Reform des EU-Tierschutzrechts – JETZT: Unterschreibe unseren Offenen Brief!
Neuigkeiten

RECHERCHE: Neue Bilder aus der chinesischen Hunde- und Katzenfleischindustrie

10. März 2021 Aktualisiert: 10. März 2021

Noch immer werden auf Tiermärkten in China Hunde und Katzen zur Fleischgewinnung verkauft und geschlachtet. Und das, obwohl Medienberichte und Statements der Regierung das Gegenteil behaupten! Es ist davon auszugehen, dass in China jedes Jahr über 10 Millionen Hunde und 4 Millionen Katzen zu Konsumzwecken getötet werden.


DIE DETAILS: Es ist nicht das erste Mal, dass wir Bilder des grausamen Handel mit Hunde- und Katzenfleisch in China zeigen. Diese Aufnahmen, die im Mai 2020 entstanden, beweisen, dass der Handel nach wie vor stattfindet und die tierischen Opfer dahinter noch immer unsäglich leiden. Die exklusiven Aufnahmen konnten von lokalen Aktivist*innen in den Städten Liuzhou-Nanhuan, Liuzhou Quianjin und Guilin-Ximen gewonnen werden. Sie zeigen Folgendes:

  • Hunde und Katzen werden auf Tiermärkten im Süden Chinas in übereinander gestapelte Käfige gepfercht.
  • Hunde werden an Ort und Stelle getötet und gehäutet, um verkauft zu werden.
  • Völlig verängstigte Katzen schreien und werden gewaltsam mit einer Zange aus den Käfigen gezerrt.
  • Arbeiter schlagen und töten Tiere mit Metallstangen.
  • Hunde und Katzen müssen zusehen, wie ihre Artgenossen geschlachtet und gehäutet werden.
  • Hunde- und Katzenfleisch wird von den Verkäufern ohne Einhaltung von Hygienestandards zubereitet und ausgestellt.
Cat and Dog Meat Trade in China - 2020


UNSERE ARBEIT GEHT WEITER:
Das aktuelle Video enthält auch Aufnahmen früherer Recherchen zum Handel mit Hunde- und Katzenfleisch in China. Schon seit 2013 berichten wir über die dortigen Grausamkeiten. Dank unseres Einsatzes wurden schon 33 Katzen- und Hundevertriebe sowie ein Hundeschlachthaus von den chinesischen Behörden geschlossen. Außerdem haben Millionen Menschen aus der ganzen Welt durch die Aufnahmen von dieser Tierquälerei erfahren.

UNSER STATEMENT: „Die Aufnahmen sind schlichtweg schockierend. Trotz eines internationalen Aufschreis leiden in China Hunde und Katzen noch immer, weil sie einer grausamen Industrie zum Opfer fallen. Die Tiere werden meist aus ihren liebenden Familien heraus entführt, nur um dann in einen Käfig gesperrt und auf brutale Weise geschlachtet zu werden. Es ist an der Zeit, den Handel mit Hunde- und Katzenfleisch ein für alle Mal einzustellen“, so Sharon Núñez, Präsidentin von Animal Equality.

DAS KANNST DU TUN: Wir fordern von der chinesischen Regierung, den Konsum von Hunde- und Katzenfleisch im ganzen Land ausnahmslos zu verbieten. Hinter dieser Forderung steht eine internationale Petition mit bereits über 650.000 Unterschriften von Menschen aus der ganzen Welt. Wir müssen für all die hilflosen Tiere so viel Druck wie möglich aufbauen – bitte unterstütze uns dabei und unterzeichne und teile die Petition. Gleichzeitig dürfen wir nicht vergessen: Auf der ganzen Welt leiden aktuell Milliarden von Tieren. Bitte zeige Mitgefühl und streiche Tiere von deinem Speiseplan.


Werde selbst aktiv und unterschreibe unsere Petitionen:


Aktuellste Neuigkeiten
28. Juli 2026

Die EU-Kommission hatte vor Jahren versprochen, das EU-Tierschutzrecht zu reformieren und den Ausstieg aus der Käfighaltung anzugehen. Doch der zentrale Legislativvorschlag zum Schutz von landwirtschaftlich genutzten Tieren liegt bis heute nicht vor. Währenddessen leiden weiterhin rund 300 Millionen fühlende Lebewesen in der EU in Käfigen. Wir haben gemeinsam mit 14 Organisationen und 33 Expert*innen, wie dem weltweit bekannten Tierethiker Prof. Peter Singer, einen Appell an die Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen gerichtet – und jetzt eine Antwort von der EU-Kommission erhalten.
27. Juli 2026

Jahrelang hat unser brasilianisches Team für ein Verbot der tierquälerischen Zwangsmast von Enten und Gänsen gekämpft – mit Erfolg! Präsident Lula hat jetzt einen entsprechenden Gesetzesentwurf unterschrieben. Das ist ein historischer Moment: Damit ist Brasilien nach Indien das zweite Land der Welt, das per Bundesgesetz sowohl die Herstellung als auch den Verkauf von Foie gras verbietet.
16. Juli 2026

Seit fünf Jahren verspricht die EU-Kommission einen schrittweisen Ausstieg aus der Käfighaltung. Ein verbindlicher Zeitplan oder konkrete Gesetzesvorschläge liegen bis heute nicht vor. Und das, obwohl wissenschaftliche Untersuchungen eindeutig belegen, wie leidvoll die Käfighaltung ist, und auch EU-Bürger*innen seit Jahren ein Verbot fordern. Was hält die Politik also vom Handeln ab? Unsere neue Auswertung zeigt jetzt, welche Rolle die Agrarlobby dabei spielt.