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Bundesrat: Videoüberwachung in Schlachthöfen

März 15, 2019 Aktualisiert: 15. März 2019

Um eine Gesetzgebung zur verbindlichen Videoüberwachung in allen Schlachthöfen Deutschlands zu veranlassen, hat der Bundesrat heute Vormittag, der Initiative Niedersachsens und Nordrhein-Westfalens folgend, für eine entsprechende Aufforderung der Bundesregierung gestimmt. Durch die Entwicklung von transparenten gesetzlichen Vorgaben zur kameragestützten Überwachung sollen bundesweit einheitliche Bestimmungen geschaffen werden, die sicherstellen sollen, dass wenigstens Tierschutz-Mindeststandards in den Schlachthöfen eingehalten werden. Standardisierte Überwachungssysteme würden zuständigen Veterinär*innen jederzeit den Zugriff auf das von den Kameras aufgezeichnete Bildmaterial und so eine Kontrolle des Geschehens in den Schlachthöfen erlauben. Dadurch könnten Tierschutzverstöße besser dokumentiert und geahndet und für viele Tiere unnötiges Leid verhindert werden. Dem Entschluss des Bundesrats folgend, liegt es nun an der Bundesregierung, in Zusammenarbeit mit den Ländern einen passenden Gesetzesvorschlag zu entwerfen. Quellen:

  1. Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen (15.03.2019). Bundesrat fordert Videoüberwachung auf Schlachthöfen.

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Mit zahlreichen Protestaktionen machen wir auf das Leid der Tiere aufmerksam und fordern die EU-Kommission zum Handeln auf. Mit echten Kastenständen, großen Bannern, Geräuschen aus der Tierindustrie und hunderten Aktivist*innen ist unsere Botschaft unmissverständlich: EU: Ihr zögert, sie leiden! Die EU-Kommission muss endlich ihr Versprechen einlösen und 2026 eine verbindliche Reform des Tierschutzgesetzes vorlegen – inklusive eines Verbots der Käfighaltung sowie des Kükentötens.
5. Mai 2026

Olivér Várhelyi, EU-Kommissar für Gesundheit und Tierschutz, und Christophe Hansen, EU-Kommissar für Landwirtschaft und Ernährung, haben über 15 Monate hinweg immer wieder Vertreter*innen der Fleisch‑, Geflügel‑ und Milchindustrie getroffen – und Organisationen, die sich für Tiere einsetzen, fast vollständig ignoriert. Das ist keine Behauptung, sondern dokumentierte Realität. Die Frage ist: Wer bestimmt tatsächlich den Tierschutz in Europa – die gewählten Vertreter*innen oder die Tierhaltungsindustrie?
30. April 2026

Seit Jahren kämpft unser brasilianisches Team für ein Verbot der tierquälerischen Zwangsmast von Enten und Gänsen in der Stopfleberproduktion – und jetzt steht ein Gesetz kurz bevor. Es fehlt nur noch die Unterschrift des Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva unter dem Verbotsentwurf. Das ist ein historischer Moment: Damit wird Brasilien das erste Land Lateinamerikas sowie nach Indien das zweite weltweit sein, das per Bundesgesetz ein umfassendes Verbot sowohl der Herstellung als auch des Verkaufs von Foie gras festlegt.