufällig in der Osterzeit“, sagt sie dann nach einer kurzen Pause. „Da wurden dann auch, anders als sonst, Lämmer geschlachtet. Das war natürlich eine kleine Menge, aber … die wurden nicht mit Elektrozangen betäubt, sondern dadurch, dass die natürlich sehr klein waren, brauchten die keine Betäubung, da wurde direkt der Kopf abgeschnitten.“ 

Immerhin bestehe hier keine Gefahr der Fehlbetäubung, der Tod ist schnell. Kein langsames, qualvolles Dahinsiechen bei vollem Bewusstsein. „Das sind super traurige Gedanken, aber in dem Moment schaltet man ja auch irgendwie alles ab, was zu so starken Emotionen führen kann.“

Die Aufgabe von Tierärzt*innen ist hier, dafür zu sorgen, dass die Richtlinien eingehalten werden – sie müssen also gegensteuern, wenn zu viele Fehlbetäubungen stattfinden. „Das hängt dann auch ein bisschen von den handelnden Personen ab. Meine Betreuerin war da auch hinterher. Als ich ihr gesagt habe, dass zu viele Tiere nicht richtig betäubt werden, hat sie die Arbeiter belehrt und ermahnt. Danach hatte sie ein besonderes Auge darauf.“

Aber das ist nicht immer so. Landwirt*innen, Behörden, Amtstierärzt*innen und teilweise auch Staatsanwaltschaften sind oft eng verflochten2. Selbst strafbare Fälle werden oft gar nicht an Staatsanwaltschaften weitergeleitet – das hat mit politischem Druck, aber auch genau mit den Verbindungen zwischen Amtstierärzt*innen und Landwirt*innen zu tun1. Wirklich tierschutzgerechte Kontrollen würden die landwirtschaftliche Tierhaltung unprofitabel machen1.

Das passt auch zu Lisas Erfahrungen. „Ich habe mitbekommen, dass es Landwirte gibt, die im Schlachthaus anrufen und fragen, wer heute kontrolliert. Je nach Antwort bringen sie dann Tiere, die wegen einer Verletzung eigentlich nicht transportiert werden dürfen, hin – oder eben nicht. Manche kontrollieren einfach weniger streng.“ Leidtragend sind die Tiere.

Auch Heimtiernahrung ist „genusstauglich“

Wohl deutlich ernster nehmen die Tierärzt*innen die Schlachttier- und Fleischuntersuchungen. Diese stellt auch den Hauptzweck des Pflichtpraktikums dar3. Diese Untersuchungen sind für die Tierhaltungsindustrie vor allem von Bedeutung, weil sie Einfluss auf die menschliche Gesundheit nehmen. Lisa möchte hier mit einem gängigen Vorurteil aufräumen: „Das betrifft nicht nur die menschliche Gesundheit, sondern auch die Gesundheit der mit uns zusammenlebenden Tiere, also in diesem Fall hauptsächlich Hunde und Katzen. Auch das Fleisch, das zu ihrer Ernährung verwendet wird, wäre für menschlichen Verzehr grundsätzlich geeignet.“

Es landen nämlich (mit Einschränkungen) sogenannte tierische Nebenerzeugnisse der Kategorie 3 im Tierfutter. Das sind aber eher Bestandteile, für die keine hohe Nachfrage besteht, oder die für den menschlichen Verzehr nicht vorgesehen (aber grundsätzlich geeignet) sind: Herzen, Nieren, Lungen, Häute, Felle, Wolle, Blut, Plazenta, Hörner, Füße, Federn, Borsten, Hühnerköpfe, Eintagsküken usw. – solange sie „von Tieren stammen, die […] nach einer Schlachttieruntersuchung als zum menschlichen Verzehr schlachttauglich eingestuft wurden“ (Verordnung (EG) Nr. 1069/2009 des EU-Parlaments, Artikel 10 und 35)11.

„Tierische Nebenerzeugnisse“ sind nicht das Hauptproblem von Heimtiernahrung

„Es ist ja leider so, dass für die menschliche Ernährung immer noch Tiere getötet werden. Solange das so bleibt, ist es natürlich besser, sie komplett zu verwerten, als noch mehr zu töten“, findet Lisa. „Doch das ist gar nicht so. Tierische Nebenerzeugnisse landen zwar im Tierfutter, aber eben nicht nur. Vor allem ein vermeintliches Gefühl, den eigenen Tieren mit richtigem Fleisch etwas Gutes zu tun, führt dazu, dass der ‘echte’ Fleischanteil in Tiernahrung immer größer wird. Das führt dazu, dass immer mehr Tiere für die Ernährung unserer Haustiere getötet werden.

