
EU: IHR ZÖGERT, SIE LEIDEN!
Reform des EU-Tierschutzrechts – JETZT!
FORDERE Jetzt, DASS DIE EU IHR WORT HÄLT
Unterzeichne den Offenen Brief und fordere die Europäische Kommission auf, echten Schutz für die Tiere zu gewährleisten.
2026: GROSSE CHANCE FÜR TIERE IN EUROPA
In diesem Jahr hat die Europäische Union erneut die Möglichkeit, maßgebliche Verbesserungen des Tierschutzes durchzusetzen.
Wir werden alles daran setzen, dass die EU-Kommission ihre Versprechen endlich umsetzt. Sie muss einen Vorschlag zur Überarbeitung des Tierschutzgesetzes vorlegen und die Käfighaltung konsequent verbieten. Außerdem fordern wir, das Töten männlicher Küken endgültig zu beenden.
Wir werden nicht zulassen, dass Millionen Tiere weiterhin im Stich gelassen und Forderungen der EU-Bürger*innen ignoriert werden.

Jede Verzögerung ist eine politische Entscheidung, die die Tiere dazu verdammt, ihr Leben in Käfigen zu fristen. Jedes Aufschieben verlängert grausamste Praktiken.
Unsere Forderung ist deutlich: Die EU-Kommission muss handeln. Weitere Verzögerungen sind nicht akzeptabel.
KEINE AUSREDEN, KEINE VERZÖGERUNGEN: JETZT DIE TIERSCHUTZGESETZE ÜBERARBEITEN
Die EU-Kommission hatte sich in der Vergangenheit verpflichtet, das Tierschutzgesetz zu reformieren und konsequente Maßnahmen für einen besseren Schutz der Tiere durchzusetzen – doch sie ist diesen Versprechen bisher nicht nachgekommen.
Die EU-Kommission muss unverzüglich handeln, ohne Ausreden. Noch immer sind mehrere hundert Millionen Tiere in Käfigen eingesperrt. Männliche Küken werden in vielen Teilen der EU weiterhin direkt nach der Geburt getötet.
Mehr als 1,4 Millionen europäische Bürger*innen fordern ein Ende dieser Grausamkeiten; jetzt ist es an der Zeit, diese Forderungen in konkrete und verbindliche Gesetze umzusetzen.

TÖTEN VON MÄNNLICHEN KÜKEN
Kurz nach dem Schlüpfen werden Küken in der Eierindustrie nach ihrem Geschlecht sortiert.
Männliche Küken gelten als völlig nutzlos für die Produktion und werden daher noch immer in vielen EU-Ländern direkt nach der Geburt systematisch und brutal getötet: erstickt oder sogar lebendig zermahlen.
MEHR ALS 300 MILLIONEN TIERE IN KÄFIGEN
In Europa leben mehr als 300 Millionen Hühner, Schweine, Kälber, Kaninchen, Enten, Gänse und Wachteln unter leidvollen Bedingungen hinter Gittern.
Viele Tiere verbringen ihr ganzes Leben bis zur Schlachtung in diesen Käfigen: eine Grausamkeit, die in einer EU, die in Sachen Tierschutz eine Vorreiterrolle einnehmen will, nicht länger toleriert werden kann.

Wir forderN: TATEN STATT LEERER WORTE
Die EU gab Versprechen um Versprechen: Keines davon wurde erfüllt.
Die Gesetzesrevision? Verschoben.
Der Vorschlag, Käfige abzuschaffen? Verschwunden.
Verzögerungen, Ausnahmen, Gesetzeslücken oder leere Strategien sind bewusste politische Entscheidungen, die Millionen von Tieren weiterhin in einem System mit grausamsten Praktiken leiden lassen.


Dieser Offene Brief an die Europäische Union ist keine Bitte.
Er ist ein öffentlicher Appell, der Verantwortung und Rechenschaft fordert. Er steht für eine gemeinsame Haltung und die Stimmen der Menschen in der EU, die Klarheit und die Einhaltung der Versprechen verlangen.
Die EU muss jetzt, im Jahr 2026, ohne Ausnahmen und ohne weitere Verzögerungen handeln.
Angesichts des Leids von Tieren, die in Käfigen eingesperrt sind, gibt es kein neutrales Enthalten. Schweigen ist eine Entscheidung und eine klare Position.
Foto: Animal Equality / Aitor Garmendia
WER TRÄGT DIE VERANTWORTUNG?
Hinter der Europäischen Kommission stehen bekannte Gesichter und Namen. Personen, die von den europäischen Bürger*innen einen klaren Auftrag erhalten haben und die Verantwortung tragen, Millionen von Tieren zu schützen, die jeden Tag in Käfigen und Massentierhaltungsbetrieben eingesperrt sind.
Doch trotz öffentlicher Verpflichtungen ist es bisher zu keiner Veränderung gekommen. Die Zeit für Ausreden und Verschiebungen ist vorbei.
Dies sind die Menschen, die für das Wohl der Tiere verantwortlich sind – und sie müssen jetzt handeln.

