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Selfmailer zu Ursula von der Leyen
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Diese Frage bewegt gerade Deutschland: Warum lässt Ursula von der Leyen das zu?

Käfige, Kükentöten und gebrochene Versprechen: In den vergangenen Tagen haben wir bundesweit mit verschiedenen Aktionen auf das Tierleid aufmerksam gemacht, für das die EU-Kommission unter der Präsidentschaft von Ursula von der Leyen Verantwortung trägt. Über hunderttausend Menschen in ganz Deutschland fanden einen aufrüttelnden Flyer in ihren Briefkästen. Gleichzeitig machte unser gläserner Truck auf den Straßen das Leid der Schweinemütter sichtbar. Dass sich daran nichts ändert, liegt auch daran, dass die EU-Kommission unter Ursula von der Leyen weiterhin nicht handelt.
27. August 2026
Sophie Lemcke

Noch immer leiden Schweine, Hühner und andere Tiere in engen Käfigen. Sie können sich nicht umdrehen oder ihre Flügel ausbreiten. Sie leiden und die EU-Kommission weiß das und sie könnte das ändern. Das hat sie sogar vor Jahren versprochen, aber dann doch nichts getan. Ursula von der Leyen trägt als Kommissionspräsidentin die politische Verantwortung für die jahrelange Untätigkeit der Kommission.

Schwein im Kastenstand
Foto: Andrew Skowron

Mit verschiedenen öffentlichkeitswirksamen Aktionen haben wir in den vergangenen Tagen von Ursula von der Leyen gefordert, dass sie sich jetzt für die Tiere einsetzt. Und auch du kannst jetzt aktiv werden! Verschicke eine E-Mail an Ursula von der Leyen und kommentiere unter ihren Beiträgen auf Social Media. Wir müssen den Druck für die Tiere jetzt von allen Seiten erhöhen. Je mehr Menschen mitmachen, umso wirkungsvoller ist unser Einsatz gegen Käfige.

Zehntausende Flyer über Ursula von der Leyen versendet

Das haben die Menschen in Deutschland beim Blick in ihren Briefkasten nicht erwartet: einen Flyer mit der Frage „Warum lässt Ursula von der Leyen das zu?“. Beim Öffnen wurde ihnen die grausame Realität der Tierindustrie offenbart. Sie erfuhren von den hunderten Millionen männlichen Küken, die noch am Tag ihrer Geburt lebendig geschreddert oder mit Gas getötet werden. Von Schweinen und Hühnern, die große Teile ihres Lebens in engen Käfigen eingesperrt werden. Von den gebrochenen Versprechen der EU-Kommission. Und wie sie sich selbst von zu Hause aus für die Tiere einsetzen können.

Flyer ansehen

Gläserner Truck zeigt die grausame Lebensrealität von Mutterschweinen

Unser gläserner Truck ist durch weite Teile Deutschlands mit Aufenthalten unter anderem in Berlin und im Raum Hannover – Ursula von der Leyens Heimatregion – gefahren. Durch die transparenten Wände konnten Passant*innen einen echten Kastenstand für Schweine sehen. Den Käfig, in dem Mutterschweine auch in Deutschland monatelang nahezu bewegungsunfähig eingesperrt werden. Über einen großen QR-Code auf dem Fahrzeug konnten die Menschen sofort weitere Informationen auf unserer Kampagnenseite erhalten und selbst aktiv werden.

Kastenstand im gläsernen Truck

Auch in Brüssel war ein Truck unterwegs und brachte mit einer großen Leinwand unsere deutliche Botschaft direkt vor die Türen der EU-Kommission: „Ursula von der Leyen, Schweigen hält sie im Käfig gefangen. Sprechen Sie für die Tiere.“

Unsere Forderung an Ursula von der Leyen

Die EU-Kommission hatte bereits vor sechs Jahren unter Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen eine Tierschutzreform versprochen. Nachdem über 1,4 Millionen Europäerinnen und Europäer die Bürgerinitiative „End the Cage Age“ unterzeichnet hatten, folgte eine konkrete Zusage: Die Käfighaltung sollte schrittweise beendet werden – mit klaren Fristen für einen Gesetzesvorschlag und das Inkrafttreten. Doch bis heute hat die Kommission nichts davon umgesetzt.

Nach unserem gemeinsamen Einsatz und unserer intensiven Kampagnenarbeit der vergangenen Monate hat die EU-Kommission den Tierschutz zurück auf die politische Agenda gesetzt. In der Anfang Juli veröffentlichten Livestock Strategy (EU-Tierhaltungsstrategie) kündigt sie Gesetzesvorschläge an und verspricht „gezielte Revisionen“ der Tierschutzstandards für Legehennen, Masthühner und Schweine.

Wir fordern Ursula von der Leyen jetzt auf, am 16. September zu bestätigen, dass die Kommission Käfige abschaffen und das Kükentöten beenden wird – mit Übergangsfristen, die das Leid der Tiere nicht weiter verlängern, ohne Ausnahmen und Schlupflöcher.

In ihrer Rede zur Lage der Union, wird sie vor dem Europäischen Parlament die Arbeitsschwerpunkte der Kommission für das kommende Jahr vorstellen – die Tiere dürfen dabei nicht erneut fehlen.

Fordere auch du Ursula von der Leyen auf, für die Tiere zu sprechen

Durch den Einsatz von Menschen wie dir sind wir einem Käfigverbot und dem Ende des Kükentötens schon entscheidend nähergekommen. Doch die Erfahrung der vergangenen Jahre lehrt uns, dass Ankündigungen der EU-Kommission allein nicht ausreichen. Deswegen muss Ursula von der Leyen in ihrer Rede zur Lage der Union ein klares Zeichen für die Tiere setzen und die Gesetzesreformen öffentlich zusagen.

Werde jetzt aktiv für die Tiere – fordere auch du Ursula von der Leyen zum Handeln auf:

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Lebe dein Mitgefühl

Einer der effektivsten Wege, um das Leben landwirtschaftlich genutzter Tiere nachhaltig zu verbessern, ist der Umstieg auf pflanzliche Alternativen. Besuche Love Veg und starte noch heute mit einer pflanzlichen Ernährungsweise.

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