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Undercover-Recherche in spanischen Stopfleberbetrieben

Juli 13, 2012 Aktualisiert: Februar 17, 2025

Animal Equality veröffentlicht neue Aufnahmen von Tierschutz-Aktivist*innen, die zeigen, was in der Stopfleberindustrie in Katalonien, im Norden Spaniens, hinter verschlossenen Türen vor sich geht. Diese Veröffentlichung ist Teil einer großangelegten Anti-Stopfleber-Kampagne. Die Tierschutz-Aktivist*innen haben die Zustände in dieser Industrie detailliert untersucht. In der ersten Phase der Recherche wurden fünf Betriebe besichtigt, unter denen sich die größte „Produktionsanlage“ Kataloniens befand. Dieser Betrieb beliefert direkt das Unternehmen des Präsidenten von Interpalm, der Vereinigung der Stopfleberhersteller*innen in Spanien. Warnung: Dieses Video zeigt extreme Gewalt gegen Tiere

Die Tierschutz-Aktivist*innen sind auf allen besuchten Farmen Zeug*innen erschütternder Szenen des physischen und psychischen Leidens geworden. Sie dokumentierten mit mehr als 350 Bildern und unzähligen Stunden von Video- und Audiomaterial die dramatische Realität, unter der die Enten leiden, die für die Stopfleberproduktion in Katalonien zwangsernährt werden. Zu sehen sind:

  • Enten, denen bei vollem Bewusstsein die Kehle aufgeschlitzt wird
  • Enten, die brutal misshandelt werden
  • Enten, die in winzige Käfige gesperrt werden, in denen sie sich nicht einmal umdrehen können
  • Verängstigte und extrem gestresste Tiere
  • Tiere, die offensichtlich Schwierigkeiten zu atmen haben
  • Schwache, kranke und verletzte Tiere, die keinerlei tierärztliche Versorgung erfahren
  • Arbeiter*innen, die die Enten auf ihrem Transport zum Schlachten brutal behandeln
  • Enten, die sich wegen des abnormen Gewichtes ihrer Leber kaum bewegen können

Weitere Infos unter: www.stopfleber.org


Katalonien

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Ferkel schreien vor Schmerzen, weil sie ohne Betäubung verstümmelt werden. Mutterschweine sind in enge Käfige eingesperrt, in denen sie sich nicht einmal umdrehen können. Diese leidvollen Zustände haben Ermittler*innen von Animal Equality in Argentinien dokumentiert – grausame Bilder, die so ähnlich auch aus einem deutschen Zuchtbetrieb stammen könnten.
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Nach einer einjährigen Kampagne von Animal Equality und weiteren Tierschutzorganisationen verpflichtet sich Ahold Delhaize, schrittweise Käfige für Millionen Hühner und tausende Mutterschweine in seinen US-Lieferketten abzuschaffen. Dem Lebensmittelgiganten aus den Niederlanden gehören in den USA große Supermarktketten wie Stop & Shop, Giant Food, Hannaford und Food Lion. Das Ende der Käfighaltung soll bis 2028 für Schweine und bis 2032 für Hühner vollständig umgesetzt werden.
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Zwei Tage lang haben zahlreiche Aktivist*innen von Animal Equality in Brüssel auf das Leid der Tiere aufmerksam gemacht und die EU-Kommission zum Handeln aufgefordert. Mit echten Kastenständen, einem zehn Meter großen Banner und Geräuschen aus der Tierindustrie war unsere Botschaft unmissverständlich: EU: Ihr zögert, sie leiden! Die EU-Kommission muss endlich ihr Versprechen einlösen und 2026 eine verbindliche Reform des Tierschutzgesetzes vorlegen – inklusive eines Verbots der Käfighaltung sowie des Kükentötens.