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Protestwelle in Brüssel
Proteste in Brüssel
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EU-Tierschutzreform: Bisher größte Protestwelle in Brüssel

Die EU-Kommission hat ein Verbot des Kükentötens und der Käfighaltung angekündigt. Was sie jetzt ausarbeitet, entscheidet maßgeblich über den folgenden Gesetzgebungsprozess und die Zukunft von hunderten Millionen Tieren in der EU. Wir fordern, dass die Kommission ihr Versprechen hält und eine wirksame Tierschutzreform durchsetzt. Ende September haben wir mit über 300 Aktivist*innen den Druck zu handeln auf die Verantwortlichen erhöht.
1. Oktober 2026

Inhaltsverzeichnis:

  1. Werde jetzt selbst aktiv
  2. Aktueller Stand: EU-Kommission arbeitet Gesetzesvorschläge aus
  3. Unsere Forderungen an die EU-Kommission
  4. Protestwelle im September mit mehr als 300 Aktivist*innen

Seit Monaten setzen wir uns intensiv mit unserer Kampagne „EU-Tierschutzreform – jetzt“ und zahlreichen Aktionen für ein Ende der Käfighaltung und des Kükentötens ein. Jetzt sind wir einer EU-weiten Tierschutzreform und damit einem historischen Meilenstein näher denn je. Hilf mit, das zu erreichen und das Leben von hunderten Millionen Tieren zu verändern:

Aktueller Stand: EU-Kommission arbeitet Gesetzesvorschläge aus

Auf unserer Kampagnenseite findest du alle Hintergründe und erfährst mehr über die bisherigen Geschehnisse. Das ist zuletzt passiert:

Anfang Juli dieses Jahres hat die EU-Kommission in ihrer „Nutztierstrategie“ angekündigt, noch in diesem Jahr ein Verbot des Kükentötens und der Käfighaltung von Hühnern auf den Weg zu bringen. Im kommenden Jahr soll ein Gesetzesvorschlag für Schweine mit einem Verbot der Kastenstandhaltung folgen.

Das wäre einer der bedeutendsten Fortschritte für den Tierschutz in der Geschichte der Europäischen Union. Was die Kommission jetzt ausarbeitet, ist die Verhandlungsgrundlage für das gesamte weitere Gesetzgebungsverfahren im EU-Parlament und Rat. Die Gesetzesvorschläge entscheiden maßgeblich über die Zukunft von hunderten Millionen Tieren.

Da die EU-Kommission in der Vergangenheit aber immer wieder Tierschutz-Versprechen gebrochen hat, setzen wir uns in dieser entscheidenden Phase mit zahlreichen Aktionen für eine konsequente EU-Tierschutzreform ein und machen Druck auf die Verantwortlichen.

Küken töten

Unsere Forderungen an die EU-Kommission:

  • Noch in diesem Jahr einen ambitionierten Gesetzesvorschlag vorlegen, der das systematische Töten männlicher Küken und die Käfighaltung von Legehennen verbietet.
  • Die Überarbeitung der Tierschutzvorschriften für Schweine inklusive eines Endes der Käfighaltung von Mutterschweinen in das Arbeitsprogramm der Kommission für 2027 aufnehmen.

September: Bisher größte Protestwelle

Mehr als 300 Menschen aus ganz Europa haben mit uns drei Tage lang vor den Türen der Europäischen Kommission in Brüssel protestiert. Unüberhör- und unübersehbar haben wir mit Megafonen, Trommeln und Plakaten ein Zeichen für die Tiere gesetzt. Unsere Botschaft ist deutlich: Die Kommission muss ihr Versprechen halten und eine wirksame Tierschutzreform durchsetzen. 

Proteste in Brüssel

Käfighaltung und Kükentöten sind Tierquälerei. Die EU-Kommission weiß das – jetzt muss sie liefern. Millionen Tiere werden gezwungen, ihr Leben in Käfigen zu fristen, in Deutschland und EU‑weit. Die Kommission hat versprochen zu handeln. Wir werden jeden Schritt dieser Reform genau beobachten und uns dafür einsetzen, dass aus Versprechen Gesetze werden – ohne Verzögerung, ohne Ausreden.

Vanessa Raith, Direktorin von Animal Equality Deutschland 

Werde auch du jetzt aktiv für die Tiere, damit die Käfighaltung und das Kükentöten Geschichte werden:

Lebe dein Mitgefühl

Einer der effektivsten Wege, um das Leben landwirtschaftlich genutzter Tiere nachhaltig zu verbessern, ist der Umstieg auf pflanzliche Alternativen. Besuche Love Veg und starte noch heute mit einer pflanzlichen Ernährungsweise.

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