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Animal Equality wird als eine der effizientesten Tierrechts­organisationen der Welt ausgezeichnet

Die amerikanische Organisation Animal Charity Evaluators hat Animal Equality als eine der drei effizientesten Tierrechtsorganisationen der Welt ausgezeichnet. Nach Berechnungen der Organisation bewahren wir pro gespendetem Euro umgerechnet mehr als 13 Tiere vor einem grausamen Schicksal.
Dezember 1, 2014 Aktualisiert: 1. Dezember 2014
Pig Andrew Skowron
Foto: Andrew Skowron

Die gemeinnützige Organisation Animal Charity Evaluators (ACE) bewertet verschiedene Tierschutz- und Tierrechtsorganisationen in den USA und in Europa nach ihrer Effektivität und Wirksamkeit für die Tiere. Dieses Jahr wählte ACE drei von über 150 Organisationen aus und zeichnete sie als „Top-Charity“ aus. Das heißt, die Arbeit dieser Organisationen wird als besonders effizient betrachtet und sie werden für ihre hohe Wirkung für die Tiere ausgezeichnet.

Wir freuen uns, dass die Arbeit von Animal Equality mit dieser Auszeichnung gewürdigt wurde und die höchstmögliche Empfehlung für gemeinnützige Arbeit von ACE erhalten hat.

Nach einer umfangreichen und genauen Analyse hinsichtlich der Arbeit von Animal Equality, unserer Kosteneffizienz, Erfolgsbilanz und finanziellen Ressourcen kam ACE zu folgendem Ergebnis: „Animal Equality erreicht erhebliche Erfolge mit sehr kleinen Geldbeträgen. Insbesondere betragen die Kosten für die Durchführung von Undercover-Recherchen einen Bruchteil von denen anderer Organisationen. Sie verfügen über ein stabiles Fehler- und Erfolgsverständnis und setzen sich kontinuierlich Ziele und Pläne zur Leistungsverbesserung, um ihre Wirksamkeit zu steigern.“

Weiterhin lobt ACE Animal Equality als transparente Organisation mit einer starken Erfolgsgeschichte. „Wir sind der Meinung, dass Animal Equality eine außergewöhnliche Arbeit, angesichts der ihnen zur Verfügung stehenden Mittel, leistet. Im Vergleich zu anderen Organisationen können sie Undercover-Recherchen zu geringen Kosten produzieren und vermarkten. Sie versuchen intensiv, ihre Arbeit zu evaluieren und zu verbessern. Sie weisen eine hohe Transparenz auf und arbeiten mit zahlreichen anderen Gruppen zusammen, um ihre Ziele zu erreichen.”

Die Analyse von ACE zeigt auch die hohe Kostenwirksamkeit unserer Arbeit, indem dargestellt wird, wie viel eine Spende an Animal Equality bewirkt: „Bei einer durchschnittlichen Spende von 1000€ würde Animal Equality ungefähr 380€ für Recherchen über die Lebensbedingungen von Tieren in landwirtschaftlichen Betrieben und anderen Industriezweigen verwenden. Dieser Betrag stellt einen Bruchteil dar, erreicht jedoch hunderttausende Menschen durch medienwirksame Berichterstattung. Weiterhin würden ca. 200€ für Basisarbeit verwendet werden, mit denen zwei Informationsstände finanziert werden, die jeweils ungefähr 812 Broschüren Informationsmaterial verbreiten könnten. Weitere 160€ würden für Social Media und Onlinearbeit verwendet werden und ungefähr nochmals 160€ für größere Proteste. Schließlich würde man ungefähr 60€ für den durch Recherchen und Proteste erforderlichen Rechtsbeistand ausgeben und ca. 40€ für Organisationsarbeit bezogen auf ihre Recherchen. Unsere grobe Schätzung ergibt daher, dass diese Aktivitäten zusammengefasst ca. 13.600 Tiere vor einem Leben in der industriellen Landwirtschaft bewahren.

Aus diesen Schätzungen von ACE können wir schlussfolgern, dass unsere Gesamteffektivität bei ca. 136 geretteten Tieren pro gespendeten 10 Euro liegt. Das bedeutet, dass jeder gespendete Euro an Animal Equality über 13 Tiere vor einem grausamen Leben voller Leid und Qualen bewahrt. Hier lesen Sie den gesamten Bericht.

ACE empfiehlt uns deshalb als spendenwürdige Organisation – weil bei uns die Effektivität und Wirksamkeit für Tiere an erster Stelle steht. Jede Spende an uns kommt direkt bei den Tieren an.

Wollen Sie wirklich etwas für Tiere bewegen? Dann werden Sie noch heute Mitglied bei Animal Equality und spenden Sie monatlich einen Betrag Ihrer Wahl. Werden Sie Teil einer engagierten Gruppe von Menschen, die für eine bessere Welt kämpft.


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