Schwere Tierschutzverstöße in zwei spanischen Schweine-Mastbetrieben aufgedeckt

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Die Aufnahmen einer neuen Undercover-Recherche in Spanien dokumentieren dramatische Zustände und zahlreiche Verstöße in zwei Mastbetrieben:

Schweine mit offenen, unbehandelten Wunden
Kannibalismus und Verhaltensstörungen aufgrund extrem schlechter Haltungsbedingungen
Tote Tiere liegen zwischen noch lebenden Schweinen
Schweine werden nicht ausreichend mit Nahrung versorgt
Verunreinigte Wasserstellen und unhygienische Zustände

Animal Equality hat Strafanzeige gegen die Betriebe erstattet und fordert deren sofortige Schließung.

#AnimalEquality #Tierschutz #StopptTierleid #Spanien

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Transcript (German — de)

Im August 2024
wurden die
Zustände in zwei spanischen
Schweinemastbetrieben
dokumentiert.
Beide Betriebe sollen
in Verbindung
mit wichtigen Unternehmen
der Fleischlobby stehen.
Die Aufnahmen zeigen Zustände,
die nur selten aufgedeckt
werden.
Sie stellen nicht
nur die Bedingungen in Frage,
unter denen diese Tiere leben
und leiden müssen,
sondern auch das grundsätzliche
Interesse der Tierindustrie
für den Tierschutz.
Und es ist offensichtlich,
dass die spanischen Behörden
bei der Durchsetzung
von geltenden Vorschriften
versagt haben.
Denn in diesen Betrieben
wurden zahlreiche Verstöße
gegen Tierschutzvorschriften
festgestellt.
Die Schweine hatten ernsthafte
gesundheitliche Probleme
und wurden offensichtlich
nicht ausreichend
tier ärztlich versorgt.
Außerdem wurden sie
in überfüllten Boxen gehalten,
ohne angemessene Belüftung
und bei viel zu hohen
Temperaturen.
Die Aufnahmen zeigen
dramatische Zustände.
Schweine mit offenen Wunden
und unbehandelten Abszessen,
teils zwischen
verwesenden Körpern
ihrer toten Artgenossen,
die in den Anlagen einfach
liegen gelassen wurden.
Diese Bedingungen stellen
nicht nur einen Verstoß gegen
geltende Tierschutzgesetze
und Verordnungen in Spanien,
sondern auch ein
ernsthaftes Gesundheitsrisiko
für die Tiere dar.
Die Schweine verletzten sich
gegenseitig und betrieben
Kannibalismus.
Das ist ein eindeutiges
Zeichen von extremem Stress
und dem Fehlen
geeigneter Versorgung
der Tiere durch den Betreiber.
All diese Zustände verstoßen
gegen geltende Gesetze
und Verordnungen in Spanien,
die zum Schutz
von landwirtschaftlich
genutzten Tieren erlassen
wurden.
Es besteht der Verdacht,
dass es sich hier
um den Straftatbestand
der Tierquälerei handelt.
Die Tiere haben verunreinigt,
das Wasser getrunken.
Gift gegen dort
lebende Nagetiere
stand offen herum
und stellte ebenfalls
ein Gesundheitsrisiko
für die Schweine dar.
All das zeigt
die mangelhaften Bedingungen
in diesen Betrieben.
In Spanien werden jährlich
etwa 53 Millionen
Schweine geschlachtet.
Das Land ist damit
zahlenmäßig der Spitzenreiter
in der Europäischen Union
und weltweit auf Platz drei.
Die Anzahl der großen Betriebe
hat in den vergangenen
zehn Jahren
um mehr als 42 % zugenommen.
Die dichte Konzentration
von solchen Anlagen
und die darin gehaltene große
Anzahl von Schweinen
ist besonders
besorgniserregend.
Diese Zustände führen
zu einer Verschärfung
der Tierschutzprobleme, wie
diese Bilder deutlich machen.
Kein Tier sollte aus
Profitgier eingesperrt werden.
Die untersuchten Betriebe sind mit
Tierschutzlabels zertifiziert.
Doch sie schützen
diese Schweine nicht,
die mit offenen Wunden,
unter erbärmlichen Bedingungen
und ohne Zugang zu sauberem
Wasser leiden.
Was nützt ein Tierschutzlabel,
wenn dahinter Tiere stehen,
die völlig
vernachlässigt werden?