Reform des EU-Tierschutzrechts – JETZT: Unterschreibe unseren Offenen Brief!
Neuigkeiten

Neue Kampagne von Animal Equality: Tierschutz ist nicht verhandelbar!

Nach der gescheiterten Novellierung des Tierschutzgesetzes startet Animal Equality eine Kampagne, mit dem Ziel, den Tierschutz auf die politische Agenda der kommenden Regierung zu setzen. Die Forderung lautet: Tierschutz ist nicht verhandelbar! Der Schutz der Tiere muss von der Politik ernst genommen und in der kommenden Legislaturperiode signifikant vorangebracht werden.
Januar 15, 2025 Aktualisiert: 15. Januar 2025
Tierschutz ist nicht verhandelbar
Tierschutz ist nicht verhandelbar

Das deutsche Tierschutzgesetz sollte 2024 überarbeitet werden, doch mit dem Aus der Ampel-Koalition scheiterte auch die Gesetzesreform. Wir haben daraufhin gemeinsam mit anderen Organisationen Bundeskanzler Olaf Scholz dazu aufgefordert, die Novellierung des Tierschutzgesetzes in die Verhandlungen über dringende Gesetzesvorhaben aufzunehmen, die noch in der Legislaturperiode der Ampel-Regierung beschlossen werden müssen. Diese Forderung wurde nicht erfüllt. Im November 2024 hatte die grüne Bundestagsabgeordnete Dr. Zoe Mayer endgültig bestätigt, dass die Überarbeitung des Tierschutzgesetzes in der laufenden Legislaturperiode nicht mehr verabschiedet wird. Das war und ist ein herber Rückschlag mit schwerwiegenden Folgen: Millionen Tiere bleiben weiterhin unzureichend geschützt und leiden unter Bedingungen, die längst abgeschafft sein sollten. Und: Die neue Regierung hat formal keinerlei Verpflichtung, die Novellierung des Tierschutzgesetzes aufzugreifen und fortzusetzen.

Umso wichtiger ist es jetzt, Tierschutz zurück auf die politische Agenda zu bringen. Eine aktuelle Umfrage in Europa belegt, dass der Tierschutz für die Bevölkerung von großer Bedeutung ist. Auch in Deutschland wünschen sich 90 Prozent der Bevölkerung mehr Tierwohl. Diese klaren Signale aus der Gesellschaft müssen von der neuen Regierung ernst genommen und in konkrete Maßnahmen umgesetzt werden. Deshalb startet Animal Equality eine Kampagne, die von der kommenden Regierung fordert, sich aktiv und mit konkreten Vorhaben für den Schutz von Tieren einzusetzen.

Die Kampagne: „Tierschutz ist nicht verhandelbar!“

Unser Ziel ist klar: Tierschutz muss von der zukünftigen Regierung ernst genommen und signifikant vorangebracht werden. Gemeinsam mit den Bürger*innen in Deutschland und unseren Unterstützer*innen fordern wir von der Politik: Tierschutz ist nicht verhandelbar! 

Was wir fordern:

In unserer neuen Petition fordern wir die Politik, insbesondere aber die künftige Regierung, dazu auf, sich in der anstehenden Legislaturperiode für Verbesserungen für Tiere einzusetzen. Es ist unerlässlich, dass das im Grundgesetz verankerte Staatsziel Tierschutz konsequent verfolgt wird und bestehende Missstände sowie Gesetzeslücken beseitigt werden.

So kannst du helfen:

Unterstütze unsere Kampagne, indem du die Petition unterschreibst und so der Politik zeigst, dass Tierschutz dir und den Bürger*innen in Deutschland ein essenzielles Anliegen ist.

Im Rahmen unserer Kampagne planen wir in den kommenden Wochen und Monaten vielfältige Aktionen. Damit werden wir gemeinsam mit unseren Animal Defendern den Entscheidungsträger*innen die Dringlichkeit unseres Anliegens zeigen. Melde dich in unserem Animal Defender-Netzwerk an und unterstütze unsere Kampagne so über deine Petitionsunterschrift hinaus.

