Neue Undercover-Recherche: Der wahre Preis von Milch
Ausbeutung, Schmerz, Leid, Gewalt und Tod; verletzte und kranke Tiere; Kälber, die ihren Müttern kurz nach der Geburt entrissen werden…
Das ist der wahre Preis von Milch.
Mehrere Monate hat ein verdeckter Ermittler von Animal Equality in einem deutschen Milchbetrieb gearbeitet und den Alltag der Tiere dokumentiert. Tiere werden geschlagen und mit Elektroschocks traktiert. Viele Rinder haben schmerzhafte Euterverletzungen und Lahmheiten. Zahlreiche Kälber und Mutterrinder sterben, teils extrem qualvoll.
Gehe auf unsere Webseite und erfahre alles über unsere neue Undercover-Recherche, teile unser Video, kommentiere und werde aktiv – die Menschen müssen den wahren Preis von Milch sehen. �
Wir haben Strafanzeigen gegen die Betriebsleitung und verantwortliche Mitarbeitende gestellt und die Betriebsleitung mit den dokumentierten Vorfällen konfrontiert. Erfahre auf animalequality.de/milch mehr über unsere Undercover-Recherche inklusive Stellungnahme des Betriebs.
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Transcript (German — de-x-autogen)
Ein Ermittler von Animal Equality hat mehrere Monate
undercover in einem Milchbetrieb in Deutschland gearbeitet
und den Alltag der Tiere
Dokumentiert.
Deutschland ist das Land mit der höchsten Milchproduktion
in der EU.
Was hier zu sehen ist, ist der wahre Preis von Milch.
Die Aufnahmen zeigen,
was sich hinter der Milchindustrie verbirgt.
Schmerz, Leid und Gewalt. Verletzte und kranke Tiere.
Kälber, die ihren Müttern kurz nach der Geburt entrissen
werden.
Die Mutterrinder werden dreimal täglich maschinell gemolken.
Als Folge leiden viele der Tiere an Euterverletzungen und
schmerzhaften Entzündungen durch Infektionen.
Die Einschätzung von unabhängigen VeterinärmedizinerInnen,
denen wir die Aufnahmen vorgelegt haben, ist eindeutig.
Diese Tiere müssten sofort behandelt werden und dürften
keinesfalls weiterhin maschinell gemolken werden.
Dass dies dennoch geschieht, zeigt,
welchen Stellenwert diese Tiere für den Betrieb
Haben.
Die harten Betonböden sind durch Extremente stark
verunreinigt, nass und rutschig.
Das führt bei vielen Tieren zu Verletzungen und Lahmheiten
durch Infektionen.
Dieser Zustand ist für diese Rinder mit starken und
anhaltenden Schmerzen
Verbunden.
Immer wieder hat unser Ermittler dokumentiert,
dass Rinder, die sich aus Sicht der Mitarbeitenden nicht
schnell genug bewegen, getreten und geschlagen werden.
Hier sticht ein Arbeiter mehrfach mit einem Messer in die
Beine eines Tieres, um es anzutreiben.
Selbst wenn ein Rind nicht mehr in der Lage ist,
sich selbstständig zu bewegen oder aufzustehen,
wird es weiter traktiert.
Diese Rindermutter ist schwer
Verletzt.
Nach Aussagen von Mitarbeitenden wurde sie von einem
herunterfahrenden Tor in der Melkstation am Rücken
getroffen.
Sie liegt am Boden und kann lediglich ihren Kopf und ihre
Vorderbeine bewegen.
Die Betriebsleitung selbst versucht in diesem Fall das Tier
wiederholt mit Stromschlägen zum Aufstehen zu zwingen,
obwohl es offensichtlich nicht in der Lage ist,
sich aus eigener Kraft
Aufzurichten.
Sie kam in das Krankenabteil,
wo sie laut Betriebsaufzeichnung am nächsten Tag
getötet wurde.
Dieses Rind mit der Nummer 7545 wurde am Boden liegend im
Betrieb aufgefunden und ebenfalls in das
Krankenabteil gebracht.
Ihre aufgerissenen Augen zeigen ihre Verzweiflung und
Panik.
Ihre Atmung ist schwer.
Sie wird diesen Tag nicht überleben.
Nach mehreren Stunden Todeskampf stirbt sie
Qualvoll.
Hinter all diesem Leid stehen Lebewesen.
Tiere, die entweder trächtig sind oder gerade ein Kalb
geboren haben.
Doch sie haben keine Chance, um ihren Nachwuchs zu kümmern.
Kurz nach der Geburt werden den Müttern ihre Kinder
weggenommen,
damit die Milch die sie eigentlich für ihre Kälber
produzieren, verkauft werden
Kann.
Die Kälber müssen ohne die Milch und die Fürsorge ihrer
Mutter aufwachsen.
Ihnen werden ihre Hornansätze ausgebrannt.
Ein äußerst schmerzhafter
Eingriff.
Und sie müssen allein die eisigen Winternächte überstehen.
Während die männlichen Kälber in der Regel nach wenigen
Monaten geschlachtet werden,
erwartet die weiblichen Kälber das gleiche Schicksal wie
das ihrer Mütter.
Die Rinder werden nicht wie fühlende Lebewesen behandelt,
sondern wie Maschinen die maximale Leistung für maximalen
Profit bringen sollen.
Obwohl Rinder rund 20 Jahre alt werden können,
die Mutterrinder in Milchbetrieben im Durchschnitt nach etwa
5 Jahren geschlachtet.
Denn dann nimmt ihre Fruchtbarkeit ab und auch die Menge der
von ihnen produzierten Milch.
Das Todesurteil in der Milchindustrie.
Aber viele Tiere erreichen nicht einmal dieses
Alter.
Allein während des Zeitraums unserer Undercover-Recherche
sind rund 50 Tiere noch im Betrieb
Gestorben.
Und hinter jeder dieser Zahlen steht ein Lebewesen,
das Gefühle und Schmerzen empfunden hat.
Zustände wie diese sind keine Einzelfälle,
sondern werden immer wieder durch Undercover-Recherchen
aufgedeckt.
In Deutschland und auf der ganzen Welt.
Ausbeutung, Gewalt, Schmerz, Leid und Tod.
Das ist der wahre Preis von Milch.
Erfahre hier, was du gegen diese Grausamkeiten tun kannst,
um das Leid von Tieren wie 7545 zu beenden.