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Durchbruch im Kampf gegen das Tieropferfest in Nepal!

Ein wichtiger Fortschritt im Tierschutz: Indien verbietet den Transport von Tieren nach Nepal während des Gadhimai-Festes, um grausame Opfer zu verhindern.
21. August 2014 Aktualisiert: 21. August 2014

Die indische Regierung hat als Folge unserer Proteste und nach ausgiebigen Gesprächen mit Animal Equality Indien eine neue Richtlinie erlassen, die den Transport von Tieren nach Nepal während des weltgrößten Tieropferfestes verbietet. Beim Gadhimai-Fest werden alle fünf Jahre über die Dauer von einem Monat hunderttausende Tiere unter grausamsten Bedingungen der hinduistischen Göttin Gadhimai geopfert.

Dies ist ein bedeutender Sieg, da 70 Prozent der Teilnehmer des Festes aus Indien kommen und oftmals Tiere mit über die Grenze bringen, um diese vor dem Gadhimai-Tempel in Nepal abzuschlachten.

Vertreter von Animal Equality in Indien trafen Vertreter des indischen Innenministeriums und baten diese, den Transfer von lebendigen Tieren über die Grenze zwischen Indien und Nepal während der Dauer des Gadhimai-Festes zu verbieten. Daraufhin verabschiedete das indische Innenministerium eine Anordnung, die die Grenzposten in höchste Alarmbereitschaft versetzt und damit beauftragt, sorgfältig nach Personen Ausschau zu halten, die Tiere nach Nepal schmuggeln wollen. Diese Anweisung kann hunderttausende Tiere vor einem langsamen, qualvollen Tod bewahren.

Dieser Sieg ist ein bedeutender Erfolg, allerdings liegt die wichtigste Aufgabe immer noch vor uns: Wir müssen die nepalesische Regierung davon überzeugen, die Tieropfer für immer zu verbieten. Wir fordern die nepalesische Regierung in unserer Petition nachdrücklich dazu auf, diese und alle anderen Tieropfer zu verbieten. Die Tradition des Festes kann fortgeführt werden, indem symbolische Opfer, wie Kürbisse, erbracht werden. Dazu könnte eine Blutspende organisiert werden, die dem Ursprung des Festes, das eigene Blut zu geben, viel näher kommt. Zudem würde das gespendete Blut an Krankenhäuser gegeben werden und somit der Allgemeinheit zu Gute kommen.

Wir arbeiten ebenfalls vor Ort  an der Überwachung der Umsetzung des Verbots Tiere über die Grenze zu transportieren – um sicherzustellen, dass tatsächlich keine Tiere über die Grenze nach Indien geschmuggelt werden. Deshalb bitten wir Sie um eine Spende im Rahmen Ihrer Möglichkeiten, um uns bei der erfolgreichen Umsetzung des Vorhabens zu unterstützen.

Ein Verbot von Tieropfern in Nepal kann Millionen von Tieren vor einem grauenvollen, schmerzhaften Tod bewahren. Den Tieren zuliebe müssen wir mit unserem Vorhaben erfolgreich sein.

Klicken Sie hier, um unsere Kampagne durch eine Spende zu unterstützen – mit Ihrer Hilfe können wir das sinnlose Abschlachten verhindern!


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