Olivér Várhelyi
Kommissar für Gesundheit und Tierschutz

Christophe Hansen
Kommissar für Landwirtschaft und Ernährung
Fotos: Europäische Union, 2026
OFFENER BRIEF AN DIE EUROPÄISCHE UNION
Wir, die Bürger*innen der Europäischen Union, haben uns bereits klar geäußert. Und unsere Forderungen wurden von der Kommission aufgenommen und anerkannt.
In der Europäischen Union werden noch immer Millionen Tiere in Käfigen gehalten – ohne die Möglichkeit, sich frei bewegen zu können oder die Fähigkeit, natürliche Verhaltensweisen auszuleben. Sie werden zu bloßen Produktionseinheiten degradiert – gefangen in Haltungssystemen, gegen die sich die EU bereits ausgesprochen hat.
Hier geht es nicht mehr um mangelndes Wissen. Es ist eine Frage der politischen Entscheidung…

JAHR FÜR JAHR. VERZÖGERUNG UM VERZÖGERUNG.
Während die Kommission verspricht und verschiebt, bleiben Millionen von Tieren in genau dem System gefangen, das Europa ändern wollte.
Chronik

2020
Die Europäische Kommission verabschiedet die Strategie „Vom Hof auf den Tisch“ (From Farm to Fork) und verspricht eine vollständige Überarbeitung der Tierschutzgesetzgebung bis zum vierten Quartal 2023.

2021
Stella Kyriakides verpflichtet sich im Namen der Kommission im Rahmen der Europäischen Bürgerinitiative „End the Cage Age“ zur schrittweisen Abschaffung von Käfigen und verspricht einen Legislativvorschlag bis Ende 2023 (Inkrafttreten voraussichtlich 2027).

2022
Die Bewertung der Tierschutzgesetzgebung bestätigt die Notwendigkeit einer Modernisierung der Vorschriften, aber es wird kein Legislativvorschlag vorgelegt.

2023
Frist verpasst: Trotz Versprechen im Rahmen der Strategie „Vom Hof auf den Tisch“ (From Farm to Fork) wird kein umfassender Vorschlag zur Überarbeitung der Tierschutzgesetzgebung vorgelegt, sondern nur ein Teilvorschlag zum Transport. Ebenso bleibt der Legislativvorschlag für ein Ende der Käfighaltung aus.

2024
Neues Mandat: Ursula von der Leyen und Olivér Várhelyi versprechen, die Tierrechtsvorschriften zu „modernisieren“ und die Abschaffung von Käfigen voranzutreiben.

Februar 2025
Die Kommission bekräftigt ihr Engagement in der Vision für die Landwirtschaft; es wird kein Gesetzestext veröffentlicht.

Oktober 2025
Auch das Arbeitsprogramm für 2026 lässt die versprochene Überarbeitung der Tierschutzgesetzgebung aus, was Zweifel an der tatsächlichen Verpflichtung aufkommen lässt.

2026 (Aktueller Stand)
Der Vorschlag wird auf das vierte Quartal 2026 verschoben, drei Jahre nach der ursprünglichen Frist 2023. Die Überarbeitung des Tierschutzgesetzes steht weiterhin aus.
GROSSES LEID HÄTTE LÄNGST BEENDET WERDEN KÖNNEN
Die Tieren dürfen nicht erneut im Stich gelassen werden, und die Bürger*innen werden weitere Verzögerungen nicht tolerieren.
AUCH SCHWEIGEN IST EINE ENTSCHEIDUNG
Es ist eine Entscheidung mit realen Konsequenzen für 300 Millionen Tiere, die noch immer in Käfigen gehalten werden, und für fast 1,5 Millionen europäische Bürger*innen, denen Maßnahmen versprochen wurden. Wir fordern Taten.
Setze auch du deinen Namen unter unseren Offenen Brief an die Europäische Kommission.
Foto: Animal Equality / Aitor Garmendia


LEBE DEIN MITGEFÜHL
Einer der effektivsten Wege, um das Leben landwirtschaftlich genutzter Tiere nachhaltig zu verbessern, ist der Umstieg auf pflanzliche Alternativen. Besuche Love Veg und starte noch heute mit einer pflanzlichen Ernährungsweise.









