Recherche: Grausamkeiten in der mexikanischen Kaninchenfleisch-Industrie aufgedeckt

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Hast du schon mal ein Kaninchen schreien hören?

Kaninchen sind eigentlich stille Tiere, die normalerweise keine Laute von sich geben. Doch unsere Ermittler*innen haben bei dieser Undercover-Recherche dokumentiert, wie Kaninchen vor Schmerz und Angst schreien.

Die Undercover-Recherche „Kaninchenfleisch in Mexiko: Wie schmeckt Grausamkeit?“ offenbart die erschütternde Realität, in der mexikanischen Kaninchenzucht. Sie zeigt überfüllte Käfige, brutale Behandlung durch Mitarbeitende und Schlachtungen ohne Betäubung.

Erfahre mehr zu unserer Recherche: https://animalequality.de/neuigkeiten/2024/08/27/kaninchenfleisch-industrie-in-mexiko/

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Transcript (German — de-x-autogen)

Hast du dich jemals gefragt, wie Grausamkeit schmeckt?
Animal Equality hat aufgedeckt,
was hinter den Mauern von mexikanischen
Kaninchen-Schlachthäusern wirklich passiert.
Die Undercover-Recherche die wir im Juni und August 2023
durchgeführt haben,
zeigt die Realität in Kaninchenbetrieben in Querétaro und
Mexiko statt.
In
Diesen Betrieben werden Dutzende Kaninchen in Drahtkäfige
gepfercht,
von Mitarbeitenden misshandelt und bei vollem Bewusstsein
getötet.
Wie bei anderen Tieren in der landwirtschaftlichen Haltung
gibt es auch für Kaninchen in Mexiko keinen gesetzlichen
Schutz während der Zucht.
Das führt dazu, dass sie immer wieder willkürlichen und
grausamen Praktiken ausgesetzt sind.
Es gibt zwar Vorschriften für den Transport und die
Schlachtung, doch diese Vorschriften werden häufig
missachtet und nicht umgesetzt.
Dadurch erleiden die Tiere ein grausames
Schicksal.
Kaninchen die für ihr Fleisch gezüchtet werden,
leben in kleinen Käfigen mit harten Drahtböden.
Die Käfige sind so eng,
dass die Kaninchen sich kaum bewegen können.
Sie sind gezwungen, die meiste Zeit ihres Lebens in
derselben Position zu
Verharren.
Unter ihnen sammeln sich Urin und Fäkalien an,
die oft über lange Zeit nicht entsorgt
Werden.
Die Luft riecht streng nach Ammoniak.
Dreck bedeckt Fell und Haut der Tiere und sickert durch den
Draht.
Der ständige Kontakt mit den Ausscheidungen begünstigt
Infektionen und Krankheiten.
Die Lebensbedingungen in diesen Käfigen sind für männliche
und weibliche Kaninchen unterschiedlich,
aber sie bedeuten immer Leid.
Männliche Kaninchen werden zur Zucht verwendet und leben
etwa vier Jahre lang isoliert in kleinen
Käfigen, bevor sie geschlachtet
Werden.
Weibliche Kaninchen werden so lange genutzt,
wie sie in der Lage sind zu gebären.
Wenn sie diese Anforderungen nicht mehr erfüllen,
werden auch sie geschlachtet.
Nach der Geburt werden die Kaninchenmütter gewaltsam von
ihren Jungen getrennt.
Sie beißen in die Käfigstäbe und versuchen näher an das Nest
heranzukommen, in dem ihre Jungen sind.
Am nächsten Tag werden sie wieder zu einem männlichen
Kaninchen gebracht, um erneut geschwängert zu werden.
Ein neuer Kreislauf der Grausamkeit
Beginnt.
Bei Routinearbeiten werden die Kaninchen oft am Rücken
oder am Hals gepackt,
sodass ihre empfindlichen Körper in der Luft baumeln,
was zu Schmerzen und Verletzungen führt.
Die Mitarbeitenden werfen neue Tiere in die Käfige.
Sie prallen gegen die Metallgitter und bleiben hilflos und
bewegungsunfähig liegen,
während sie von den anderen gestressten Kaninchen
angegriffen werden.
Die Erbeiterinnen stehen daneben und tun nichts,
um die Kämpfe zu beenden.
Wenn Kaninchen gerade einmal 45 Tage alt sind und das
erforderliche Gewicht erreicht haben,
werden sie für die Schlachtung vorbereitet.
Die verängstigten Kaninchen die um Platz und Luft ringen,
werden dann in Einkaufswagen geworfen und zu ihrem
endgültigen Bestimmungsort transportiert.
Die Kaninchen werden dann einzeln an den Hinterbeinen
gepackt und schreien vor Schmerz.
Zum ersten Mal haben wir dokumentiert,
dass Kaninchen normalerweise stumme Tiere vor Angst und
Schmerz schreien.
Diejenigen die auf die Schlachtung warten,
sehen und hören zu,
wie ihren Artgenossen die Kehlen durchgeschnitten werden und
sie kopfüber verbluten.
Für Die Fleischindustrie hat das Leben eines Kaninchens
keinen Wert, solange es nicht zu Fleisch verarbeitet wird.
Was einst ein fühlendes Wesen war,
wird nun in Stücke geschnitten und aus Profitgier verkauft.
Diese Tiere werden nie mitgefügelt ein friedliches Leben
kennenlernen.
Unabhängig davon, wo diese Recherchen stattfinden,
haben sie immer eines gemeinsam.
Die Gewalt, die diesen Tieren angetan wird,
raubt ihnen am Ende das Wertvollste.
Ihr Leben.
Wir haben ähnliche Tierquälerei an Kaninchen in Spanien
dokumentiert.
Und auch in Italien.
Sie werden ausgebeutet und für ihr Fleisch getötet,
so wie Rinder, Schweine,
Hühner und viele weitere landwirtschaftlich genutzte Tiere.
Recherchen sind das wirksamste Mittel, wir haben,
um das Leid in der landwirtschaftlichen Tierhaltung zu
dokumentieren und an die Öffentlichkeit zu
Bringen. Wir
setzen unseren Kampf für all die verängstigten
Kaninchen fort, die für ihr Fleisch gezüchtet werden.
Wirst du uns helfen, diese Grausamkeit zu beenden?
Indem wir uns für pflanzliche Lebensmittel entscheiden und
eine Zukunft ohne Ausbeutung von Tieren anstreben,
können wir dazu beitragen,
eine mitfühlendere Welt zu erschaffen.
Lass uns von diesen Bildern wegkommen, hin zu diesen.
Entscheide dich für Mitgefühl und wähle pflanzliche
Alternativen.