UNGLAUBLICHER UMGANG MIT NUTZTIEREN: Proteste gegen Tierhaltung in Frankreich
Grausame Bilder aus den Ställen eines der größten, französischen Futterherstellers: Angestellte entnehmen Proben aus einer lebendigen Kuh – durch ein Loch das zu einem der Mägen des Tieres führt. Gängige Praxis oder Misshandlung?
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Video 2019 erstellt
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Transcript (German — de)
15 Zentimeter breite Löcher werden in die
Seiten der Kühe geschnitten, zu öffnen und
wieder zu verschließen, wie Bullaugen.
Sie führen in den größten der vier
Kuhmägen, immer wieder wird darin gemessen
und es werden Proben entnommen.
Es geht darum, die Ernährung der Tiere
zu optimieren, damit sie mehr Milch geben.
Laut des Fernsehsenders France 24 sei
diese Praxis schon seit Jahren gängig.
Die Aufnahmen wurden heimlich in den
Ställen des größten französischen Futter-
Herstellers Sanders gemacht.
Seit kurzem ist der Tierschutz in
Frankreich stärker ins öffentliche
Bewußtsein geraten.
Am 8. Juni demonstrierten Hunderte
in der Pariser Innenstadt gegen
Mißstände in der Tierhaltung.
Ich bin hier um Grausamkeiten anzuprangern
unter denen diese Lebewesen leiden, die
die Menschen ernähren obwohl Fleisch
nicht unverzichtbar ist.
Warum haben wir das Recht, sie
leiden zu lassen? Und warum
können wir keine Opfer bringen?
Der Ärger in der Bevölkerung über die
französische Agrarforschung und ihre
Bereitschaft, auch auf Kosten des
Tierwohls ständig auf eine höhere Milch-
und Fleischproduktion zu drängen,
dürfte nach Veröffentlichung
des Videos weiter steigen.