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Erfolg in China: Hundeschlachthaus und 33 Verkaufsstellen geschlossen

Ein Hundeschlachthof und 33 Verkaufsstände von Hunden und Katzen für den chinesischen Fleisch- und Pelzhandel schließen nach Veröffentlichung einer Animal Equality Recherche in China.
11. Oktober 2013 Aktualisiert: 11. Oktober 2013

Animal Equality hat in Kooperation mit dem Guangzhou Volunteer Center in China ein Hundeschlachthaus und 33 Verkaufsstände von Hunden und Katzen schließen können und damit unzähligen Tieren ein schreckliches Schicksal ersparen können. Die erschreckenden Hintergründe der Verkaufsstände und des Schlachthauses haben wir im Rahmen unserer Leben-statt-Leiden Kampagne dokumentiert und die Bilder sowohl in China als auch in anderen Teilen der Welt in das öffentliche Bewusstsein gerückt.

► Hier ist das Video mit der Neuigkeit zu sehen:

Chinesische Tierschützer des Guangzhou Volunteer Center nutzten das Bildmaterial, das sie vom Rechercheteam von Animal Equality erhalten hatten, um bei den örtlichen Behörden gegen die Verkaufsstände Anzeige zu erstatten.

Die Polizei führte daraufhin eine Razzia auf dem Markt Three Birds Dali durch, einem der wichtigsten Zentren im Süden Chinas für den Tiergroßhandel. Das Ermittlerteam von Animal Equality hatte sich zuvor unbemerkt unter die Schwarzhändler gemischt und mit versteckter Kamera ihre Aktivitäten gefilmt. Die Aufzeichnungen zeigen das Abladen von Hunden und Katzen in winzigen Drahtkäfigen, die von den Lastwagen auf den Boden geworfen werden. Dadurch wurden die Tiere verletzt und erlitten Knochenbrüche. Hunde- und Katzenbabies, die während des langen Transportes vom Norden des Landes bis zum Markt geboren waren, wurden dabei zu Tode gequetscht.

Die Verkaufsstände waren nicht nur illegal, sie verstießen zudem gegen Gesundheits- und Hygienevorschriften und besaßen keinerlei Nachweis über Herkunft und Impfstatus der Hunde, da die meisten von ihnen von der Straße kamen oder von der Hundemafia aus Familien gestohlen worden waren. Im Zuge der Razzia beschlagnahmte die Polizei über 600 Hunde und Katzen.

Die Behörden in Nanhai haben auch einen illegalen Hundeschlachthof nahe des Marktes geschlossen, der von Händlern benutzt wurde, um die umliegenden Restaurants zu beliefern. Zum Zeitpunkt des Polizeieinsatzes befanden sich rund 100 eingesperrte Hunde in dem Schlachthof, viele von ihnen verletzt und dehydriert, einige sogar schon tot.

Die Schließung der Stände und des Schlachthauses wird mehr als 1,500,000 Hunden und Katzen einen qualvollen Tod ersparen. Denn das ist die Anzahl der Tiere, die jährlich an den nun geschlossenen Verkaufsstellen gehandelt wurden. Eineinhalb Millionen Tiere, die nun niemals die engen Käfige der Märkte, die Brutalität des Transports oder lähmende Todesangst in einem Schlachthof erfahren werden.

Wir sind auch weiterhin in China aktiv, um Erfolge für die Tiere dort erreichen zu können. Denn wir glauben, dass jedes leidende Tier, egal in welchem Land, unsere Hilfe verdient hat.

Wenn Sie sich auch in Zukunft mit uns für die Hunde und Katzen in China einsetzen wollen, dann werden Sie ein Teil von Animal Equality und helfen Sie uns mit einem monatlichen Beitrag weiterhin für die Rechte der Tiere einstehen zu können. Denn als gemeinnütziger Verein sind wir auf die Spenden von Fördermitgliedern angewiesen, um Tierrechtsarbeit durchführen zu können.


Foshan

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