Putenbesamung und Putenzucht in Deutschland

· 7 Minuten · Youtube

Putenbesamung und Putenzucht 2013: Animal Rights Watch (#ARIWA) zeigt den grausamen Alltag bei der #Putenbesamung und in der #Putenzucht allgemein.

ARIWA zeigt mit den Bildern erstmals den ganz normalen Besamungsvorgang von Putenmüttern in Deutschland, wie er jeden Tag zehntausendfach stattfindet. Die Undercover-Aufnahmen sind im Herbst 2013 in drei brandenburgischen Betrieben entstanden. Die Bilder zeigen Tiere, die mit den Füßen getreten und durch den Raum geschleudert werden. Einzelne Tiere weisen große Wunden auf, die von Mitarbeitern gesehen, aber nicht sofort behandelt werden.

Die Bilder verdeutlichen einmal mehr: Wem es wirklich um Tierwohl geht, der lebt vegan und konsumiert keine tierlichen Produkte.

Mehr Infos unter https://www.ariwa.org/grausamer-alltag-bei-putenbesamung
Das Video in hoher Auflösung zum Download: https://www.ariwa.org/putenbesamung-video

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Categories Allgemein News & Politics
Tags Animal Rights Watch ARIWA Besamung Eier Elterntiere Fleisch Fleischproduktion Fortpflanzung Künstliche Befruchtung Massentierhaltung Nutztiere Puten Putenbesamung Putenbrust putenfleisch Putenzucht Recherche Tierindustrie Tierleid Tierrecht Tierrechte Tierschutz Truthahn Undercover vegan Zucht Zuchttiere
Transcript (German — de)

