Reform des EU-Tierschutzrechts – JETZT: Unterschreibe unseren Offenen Brief!
Neuigkeiten

Grausame Schweine-Schlachtung

September 5, 2019 Aktualisiert: 5. September 2019

Animal Equality veröffentlicht neue Aufnahmen aus einem Schlachthof in der Lombardei, Norditalien. Die Aufnahmen dokumentieren den Ablauf der Schlachtung von Schweinen. Ein grausamer Prozess, bei dem es häufig zu Verstößen kommt – insbesondere bei der Elektrobetäubung.

Neben der CO₂-Betäubung ist die Betäubung mit elektrischem Strom eine weitere in der Europäischen Union zugelassene Betäubungsmethode. Laut Bundesregierung tritt bei dieser Methode bei bis zu 12,5 % der in deutschen Schlachthöfen getöteten Schweine eine Fehlbetäubung auf. Die Tiere erleben den anschließenden Schlachtvorgang bei vollem Bewusstsein mit.

Welche Qualen das für die Schweine bedeutet, zeigt das Video:

Kein Tier verdient es, so zu sterben. Lass uns diese Grausamkeit jetzt beenden!

Die Veröffentlichung solcher Aufnahmen ist das wichtigste und mächtigste Werkzeug, das wir haben, um das Leid der Tiere sichtbar zu machen. Unterstütze Animal Equality mit einer monatlichen Spende und hilf uns so, auch in Deutschland weiterhin Undercover-Recherchen zu veröffentlichen.


Aktuellste Neuigkeiten
14. April 2026

Wir haben unsere Forderungen für eine Tierschutzreform mit verbindlichen Maßnahmen, ein Verbot der Käfighaltung sowie ein Ende des Kükentötens beim „Call for Evidence“ der Europäischen Kommission eingereicht. Ohne konkrete gesetzliche Verordnungen und mit dem starken Einfluss durch die Agrarindustrie bleiben Millionen Tiere in der EU weiterhin ohne wirksamen Schutz – das muss sich ändern.
9. April 2026

Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) plant die verpflichtende Videoüberwachung in deutschen Schlachthöfen. Ein wichtiger Schritt – doch der Gesetzentwurf geht nicht weit genug: Millionen Tiere würden jährlich weiterhin ohne verpflichtende Aufzeichnungen in kleineren Schlachthöfen getötet. In unserer beim BMLEH eingereichten Stellungnahme fordern wir umfassende Nachbesserungen des Gesetzesentwurfs.
1. April 2026

Olivér Várhelyi, EU-Kommissar für Gesundheit und Tierschutz, und Christophe Hansen, EU-Kommissar für Landwirtschaft und Ernährung, haben über 15 Monate hinweg immer wieder Vertreter*innen der Fleisch‑, Geflügel‑ und Milchindustrie getroffen – und Organisationen, die sich für Tiere einsetzen, fast vollständig ignoriert. Das ist keine Behauptung, sondern dokumentierte Realität. Die Frage ist: Wer bestimmt tatsächlich den Tierschutz in Europa – die gewählten Vertreter*innen oder die Tierhaltungsindustrie?