Spenden-Verdopplungsaktion: Deine Spende für die Tiere wird verdoppelt! Jetzt spenden
Neuigkeiten

Berlin klagt vor Bundesverfassungsgericht gegen Schweinehaltung

Das Bundesland Berlin hat vor dem Bundesverfassungsgericht Klage gegen die Bedingungen in der Schweinehaltung eingereicht.
Oktober 11, 2017 Aktualisiert: 11. Oktober 2017

Vor wenigen Tagen hat der Berliner Senat mit Stimmen von SPD, Linken und Grünen beschlossen, beim Bundesverfassungsgericht Klage gegen die Bedingungen in der Schweinehaltung einzureichen. Der Senat folgt damit einem Vorschlag des grünen Justizsenators Dirk Behrendt. „Die Bedingungen in vielen deutschen Schweineställen verstoßen gegen das Tierschutzgesetz und auch gegen die Verfassung. Insbesondere ungenügendes Platzangebot, das Fehlen separater Liegeplätze und unzureichende Beschäftigungsmöglichkeiten drängen die Grundbedürfnisse unangemessen und damit tierschutzwidrig zurück„, so Behrendt.

Immer wieder haben Tierrechtsorganisationen wie Animal Equality oder Animal Rights Watch schwere Tierquälerei und extreme Verstöße gegen das Tierschutzgesetz in deutschen Schweinebetrieben dokumentiert. Auch die Umweltorganisation Greenpeace kam im Mai 2017 in einem Rechtsgutachten zu dem Schluss, dass die Schweinehaltung in Deutschland gegen den Tierschutz verstoße. Berlin ist jetzt das erste Bundesland, das wegen des Themas Schweinehaltung vor Gericht zieht. Was nun folgt ist ein Verfahren, das sich über Jahre hinwegziehen kann.

Wenn Sie über tierschutzrelevante Themen auf dem Laufenden bleiben möchten, dann tragen Sie sich hier in unseren kostenlosen Newsletter ein!

Quellen:

Berliner Morgenpost (26.09.2017). „Berlin kämpft für bessere Bedingungen in der Schweinehaltung„.

Süddeutsche Zeitung (13.09.2017). „Senator: Verfassungsgericht soll Schweinehaltung prüfen„.


Berlin

Aktuellste Neuigkeiten
9. Juni 2026

Die Recherche zeigt massive Verstöße gegen Tierschutzgesetze und schockierende hygienische Bedingungen. Ermittler*innen von Animal Equality haben 2025 in 27 Milchbetrieben und drei Tiermärkten in Uttar Pradesh, Haryana und Maharashtra recherchiert. Die Mutterrinder und ihre Kälber leiden massiv in diesem ausbeuterischen System – an dem Deutschland aktiv beteiligt ist.
22. Mai 2026

Mit mehr als 100 Aktivist*innen haben wir am 20. bis 22. Mai in Brüssel gegen die gebrochenen Versprechen der Europäischen Kommission protestiert. Mit einem symbolischen Protestzug durch die Stadt haben wir den institutionellen Verrat an Millionen Tieren und EU- Bürger*innen sichtbar gemacht.
19. Mai 2026

Mit zahlreichen Protestaktionen machen wir auf das Leid der Tiere aufmerksam und fordern die EU-Kommission zum Handeln auf. Mit echten Kastenständen, großen Bannern, Geräuschen aus der Tierindustrie und hunderten Aktivist*innen ist unsere Botschaft unmissverständlich: EU: Ihr zögert, sie leiden! Die EU-Kommission muss endlich ihr Versprechen einlösen und 2026 eine verbindliche Reform des Tierschutzgesetzes vorlegen – inklusive eines Verbots der Käfighaltung sowie des Kükentötens.