[Musik]
animal Rights Watch zeigt mit den
folgenden Bildern erstmals den ganz
normalen besamungsvorgang von
putenmüttern in Deutschland die
undercover Aufnahmen sind im Herbst 2013
in drei brandenburgischen Betrieben
entstanden zur Vorbereitung der Besamung
werden die weiblichen Puten die man auch
Truthühner nennt alle in eine
hallenhälfte getrieben schon hier zeigt
sich die alltägliche Gewalt gegenüber
den sensiblen
[Applaus]
Tieren nun beginnt der besamungsvorgang
er erfordert vier Arbeiter einer treibt
die Tiere zu zwei ziehen sie einzeln
unter einer Klappe durch und klemmen Sie
unter den Arm und ein weiterer führt die
besamungsspritze in die Vagina ein diese
Behandlung muss jede Pute ca einm pro
Woche durchlaufen weil das Sperma in
ihrem Bauch nicht länger fruchtbar
bleibt aber warum werden Puten überhaupt
besamt die Jungen mastputenküken die
später als Fleisch auf dem Teller landen
kaufen die Mester von speziellen Zucht
und
vermehrungsbetrieben so wie sie auf
diesen Aufnahmen zu sehen sind die
hochgezüchteten putenmütter legen ab der
Geschlechtsreife in einem halben Jahr
etwa 100 Eier damit aus diesen Eiern
tatsächlich Küken schlüpfen müssen sie
noch im Mutterleib besamt werden dazu
brauchen die putenmütter stets ein
Reservoir an spermer in sich doch ein
normaler Geschlechtsakt zwischen
männlichen und weiblichen Puten kommt in
der heutigen Tierhaltung nicht mehr in
Frage dazu sind die Tiere wegen ihrer
Überzüchtung zu schwer und es ist
profitabler mit dem Sperma eines
einzigen trutans gleich mehrere Puten zu
besamenn also werden die Elterntiere
nach Geschlecht getrennt gehalten und
von Hand regelmäßig end bzw besamt
um diesen fließbandjob mit lebenden
Tieren Tag ein Tag aus überhaupt machen
zu können müssen die Arbeiterinnen und
Arbeiter zwangsläufig emotionale Kälte
gegenüber den Puten entwickeln die
fühlenden Tiere erscheinen bald nur noch
als lästige Gegenstände die sich oft
nicht reibungslos genug in den Ablauf
fügen treten schlagen und schubsen sind
an der Tagesordnung und wo einzelne
Tiere ökonomischen Wert mehr haben
können Sie auch durch die Halle
geschleudert
werden pro Tag hat das besamungsteam ca
2000 huthühner in den Händen wenn den
arbeitenden wie in dieser Aufnahme
verletzte oder kranke Tiere auffallen
müssten diese eigentlich separiert und
tierärztlich behandelt werden die put
hier Beispiel hat die typische
afterverletzung die viele Tiere in
solchen Anlagen aufweisen so sehen
solche Wunden aus der Nähe
aus auch in der nächsten Szene fällt dem
Arbeiter eine Pute mit dieser Verletzung
auf aber beide Tiere wurden nicht
tierärztlich
versorgt die Pute die der linke Besamer
gerade in Händen hält hat eine krankhaft
vergrößerte Brust wie man gleich bei ihr
weggehen sehen kann angesichtsdessen
dass sich der Zustand der ganzen Herde
im Verlauf der Legeperiode
verschlechtert und sie sich als
ökonomischer Faktor rentieren muss ist
die Behandlung von Verletzungen und
Krankheiten die Ausnahme nicht die
Regel werden kranke und verletzte Puten
doch aussortiert trägt man sie an den
Beinen
Weg diese Pute hier ist offenbar nicht
mehr rentabel der Arbeiter greift sich
mit der anderen Hand eine lange
Metallzange mit der ihr im Anschluss
wahrscheinlich der Hals durchtrennt
wird etwa stündlich holen die Arbeiter
in einer Nachbarhalle neue Sperma
währenddessen fallen einige Puten in die
notdürftig abgedeckte Grube sie werden
später an den helsen wieder
herausgezogen die absamung der
männlichen Puten sieht man auf den
vorliegenden Aufnahmen nicht jeder
zuchtp durchläuft sie sogar zwei bis
dreimal pro Woche er wird dazu auf eine
matte gepresst oder kopfüber in einen
blechtrichter gesteckt dann reiben die
Arbeiter seine Geschlechtsteile bis das
Sperma ausgedrückt und mit einer Spritze
gesammelt werden
kann mehrmals täglich werden die Eier
wie hier zu sehen aus den legeabteilen
eingesammelt aus ca 80% von ihnen
schlüpfen später im Brutschrank tatsäch
Kü sogenannte
gebrauchsschlachtküken die putenmutter
sieht und spürt in ihrem Leben kein
einziges ihrer Kinder und alle mastputen
wachsen elternlos
heran damit in Deutschland jedes Jahr
470 000 Tonnen Putenfleisch erzeugt
werden können legen ca 600.000
putenmütter 60 Millionen Bruteier nach
einem halben Jahr dauerlegen und besamt
werden sind sie ausgelaut sie rentieren
sich nicht mehr und werden
jedes dieser Tiere war für sich ein
Individuum mit Bedürfnissen Ängsten und
Gefühlen die in der
tierherstellungsindustrie nichts gezählt
haben die nun folgenden Bilder zeigen
die notwendige Konsequenz der Haltung
und
besamungsdurchgänge TierschützerInnen
und Tierschützer haben sie in zwei der
drei putenmitteranlagen die auf den
vorigen Aufnahmen der versteckten
Kameras zu sehen waren nachts heimlich
erstellt
[Musik]
unsere Gesellschaft hat die Wahl es
wirklich nötig ist Tiere für unsere
Zwecke zu benutzen mit allen gesehenen
Konsequenzen wir von Animal Rights Watch
und Millionen anderer Menschen auf dem
ganzen Globus sind uns sicher dass wir
uns heutzutage genauso gut lecker
abwechslungsreich und sogar gesünder
rein pflanzlich ernähren können und dass
es uns gemeinsam möglich ist aus der
Jahrtausende alten Tradition der
Tierquälerei auszusteigen
[Musik]