Proteste in Brüssel: Mit Käfigen vor der EU-Kommission
Wir haben mit einer Protestwelle in Brüssel den Druck auf die Europäische Kommission massiv erhöht. Direkt vor dem Berlaymont-Gebäude, dem Hauptsitz der EU-Kommission, installierten Aktivist*innen echte Kastenstände – Käfige, in denen Millionen Mutterschweine in Deutschland und Europa noch immer eingesperrt werden. Dazu haben wir über Lautsprecher Schreie und Geräusche aus landwirtschaftlichen Betrieben abgespielt – so war das Leid der Tiere nicht nur sichtbar, sondern auch hörbar.
Die Protestaktionen waren der Auftakt unserer neuen Kampagne, mit der wir eine Reform des EU-Tierschutzrechts fordern.
Die EU-Kommission muss endlich ihre Versprechen einlösen und handeln! Sie muss einen Vorschlag zur Überarbeitung des Tierschutzgesetzes vorlegen und dabei auch die Käfighaltung, sowie das Töten männlicher Küken konsequent verbieten.
Schließe dich unseren Forderungen an, unterschreibe und teile jetzt unseren Offenen Brief:
EU: Ihr zögert, sie leiden!
Die Protestaktionen richteten sich gezielt an die politisch Verantwortlichen der EU-Kommission: Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, Gesundheits- und Tierschutzkommissar Olivér Várhelyi und Landwirtschaftskommissar Christophe Hansen.
Die EU-Kommission hat in der Vergangenheit wiederholt versprochen, das EU-Tierschutzgesetz zu reformieren und Praktiken wie die Käfighaltung zu beenden. Doch sie haben ihre Versprechen bisher nicht gehalten und Fristen immer wieder verschoben.
Währenddessen sind weiterhin mehr als 300 Millionen Tiere in der EU in Käfigen eingesperrt. Männliche Küken werden in vielen EU-Ländern noch immer systematisch getötet – direkt nach der Geburt, weil sie in der Eierindustrie als „nutzlos“ gelten.

Direkt vor den Türen der Verantwortlichen
Die Aktivist*innen protestierten auch direkt vor der Generaldirektion Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (DG SANTE) – der Behörde, die für die Ausarbeitung der EU-Tierschutzgesetzgebung verantwortlich ist. Vor dem Gebäude wurden Banner, Plakate und großformatige Bilder von Olivér Várhelyi gezeigt. Die Botschaft war unmissverständlich: Várhelyi muss seine politische Verantwortung als EU-Kommissar für Tierschutz ernst nehmen.

Unsere Forderungen sind klar und nicht verhandelbar:
- Die EU-Kommission muss endlich einen Vorschlag zur Überarbeitung des Tierschutzgesetzes vorlegen.
Der Vorschlag muss ein konsequentes Verbot von Käfigen beinhalten. - Er muss das Töten männlicher Küken beenden.
- Er muss den Willen der Bürger*innen widerspiegeln und Tiere wirklich schützen.
Unser Offener Brief an die EU-Kommission ist keine Bitte. Wir fordern, dass die gemachten Versprechen eingehalten werden.
Jede Unterschrift erhöht den Druck. Jede Unterschrift macht es für die Verantwortlichen schwieriger, wegzuschauen. Jede Unterschrift sagt: Dieses Tierleid unterstütze ich nicht!
Erfahre hier mehr zu unserer Kampagne und den Hintergründen.
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