„Wenn allein die Hunde und Katzen in den USA ein eigenes Land bilden würden, hätte dieses Land den fünftgrößten Fleischverbrauch aller Länder der Welt. Aber auch in Deutschland ist der Bedarf enorm: Wenn man den Verbrauch von Hunden in Deutschland nur auf Rinder beziehen würde, würden sie pro Jahr 8 Millionen Rinder essen. Das gleiche Spiel bezogen auf Hühner: Wenn die Hunde in Deutschland nur Hühner essen würden, wären das im Jahr 642 Millionen Hühner.“

Lisa Walther, Tierärztin und Expertin für vegane Ernährung von Hunden

Das sind mehr Rinder und Hühner als in Deutschland jährlich geschlachtet werden12.

„Dazu tragen auch Entwicklungen wie das Barfen bei.“ Barfen ist das Füttern von Hunden oder Katzen mit roher Nahrung, vornehmlich Fleisch. Es basiert auf der Vorstellung, dass eine Ernährung, die eher der eines Wolfs oder einer Wildkatze entspricht, dem Bedarf des Tieres am nächsten kommen würde13.

Brauchen Hunde Fleisch?

Lisa widerspricht dem: „Ja, Wölfe ernähren sich hauptsächlich von rohem Fleisch. Aber Hunde sind keine Wölfe. Seit der Domestizierung vor mindestens 20,000 Jahren, vermutlich noch deutlich früher, passt sich der Hund an die Ernährung von Menschen an. Er war in dieser Zeit auf das Nahrungsangebot der Menschen angewiesen. Und selbst für die war Fleisch selten – das werden die nicht allzu gerne mit ihren Hunden geteilt haben. In der Antike gab es sogar Hundebrot.“

„Ein Beispiel für diese Anpassung findet sich in der Anzahl an Amylase-Genen bei Hunden, die höher liegt als bei Wölfen.“ Amylase ist dafür zuständig, Stärke zu Zucker abzubauen. Menschen haben Amylase im Speichel: Das führt dazu, dass Brot, je länger wir darauf rumkauen, immer süßer schmeckt. Die höhere Anzahl an Amylase-Kopien bei Hunden wird als Anpassung an stärkehaltige – und damit pflanzliche – Nahrung interpretiert14. „Hunde sind im Verlauf ihrer Anpassung an das Zusammenleben mit Menschen immer weniger abhängig vom Fleischanteil ihrer Ernährung geworden. Und das kann sich auch heute in ihrer Ernährung widerspiegeln“, erläutert Lisa. 

„Drei Dinge sind für das Hundefutter entscheidend: Es muss schmecken, es muss gut verdaulich sein, es muss bedarfsdeckend sein. Entscheidend ist nicht, woher es stammt. Kurz gesagt: keine Zutat, sondern Nährstoffe.“

Lisa Walther, Tierärztin und Expertin für vegane Ernährung von Hunden

Welche Bestandteile den Bedarf decken können, wurde in der Vergangenheit über viele sogenannte Fütterungsversuche ermittelt. „Es gibt für diese Nährstoffe tatsächlich Standardwerke, die den genauen Bedarf pro Kilogramm für jeden Nährstoff auflisten. Diese Listen unterscheiden auch zum Beispiel in Welpen und trächtige Hündinnen.“ 

Es gibt besonders kritische Nährstoffe, auf die man achten muss. „Die Vitamine D, B6 und B12, Zink, Eisen und Kupfer müssen bei pflanzlicher Hundenahrung zugegeben werden. Einige davon sind ohne Supplementierung jedoch auch bei Hundenahrung aus tierischem Material nicht in ausreichender Menge vorhanden, vor allem beim Barfen. Einzig Taurin und Carnitin kommen in Fleisch genug vor, nicht aber in pflanzlichem Material. Wenn man es ausreichend zugibt, macht das keinen Unterschied.“

„Die Studienlage zu pflanzlicher Hundeernährung ist unbefriedigend.“

Lisa erzählt auch von Martin Rütter, ein prominenter Hundetrainer. „Martin Rütter hat sich immer über vegane Hundenahrung lustig gemacht.“ Sie lächelt. „Der hat seine Meinung jetzt komplett geändert.“ Und ja, Martin Rütter hat in einem Podcast darüber gesprochen, dass pflanzliche Hundenahrung im Kontext der Klimakrise und der „Massentierhaltung“ Teil der Lösung sein kann – wie Lisa findet er, es komme darauf an, dass die Nährstoffbedarfe gedeckt sind15. Er verweist dabei auf eine neue Studie, in der pflanzlich ernährte Hunde gesünder waren als nicht pflanzlich ernährte16.

In der Tat weisen einige Studien zu pflanzlicher Hundeernährung darauf hin, dass diese Ernährungsform gut für die Tiere sein kann. Lisa sieht diese Studien – ebenso wie Rütter – aber kritisch. „Sie sind nicht wirklich aussagekräftig. Es fehlen wirklich gut designte Studien. Langzeitstudien auch. Uns fehlen gute wissenschaftliche Daten, um da fundierte Aussagen zu treffen.“ Dennoch sagen auch mehr und mehr Expert*innen, dass Hunde in ihrer Ernährung grundsätzlich kein Fleisch benötigen – und dass Alternativen zu fleischlastiger Hundenahrung benötigt werden17,18.

