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Hunderte Menschen protestieren vor dem Brandenburger Tor gegen Massentierhaltung

Knapp 300 Menschen haben sich am Samstag, den 28. Oktober 2017, vor dem Brandenburger Tor in Berlin versammelt, um mit einem friedlichen Protest auf das Leid der Tiere in der Massentierhaltung aufmerksam zu machen.
Oktober 28, 2017

Knapp 300 Menschen haben sich am Samstag, den 28. Oktober 2017, vor dem Brandenburger Tor in Berlin versammelt, um mit einem friedlichen Protest auf das Leid der Tiere in der Massentierhaltung aufmerksam zu machen. Auf Händen trugen sie die sonst unsichtbaren Opfer des Systems: Tiere, gestorben unter den schlechten Haltungsbedingungen. Ria Rehberg, Leiterin von Animal Equality in Deutschland, eröffnete die Mahnwache mit bewegenden Worten:

Zukünftige Generationen werden mit Unverständnis auf die heutige Zeit zurückblicken und sich fragen, wie wir es zulassen konnten, dass unsere Mitgeschöpfe zu Milliarden auf so grausame Art und Weise misshandelt und verletzt wurden. Doch zum Glück verändert sich die Welt. Wir sind Teil einer rasant wachsenden Bewegung, die sich für Mitgefühl und Gerechtigkeit für alle Lebewesen ausspricht. Und jeden Tag werden wir mehr. Um etwas zu verändern, muss es zuerst sichtbar gemacht werden. Hunderte Menschen stehen hier und halten eine Geschichte in ihren Händen. Die Geschichte eines Lebens voller Leid und Elend. Die Geschichte eines Wesens, was jetzt nicht mehr unsichtbar ist.”

Danach hielten der EU-Abgeordnete Stefan Eck und der vegane Strongman Patrik Baboumian aufrüttelnde Reden.

In Kürze veröffentlichen wir weitere Bilder des Protests.


Berlin

Aktuellste Neuigkeiten
7. Mai 2026

Mit zahlreichen Protestaktionen machen wir auf das Leid der Tiere aufmerksam und fordern die EU-Kommission zum Handeln auf. Mit echten Kastenständen, großen Bannern, Geräuschen aus der Tierindustrie und hunderten Aktivist*innen ist unsere Botschaft unmissverständlich: EU: Ihr zögert, sie leiden! Die EU-Kommission muss endlich ihr Versprechen einlösen und 2026 eine verbindliche Reform des Tierschutzgesetzes vorlegen – inklusive eines Verbots der Käfighaltung sowie des Kükentötens.
5. Mai 2026

Olivér Várhelyi, EU-Kommissar für Gesundheit und Tierschutz, und Christophe Hansen, EU-Kommissar für Landwirtschaft und Ernährung, haben über 15 Monate hinweg immer wieder Vertreter*innen der Fleisch‑, Geflügel‑ und Milchindustrie getroffen – und Organisationen, die sich für Tiere einsetzen, fast vollständig ignoriert. Das ist keine Behauptung, sondern dokumentierte Realität. Die Frage ist: Wer bestimmt tatsächlich den Tierschutz in Europa – die gewählten Vertreter*innen oder die Tierhaltungsindustrie?
30. April 2026

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