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Internationale Kampagne zur Beendigung der illegalen Abholzung in Brasilien

Filmaufnahmen von der Frontline der wütenden Brände in Brasilien zeigen, wie Brasiliens unzureichend regulierte Fleischindustrie die Abholzung in einigen der artenreichsten Ökosysteme des Landes vorantreibt.
7. September 2021 Aktualisiert: 7. September 2021

Heute startet Animal Equality eine weltweite Kampagne, in der die brasilianische Regierung aufgefordert wird, transparentere Überwachungssysteme einzuführen und Maßnahmen zu ergreifen, um die illegale Abholzung von Wäldern zu stoppen. 

Ein Rechercheteam in Brasilien hat diese illegalen Brände in den Feuchtgebieten des Pantanal und den Cerrado-Savannen dokumentiert und die Menschen an vorderster Front interviewt, die mutig versuchen, diese Brände zu stoppen. Die Interviews ergaben, dass die Brände absichtlich und illegal gelegt wurden, um dort Rinder ihres Fleisches wegen zu züchten, und um Soja anzubauen, welches größtenteils als Futtermittel für andere sogenannte Nutztiere auf der ganzen Welt verwendet wird.

„Die brasilianische Fleischindustrie verursacht unhaltbare Schäden für die Tiere und unseren Planeten. Brände wüten in den wertvollen Ökosystemen des Landes und zerstören die Umwelt, und Schuld daran ist die Intensivtierhaltung. Regierungen auf der ganzen Welt müssen jetzt handeln, um zu verhindern, dass diese Brände noch weiter lodern.“

Sharon Núñez

Mehr als die Hälfte der Cerrado-Region in Brasilien ist inzwischen abgeholzt, und in letzter Zeit sind auch die tropischen Feuchtgebiete des Pantanal immer stärker von illegalen Bränden betroffen – im Jahr 2020 waren 29 % der Fläche verbrannt. Nach Untersuchungen von MapBiomas wiesen 99,8 % der Abholzungen in Brasilien im vergangenen Jahr Anzeichen für illegale Aktivitäten auf. 

Die Tierhaltung ist bei weitem die größte Ursache für die Entwaldung in Brasilien, und das Land verkauft als der weltweit größte Exporteur von Rindfleisch in 154 Länder. 

Die fehlende Regulierung der brasilianischen Rindfleischproduktion treibt nicht nur die Umweltzerstörung voran, sondern verursacht auch Leid für die Kühe, die in dem Land für ihr Fleisch getötet werden. Im Jahr 2019 dokumentierte Animal Equality in der nördlichen Region Brasiliens, die an den Amazonas-Regenwald angrenzt, dass Kühe aus abgeholzten Gebieten in illegal betriebenen Schlachthöfen mit Vorschlaghämmern zu Tode geprügelt werden. Da es kein umfassendes Rückverfolgungssystem für sogenannte Nutztiere gibt, können Kühe, die in illegal abgeholzten Gebieten aufgezogen wurden, direkt zu diesen nicht lizenzierten Schlachthöfen geschickt und dort auf äußerst grausame Weise getötet werden.

Schauspielerin und Stuntfrau Kerstin Landsmann unterstützt die globale Kampagne von Animal Equality zur Beendigung der illegalen Abholzung in Brasilien, indem sie das Video präsentiert und erklärt:

“Animal Equality zeigt eindrücklich, dass die Intensivtierhaltung ein Hauptverursacher der Zerstörung unseres Planeten ist, und grausames Leid für die Tiere verursacht. Bitte unterstützen Sie mit mir diese wichtige Kampagne und unterschreiben Sie die Petition.”

Bitte unterstützen auch Sie diese wichtige Kampagne und unterzeichnen Sie noch heute unsere Petition.


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