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Brutale Zwangsernährung von Kälbern für Bio-Milch

27. August 2018 Aktualisiert: 27. August 2018

Animal Equality veröffentlicht heute schockierende Aufnahmen aus dem Bio-Milch-Betrieb Coombe Farm, der die britische Supermarktkette Waitrose beliefert. Tierschutz-Aktivist*innen hatten den Betrieb nach einem anonymen Hinweis besucht. Das Foto- und Videomaterial zeigt den brutalen Umgang mit Kälbern: Traumatische Trennung, Zwangsernährung, Schläge und Beschimpfungen – all das müssen die Tiere über sich ergehen lassen. Über die erschreckenden Zustände berichteten unter anderem die bekannten britischen Medienplattformen Daily Mail, Mirror und The Independent.

  • Arbeiter, die neugeborene Kälbern mit Plastikschläuchen brutal zwangsernähren
  • einen Arbeiter, der ein Kalb während der Zwangsfütterung zu Boden wirft und dem Tier ins Gesicht schlägt
  • einen Arbeiter, der mit seinem ganzen Gewicht auf einem Kalb steht und dabei “you f**king. . .sh*t” schreit
  • verängstigte Kühe, die ihre Kälber zu beschützen versuchen
  • Kälber, die bis zu 29 Stunden keinen Zugang zu Trinkwasser haben
  • ein neugeborenes Kalb, das an seinen Hinterläufen über den Boden geschleift wird
  • Kälber, die routinemäßig innerhalb von 24 Stunden nach ihrer Geburt von ihren Müttern getrennt werden
  • zahlreiche Kühe, deren Hinterbeine aneinander gekettet sind

Dieser brutale Umgang ist weit von dem idyllischen Bild entfernt, das die Milchindustrie den Konsument*innen vor allem hinsichtlich Bio-Produkten vorgaukelt. Die traumatische Trennung von Kuh und Kalb ist jedoch traurige Realität – auch in bio-zertifizierten Betrieben. Die Aufnahmen der Tierschutz-Aktivist*innen haben darüber hinaus gezeigt, dass Coombe Farm noch nicht einmal die Mindestanforderungen im Umgang mit Kälbern einhält. Animal Equality hat das gesammelte Foto- und Videomaterial an die zuständige Tierschutzbehörde RSPCA sowie an die Supermarktkette Waitrose weitergeleitet. Auch Bio-Labels und Zertifikate können Kühe und Kälber nicht vor Leid bewahren. Wir schon. Entscheiden Sie sich noch heute für leckere, pflanzliche Alternativen zu Kuhmilchdie Auswahl war noch nie so groß!


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