Es müssen Alternativen zur konventionellen Hundenahrung geschaffen werden

Zuerst müssen auch die Tierfutter-produzierenden Unternehmen in den Fokus genommen werden. Denn die Herstellung von konventionellem Hundefutter bedeutet großes Leid für die Tiere in der Landwirtschaft. Sie müssen ebenso zur Erhöhung der Tierschutzstandards aufgefordert werden, wie die Unternehmen, die Nahrung für den menschlichen Verzehr herstellen – auch hier gilt, dass jede Verpflichtung zur Verbesserung der Haltungsbedingungen den Tieren hilft19. Das sind kleine Schritte, sie verbessern aber die Lebensrealitäten der Tiere, die jetzt gerade in der Landwirtschaft gehalten werden.

Wichtiger noch ist jedoch die Entwicklung von Nahrungsalternativen, die ohne die Ausnutzung von Tieren auskommen – und dazu noch die Umweltfolgen der Produktion minimieren. Neben mehr und vor allem besseren Studien zur pflanzenbasierten Hundeernährung kann auch Fleisch aus dem Labor eine solche Alternative darstellen. Das US-Unternehmen „Bond Pet Foods“ hat ein Futter entwickelt, das tierische Proteine enthält, die aber nicht von Tieren stammen: Vielmehr werden spezielle Hefen eingesetzt, die in einem Fermenter typische Hühner-Proteine herstellen19,20,21.

Was kannst du jetzt tun?

Veränderungen beginnen immer bei uns selbst. Informiere dich und bleibe aufmerksam. Halte die Augen auf, was für Alternativen zu konventionellen Hundefuttern auf den Markt kommen. Oder kannst du vielleicht den tierischen Anteil der Nahrung für deinen Hund reduzieren? Oder kommt für deinen Hund sogar eine vegane Ernährung in Frage? Wenn du daran interessiert bist, sprich aber unbedingt vorher mit Expert*innen für Hundeernährungen darüber und lass dich beraten, was du alles bei einem Umstieg beachten musst.

Noch mehr hast du jedoch deine eigene Ernährung in der Hand. Jeder Verzicht auf tierische Produkte beeinflusst die Leben von Tieren, die für den menschlichen Verzehr gehalten und getötet werden. Streiche Tiere von deiner Speisekarte und schau lieber in unserem Ernährungsprogramm LoveVeg vorbei: Dort findest du sowohl leckere und günstige Alternativen zu tierischen Produkten als auch tolle pflanzliche Rezepte.

Quellen:

1https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/tierschutz-tierquaelerei-nutztiere-strafrecht-tierschutzgesetz-sanktionen-verfolgung/

2https://www.zeit.de/2022/28/tierquaelerei-nutztiere-haltung-kriminalitaet/komplettansicht

3https://www.gesetze-im-internet.de/tappv/__55.html

4https://www.gesetze-im-internet.de/tappv/__56.html

5https://www.bpb.de/themen/migration-integration/kurzdossiers/migration-in-staedtischen-und-laendlichen-raeumen/325067/migration-und-arbeit-in-der-fleischindustrie/

6https://www.tagesschau.de/investigativ/br-recherche/entsorgung-schlachtabfaelle-101.html

7https://animalequality.de/neuigkeiten/2017/06/22/systematische-tierqual-bei-wiesenhof-und-rothkoetter/

8https://animalequality.de/blog/corona-ausbrueche-in-deutschen-schlachthoefen/

9https://www.aktiv-online.de/news/mega-metzgerei-toennies-zu-gast-in-der-groessten-fleischfabrik-europas-730

10https://dserver.bundestag.de/btd/17/100/1710021.pdf

11https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/ALL/?uri=CELEX%3A32009R1069

12https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2022/02/PD22_050_413.html

13https://www.hundezeitung.de/content/7416-barf-oder-nicht-barf

14https://www.nature.com/articles/nature11837

15https://www.ruhr24.de/promi-tv/martin-ruetter-hunde-ernaehrung-vegan-futter-trainer-klimaschutz-meinung-statement-tierschutz-91563555.html (Direkter Link zum Podcast: https://open.spotify.com/episode/4hyIVq8qbxyk4WXMkw0afY?si=EyziLcQQSOCZh62LVQGq-Q)

16https://www.eurekalert.org/news-releases/948887

17https://www.suedkurier.de/ueberregional/panorama/jetzt-auch-noch-vegan-neuer-trend-bei-hundefutter-sorgt-fuer-stirnrunzeln;art409965,10978813

18https://www.tierarzt-rueckert.de/blog/details.php?Kunde=1489&Modul=3&ID=20478

19https://animalequality.de/blog/tierschutz-in-der-heimtiernahrung/

20https://www.bondpets.com/pages/our-mission

21https://vegconomist.de/neue-produkte/bond-pet-food-bringt-erstes-produkt-auf-den-markt/


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