Undercover-Recherche: Grausame Realität in Spaniens Schweinebetrieben. ��
Unsere Undercover-Recherche enthüllt das systematische Leid in neun Betrieben in der Region Aragonien. Der Tod unzähliger Ferkel ist keine Ausnahme, sondern Teil eines Systems, das auf Gewinnmaximierung abzielt. Größere Würfe bedeuten mehr Fleisch, aber auch mehr Leid: Viele Ferkel sterben bereits in den ersten Lebenstagen durch Verhungern oder werden versehentlich erdrückt.
Spanien ist Europas größter Produzent von Schweinefleisch und exportiert auch entsprechend große Mengen in andere Länder. Die Aufnahmen zeigen die Realität hinter dem Fleisch von Schweinen, das in der ganzen Welt verkauft wird.
� Erfahre mehr und sieh dir die Aufnahmen unserer Undercover-Recherche in unserem neuesten Artikel an.
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Transcript (German — de-x-autogen)
Maximaler Profit bei minimalen Kosten.
Das ist die Devise, nach der die Tierindustrie handelt.
Animal Equality zeigt mit einer neuen Undercover-Recherche
die leidvollen Folgen dieses Systems.
Unser spanisches Team hat die Zustände in neuen Betrieben
dokumentiert.
Diese Industrie behandelt Mutterschweine wie
Produktionsmaschinen, gezüchtet,
um immer mehr Kinder zur Welt zu bringen.
Dadurch werden viele Ferkel zu schwach geboren und viele von
ihnen sterben qualvoll.
In mehreren der dokumentierten Betriebe ist es den
Mutterschweinen nicht möglich,
alle ihre Nachkommen zu säugen.
Die Kleinsten bleiben zurück, werden schwächer und
Verhungern.
Einige Ferkel ersticken bereits bei der
Geburt.
Andere leiden und sterben langsam.
Erdrückt oder verhungert neben ihren
Geschwistern.
In Spanien stirbt bis zu ein Fünftel der Ferkel innerhalb
ihrer ersten Lebenswoche.
System, auf maximale Produktion setzt.
Und das um jeden Preis.
Diejenigen die überleben, werden ohne Betäubung verstümmelt.
Ihnen werden ihre Schwänze abgetrennt und sie werden
kastriert.
Diese routinemäßigen Eingriffe sind extrem schmerzvoll.
Währenddessen sind die Mutterschweine in
so engen Käfigen eingesperrt,
dass sie sich kaum bewegen können.
Viele von ihnen entwickeln Verhaltensstörungen.
Sie beißen in die Gitterstäbe, bis ihr Zahnfleisch blutet.
Die Vielen Geburten hinterlassen schmerzhafte Folgen.
Bei einigen Tieren bleiben ihre Jungen im Geburtskanal
stecken, die Ferkel ersticken.
Spanien ist der größte Produzent von Fleisch von Schweinen
in der EU.
Allein 2024 wurden über 53 Millionen Schweine geschlachtet.
Im Jahr werden nur ein bis drei Prozent der Betriebe
kontrolliert, die meisten davon mit Vorankündigung.
Das heißt, es kann bis zu 60 Jahre dauern,
bis ein Betrieb kontrolliert wird.
Die Behörden kennen diese kritische Lage.
Ihre Erklärungen dazu sind unzureichend.
Wegen der Untätigkeit der Politik und der Interessen der
Industrie wiederholen sich diese Bilder Tag für Tag.
Unser Team in Spanien appelliert an Minister Luis Planas.
Spanien darf nicht länger wegsehen.
Es ist an der Zeit, das Leiden der Mütter und ihrer Kinder
in der industriellen Tierhaltung zu beenden.