Warum jetzt?

Die Zeit drängt: In der aktuellen Legislaturperiode wurde es versäumt, den Schutz von Tieren entscheidend zu verbessern. Weitere politische Stillstandsjahre bedeuten weiterhin großes Leid für Millionen Tiere. Nur durch entschlossenes Handeln und breite Unterstützung können wir jetzt etwas für die Tiere verändern.

Warum diese Kampagne?

Unsere Vision ist eine Welt, in der alle Tiere respektiert und vor Ausbeutung geschützt sind – dafür kämpfen wir jeden Tag. Doch wir wissen auch, dass die Ausbeutung von Tieren nicht von heute auf morgen enden wird. Ein gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Wandel benötigt immer Zeit und Zwischenschritte. Deswegen setzen wir uns selbstverständlich auch für die Tiere ein, die aktuell in diesem System leiden. Wir fokussieren uns dabei auf die Abschaffung der grausamsten Praktiken, die den Tieren schlimmstes Leid zufügen. So kommen wir einer Welt ohne Ausbeutung von Tieren Schritt für Schritt näher.

Dein Beitrag zählt:

Unterschreibe die Petition und teile sie mit deinem Freundeskreis und deiner Familie. Jede Unterschrift verstärkt unseren gemeinsamen politischen Einfluss.

Mit deiner Unterstützung können wir dazu beitragen, Tierschutz auf die künftige politische Agenda zu setzen und dafür sorgen, dass Tiere in Deutschland weniger Leid erfahren. Gemeinsam schaffen wir Veränderungen – für eine bessere Zukunft für Tiere.

Doch wichtige Veränderungen beginnen immer bei uns selbst. Eine bewusste Entscheidung für eine pflanzliche Ernährung macht einen großen Unterschied – damit stellst du dich direkt gegen die Ausbeutung von Tieren. Besuche Love Veg, um leckere Rezepte und Inspiration für deinen Alltag zu finden.

LEBE DEIN MITGEFÜHL

Einer der effektivsten Wege, um das Leben landwirtschaftlich genutzter Tiere nachhaltig zu verbessern, ist der Umstieg auf pflanzliche Alternativen. Besuche Love Veg und starte noch heute mit einer pflanzlichen Ernährungsweise.


Aktuellste Neuigkeiten
9. Juli 2026

Die Aktivist*innen haben sich am Hauptsitz von Sodexo in Paris angekettet und das Unternehmen zum Handeln aufgefordert. Denn Sodexo hatte sein Versprechen gebrochen, die Käfighaltung von sogenannten Legehennen in seinen internationalen Lieferketten zu beenden. Nach fast fünf Stunden beendeten die Tierschützer*innen die Protestaktion, nachdem Sodexo zugesagt hatte, mit Animal Equality in den Dialog zu gehen.
8. Juli 2026

Seit Monaten kämpfen wir gemeinsam für die Tiere in der EU. Jetzt hat die Europäische Kommission die lang erwartete Nutztierstrategie vorgestellt. Darin verpflichtet sich die Kommission, einen Gesetzesvorschlag vorzulegen, der unter anderem den schrittweisen Ausstieg aus der Käfighaltung sowie ein Ende der Tötung männlicher Küken vorsieht. Das ist ein wichtiger Meilenstein, aber wir sind noch nicht am Ziel.
1. Juli 2026

Es ist dringend: Die EU-Kommission veröffentlicht Anfang Juli die „Strategie für Nutztierhaltung“ (Livestock Strategy). Sie wird die Richtung vorgeben, ob der für das vierte Quartal 2026 geplante Legislativvorschlag zum Tierschutz verbindliche Maßnahmen wie ein Käfigverbot enthält. Deswegen sind wir auch im Juni in Brüssel auf die Straße gegangen, um unsere Forderungen für die Tiere unübersehbar zu machen – noch lauter, noch stärker und mit noch mehr Menschen denn je.