Animal Equality startet „Stop Tierqual“-Kampagne im U-Bahn-Netz von Caracas

"No al maltrato animal" (dt. "Stop Tierqual") heißt die neue Kampagne von Animal Equality im U-Bahn-Netz der venezolanischen Hauptstadt Caracas. Zum ersten Mal wird in Venezuela so das Leid der Tiere in Mast-, Zucht- und Schlachtbetrieben für die Öffentlichkeit sichtbar gemacht. Sechs Monate lang werden rund zwei Millionen Fahrgäste täglich die Wahrheit über die grausame Tierindustrie erfahren. Über 100 Plakate wurden dafür im U-Bahn-Netz von Caracas bislang aufgehangen.

Die Kampagne soll Verbraucherinnen und Verbraucher dazu ermutigen, öfter pflanzliche Gerichte in ihren Alltag zu integrieren und Fleisch, Fisch, Milch und Eier nach und nach durch bessere und gesündere Optionen zu ersetzen.

"Warum lieben wir die einen und essen die anderen?", fragt eines der Plakate, das das Bild eines Hundes und eines Kalbes zeigt und die Betrachter so auffordert über ihr Verhältnis zu beiden Tieren nachzudenken.

Ein Großteil der gezeigten Bilder stammt aus den Recherchen, die Animal Equality im Laufe der letzten zehn Jahre veröffentlicht hat.

"In den Zucht-, Mast- und Schlachtbetrieben dieser Welt ist Tierqual Alltag. Mit dieser Kampagne möchten wir den Verbraucherinnen und Verbrauchern Zugang zur versteckten Realität der Tierindustrie geben. Nur aufgeklärte Verbraucherinnen und Verbraucher sind in der Lage ethische Entscheidungen zugunsten der Tiere zu fällen. Die Resonanz auf unsere Kampagne bislang ist unglaublich", erklärt Carolina Gil-Castaldo, Koordinatorin von Animal Equality in Venezuela.

Die Initiative soll Verbraucherinnen und Verbraucher über die unzähligen Nachteile einer fleischlastigen Ernährung aufklären. Den Tieren und der Umwelt zuliebe, sollte jede und jeder Einzelne von uns öfter pflanzliche Gerichte essen. Denn: Die Fleischindustrie ist mit dem enormen Ausstoß von Treibhausgasen wie CO2 und Methan einer der Hauptverursacher der globalen Erwärmung.

Außerdem verschlingt die Produktion von Fleisch- und Milchprodukten Unmengen an lebenswichtigen Ressourcen, wie zum Beispiel Wasser. Hinzu kommt: Der Futtermittelanbau für die sogenannten Nutztiere ist mitverantwortlich für die flächendeckende Rodung der kostbaren Regenwälder, insbesondere im brasilianischen Amazonasgebiet.

Aus diesen Gründen fordern immer mehr Regierungen auf der ganzen Welt ihre Bürgerinnen und Bürger dazu auf, ihren Fleischkonsum zu reduzieren. Zudem möchten auch immer mehr Verbraucherinnen und Verbraucher wissen, wo ihr Essen herkommt und unter welchen Bedingungen es produziert wurde. Tierquälerei wird nicht länger stillschweigend toleriert.

Genau deshalb entscheiden sich immer mehr Menschen hierzulande und überall auf der Welt, ihren Fleischkonsum zu reduzieren oder ganz einzustellen. Wenn Sie eine dieser Personen sein wollen, dann tragen Sie sich bei Love Veg ein. Hier zeigen wir Ihnen, wie einfach es ist pflanzliche Gerichte in Ihren Alltag zu integrieren und wie viel Spaß es macht, Fleisch, Fisch, Milch und Eier durch leckere, vielseitige Alternativen zu ersetzen.

Die Anmeldung und Teilnahme an unserem einmonatigem Programm ist selbstverständlich kostenlos. Hier erfahren Sie mehr.