Zwangsmast von Enten in Frankreich
Noch heute werden in Europa Tausende von Enten und Gänsen für die Stopfleberproduktion zwangsgefüttert.
Erich Räuker, unter anderem bekannt als deutsche Synchronstimme von Inspector Barnaby und Jack O'Neill (Stargate), zeigt dir heute, wie grausam die Zwangsmast ist.
Schau dir hier bisher noch nicht gezeigtes Bildmaterial an, das diese Praxis auf einigen Entenfarmen in Frankreich, dem größten Produzenten von Foie Gras in Europa, dokumentiert.
Obwohl die Herstellung von Stopfleber in Deutschland bereits verboten ist, importieren wir dieses Produkt, was jedes Jahr Tausende von Vögeln betrifft.
Das muss aufhören.
Wenn auch du diese Grausamkeit beenden willst, unterschreibe noch heute unsere Petition: https://animalequality.de/kampagnen/ende-der-zwangsmast!
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Transcript (German — de-x-autogen)
Hallo, ich grüße euch.
Mein Name ist Erich Reuker.
Ihr kennt mich vielleicht als deutsche Stimme von Inspektor
Barnaby oder Colonel O'Neill in Stargate.
Mein Einsatz richtet sich aber auch gegen Tierquälerei,
gegen das Schinden der wehrlosen Kreatur.
Heute möchte ich den Gänzen und Enten in der unsäglichen
Stopfleberindustrie eine Stimme geben.
Das hier ist die Zwangsfütterung zur Herstellung von Faux
Gras.
Diese Bilder entstanden in verschiedenen
Haltungsanlagen in Frankreich.
Sie zeigen die volle Grausamkeit dieser Prozedur.
Die Enten werden in Gruppenkäfigen gehalten,
übereinander in der Enge eingepfercht.
In ihrem offensichtlichen Stress-
und Angstzustand drängen sie sich zum Schutz in die
Käfigecken und keuchen auffällig.
Was sie hier erwartet, ist furchtbar.
In den ersten Wochen werden die Enten noch normal gefüttert.
Die ArbeiterInnen beginnen dann die Fütterungsmenge zu
erhöhen, mit dem Ziel die Speiseröhren der Tiere zu
erweitern und ihre Verdauungsekrete anzuregen,
damit diese noch größere Futtermengen aufnehmen können.
Danach beginnt die sogenannte Mastphase.
Die Tiere werden aus ihren Käfigen gezogen.
Während eines von ihnen zwangsgemästet wird,
ist es nicht unüblich,
dass sich die anderen verängstigt in den Ecken des
Käfigs zusammenkauern.
Wie auf diesen Aufnahmen zu sehen ist,
wird ein 20 bis 30 Zentimeter langes Metallrohr in den
Rachen der Enten geführt und bis in die
Speiseröhre geschoben.
Von diesem Zeitpunkt an müssen die Tiere große
Mengen an Futter schlucken.
200 bis 400 Gramm Futter jeden Tag,
zweimal täglich,
über einen Gesamtzeitraum von etwa 15 Tagen.
Zum Vergleich, dies entspricht einer 80 Kilogramm schweren
Person, die dazu gezwungen wird,
in wenigen Sekunden 13 Kilo Nahrung zu schlucken.
Während dieser Phase erleiden die Tiere nicht selten
Verletzungen oder Schnabeschäden.
MitarbeiterInnen solcher Betriebe berichten,
dass viele Tiere während der Zwangsfütterung auch
Speiseröhrenrisse erleiden.
Nach gerade mal 12 Lebenswochen nach Ende der Stopfmast
werden die Enten zur Schlachtung geschickt.
Sie werden zuerst an den Beinen aufgehängt und dann betäubt.
Eine Prozedur, die sehr oft nicht korrekt durchgeführt wird,
sodass einige Tiere es bei Bewusstsein erleben,
wenn ihnen die Halsschlagader durchtrennt wird.
Nach der Tötung wird den Tieren dann das entnommen,
worauf es der Industrie ankommt, ihre erkrankte Leber.
Einzig aus diesem Grund müssen diese Tiere solche
Grausamkeiten erleiden.
Eine Leber, die zehnmal so viel wiegt,
wie die eines gesunden Tieres und als
Feinkost verkauft wird.
Auf diese Weise wird Faux Gra auch heute noch hergestellt.
Die Produktion von Faux Gra ist in Deutschland
bereits verboten.
Trotzdem findet man es noch immer in Feinkostgeschäften oder
kann es sich in Restaurants servieren lassen.
Wegen der anhaltenden Nachfrage wird in Ländern,
in denen die Produktion noch erlaubt ist,
wie zum Beispiel in Frankreich,
die Zwangsfütterung von Gänsen und Enten
weiterhin praktiziert.
Es ist eine grausame Praxis,
die in den Ländern der Europäischen Union nicht länger
zugelassen werden darf.
Das Eurobarometer hat gezeigt,
dass Europäerinnen sich mehr Schutz für Tiere wünschen.
Aus diesem Grund fordern wir die deutsche Regierung auf,
sich für eine EU-weite Abschaffung der Zwangsfütterung bei
der Stopfleberproduktion einzusetzen.
Wenn auch du diesen Qualen ein Ende setzen willst,
dann unterzeichne bitte die Petition von Animal Equality.
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