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Schauspielerin Miriam Margolyes setzt sich mit Animal Equality für Rinder in der Milchindustrie ein

29. Juni 2022 Aktualisiert: 29. Juni 2022
trennung kuh kalb
trennung kuh kalb

Nachdem die preisgekrönte Schauspielerin die Lebensrealitäten der Rinder in der Milchindustrie kennengelernt hat, fordert sie jetzt die Subventionierung pflanzlicher Alternativen und finanzielle Anreize für deren Anbau.

Die Schauspielerin, die vor allem mit ihren Rollen als Professor Sprout in Harry Potter und als Schwester Mildred in Call the Midwife bekannt wurde, unterstützt damit explizit Forderungen von Animal Equality nach einer grundlegenden Transformation der Lebensmittelproduktion.

Zusammen mit bisher unveröffentlichten Undercover-Aufnahmen von der „Madox Farm“ in Wales lenken Animal Equality und Margolyes die Aufmerksamkeit auf die Leidenswege der ca. 260 Millionen Rinder, die auf der Welt für die Milchproduktion gehalten werden – etwa 3,8 Millionen davon in Deutschland.

Leiden wird legalisiert

Rinder müssen gebären, um Milch zu produzieren. Damit Menschen die Milch eines Rinds trinken können, werden ihr die Kälber weggenommen. Das gilt auch für die Millionen von Rindern, die in Deutschland und auf der ganzen Welt von dieser Industrie eingesperrt werden.

Die Trennung ist sowohl für das Kalb als auch für die Mutter sehr belastend, da sie eine sehr enge Bindung haben.

Professor Andrew Knight, Gründungsdirektor des „Centre for Animal Welfare“ an der Universität Winchester im Vereinigten Königreich

Dies ist eine gesetzlich zulässige Praxis, die in allen der über 50.000 Milchbetrieben in Deutschland erlaubt ist – und in fast allen auch praktiziert wird, einschließlich der als ökologisch zertifizierten Bio-Betriebe.

Eine besondere Verbindung

Ich weiß, wie es ist, wenn man eine starke Bindung zur Mutter hat. Auch Tiere haben diese Bindung. Mutterrinder und ihre Kälber haben eine besondere Verbindung. Es tut ihnen weh, getrennt zu werden. Aber genau das passiert jeden Tag in der Milchindustrie. Jeder Mensch verdient es, die Wahrheit zu erfahren. Wir können die Landwirt*innen ermutigen, sich von der Milchindustrie abzuwenden, indem wir ihnen helfen, auf den Anbau nachhaltiger Pflanzen umzusteigen, die zu pflanzlichen Milchalternativen verarbeitet werden können. Die Welt ist hart, lasst sie uns freundlicher machen.

Miriam Margolyes, Schauspielerin und Unterstützerin von Animal Equality

Aber ein Wandel zeichnet sich ab: Etwa 1 von 3 Menschen in Deutschland konsumiert, zumindest teilweise, bewusst pflanzliche Milch. Die Bevölkerung entzieht dieser Industrie mehr und mehr die Unterstützung.

Was kannst du tun?

Wir haben eine Kampagne für die Beendigung der industriellen Tierhaltung in Deutschland gestartet. In dieser Kampagne berücksichtigen wir auch explizit das Schicksal der Rinder in der Milchindustrie.

Bitte unterzeichne unsere Petition und fordere gemeinsam mit uns Unternehmen und Gesetzgebung auf, dringend ihre Unternehmenspolitik zu ändern und Gesetze zu erlassen, die zur Abschaffung der industriellen Tierhaltung führen.

Wir werden deine Unterschrift – zusammen mit allen anderen Unterschriften – an die Bundesregierung überreichen und sie daran erinnern, ihrer selbst zugeschriebenen Vorreiterrolle in Sachen Tierschutz gerecht zu werden. Damit unterstützt du uns, aktiv die Interessen der Tiere zu vertreten und die industrielle Tierhaltung in Deutschland zu beenden.

Teile die Petition auch gerne mit deinem Freundeskreis und mit deiner Familie.


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