Recherche: Extremes Leid auf einem „qualitätsgesicherten“ Schweinebetrieb in UK aufgedeckt

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Animal Equality ist eine internationale Organisation, die gemeinsam mit Gesellschaft, Politik und Unternehmen daran arbeitet, Grausamkeit in der Massentierhaltung zu beenden.

Wir verbreiten in acht Ländern auf vier verschiedenen Kontinenten Informationen und Hilfestellungen für einen tierleidfreien Lebensstil und inspirieren Menschen dazu, ihre Ernährungsweise zugunsten der Tiere zu verändern.

Neben Deutschland sind wir auch in den USA, Großbritannien, Italien, Spanien, Mexiko, Brasilien und Indien aktiv.

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Categories Allgemein
Tags Ferkel Nutztierindustrie Schweine Schweineindustrie Schweinemast Tierleid
Transcript (German — de-x-autogen)

Animal Equality veröffentlicht eine Undercover-Recherche
aus einem P&G-Slay-Schweinebetrieb in Aberdeenshire,
Schottland.
Uns wurden entsetzliche Szenen des Tierleids zugespielt.
Diese haben sich in einem Betrieb des hochrangigen
Vorstandsmitglieds von Quality Meats Scotland Philip Slay
zugetragen.
Die in diesem Betrieb geborenen Schweine sind für die
Schlachtung in einem nahegelegenen Schlachthof bestimmt,
der vom Fleischriesen Pilgrims Pride beauftragt wurde und
wiederum Lidl, Tesco,
Marks & Spencer und viele andere große
Restaurants und Einzelhändler
Beliefert.
In der Zuchtanlage werden die Mutterschweine von
ArbeiterInnen künstlich besahmt, ein Vorgang,
den sie mehrmals im Jahr über sich ergehen lassen müssen,
damit sie immer wieder trächtig
Werden.
Einige Schweine litten an verletzten und geschwollenen
Geschlechtsorganen als Folge der jahrelangen
Zwangsbefruchtung und Zucht.
Aus einer Vulva sickerte Eiter,
ein klares Zeichen für eine unbehandelte
Infektion.
Andere haben mit schmerzhaften Prolapsen zu kämpfen,
bei denen die Gebärmutter oder innere Organe aus dem Körper
herausragen.
Ein Schwein das mit einem extrem schweren Gebärmuttervorfall
kämpfte, wurde gezwungen,
über eineinhalb Minuten lang zu stehen und zu gehen,
bevor es erschossen wurde.
Die
Mutterschweine
In den Betrieb wochenlang in engen Metallkäfigen
eingesperrt, während sie gebären und ihre Jungen
Säugen.
Sie sind nicht in der Lage,
sich umzudrehen oder sich richtig um ihre Babys zu
Kümmern.
Den Ferkeln werden routinemäßig und ohne Betäubung die
Zähne mit einer Zange abgekniffen,
was bei einigen zu schwächenden Infektionen führt.
Auch die Schwänze der Ferkel werden routinemäßig und ohne
Schmerzlinderung mit einem heißen Messer abgeschnitten.
Einige Ferkel überleben nicht und werden in
Mülltonnen entsorgt.
Diejenigen, die als wertlos angesehen werden,
weil sie zu schwach oder krank sind,
werden direkt auf dem Gelände getötet.
In mehreren Fällen wurde mit einem Hammer auf sie
eingeschlagen.
Andere werden gegen den harten betonierten Boden geschlagen.
Einige zeigen nach mehreren Schlägen auf den Kopf noch
minutenlang Anzeichen von Bewusstsein,
wie Keuchen und Zappeln.
In einem Fall steht ein Arbeiter auf dem Hals des
Ferkels während er es
Tötet.
Die Schweine werden gezwungen, unter schmutzigen,
unnatürlichen Bedingungen zu leben.
Die ErmittlerInnen stellten fest,
dass einige Bereiche des Geländes mit Wasser und Fäkalien
überflutet waren und die Tiere keinen Zugang zu trockener
Einstreu hatten.
Druckgeschwüre, Hernien und andere Verletzungen sind häufig.
Die Schweine werden von den MitarbeiterInnen grob behandelt.
In manchen Fällen werden sie an den Ohren hochgezogen
oder über den Boden
Geschleift.
Die ArbeiterInnen schreien,
flufen und schlagen sogar wiederholt mit Treibbrettern auf
die Schweine ein, um sie zu
Berühren.
Diese Schweine werden von einem Schlachthof namens Quality
Pork Limited geschlachtet,
der von Pilgrims Pride unter Vertrag genommen wird.
Einem der größten Fleischunternehmen der Welt,
das 25% des britischen Schweinefleisches liefert.
Bitte streichen Sie Schweinefleisch von Ihrer Speisekarte.