iAnimal mit Christoph Maria Herbst: 42 Tage – Ein ganzes Leben eines Masthuhns – 360° Virtual Reality
„42 Tage – Ein ganzes Leben eines Masthuhns“ zeigt das kurze und leidvolle Leben von Hühnern, die für Fleisch gezüchtet werden. Während sie unter natürlichen Lebensbedingungen sieben und mehr Jahre alt werden könnten, werden sie in der Mast nur 42 Tage alt. In der kurzen Zeit durchlaufen sie eine rasante Wachstumsphase, die oft mit gesundheitlichen Problemen einhergeht. Das Video dokumentiert die beengten und unnatürlichen Lebensbedingungen, unter denen die Hühner gehalten werden, sowie was die Tiere am letzten Tag ihres kurzen Lebens ertragen müssen.
Der Charakterdarsteller Christoph Maria Herbst präsentiert das außergewöhnliche 360°-Video, die zweite Veröffentlichung von bewegenden Aufnahmen aus Animal Equalitys preisgekröntem Virtual-Reality-Projekt iAnimal.
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Animal Equality ist eine internationale Organisation, die gemeinsam mit Gesellschaft, Politik und Unternehmen daran arbeitet, Grausamkeit in der Massentierhaltung zu beenden.
Wir verbreiten in acht Ländern auf vier verschiedenen Kontinenten Informationen und Hilfestellungen für einen tierleidfreien Lebensstil und inspirieren Menschen dazu, ihre Ernährungsweise zugunsten der Tiere zu verändern.
Neben Deutschland sind wir auch in den USA, Großbritannien, Italien, Spanien, Mexiko, Brasilien und Indien aktiv.
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Transcript (German — de)
Hallo. Ich bin Christoph Maria Herbst.
Vielleicht kennst du mich als Schauspieler, aber
es gibt noch etwas Anderes in meinem Leben
das mir mindestens genauso wichtig ist wie die Schauspielerei:
Tiere.
Bestimmt findest du auch,
dass man rücksichtsvoll mit Tieren umgehen sollte.
Aber nicht nur mit Hunden und Katzen,
die ja fast wie Familienangehörige für uns sind,
sondern auch mit Kühen, Schweinen und Hühnern.
Wusstest du, dass Hühner die Tiere sind, die weltweit am meisten gegessen werden?
Dank der Undercover-Recherche von Animal Equality
kommt jetzt ans Tageslicht,
was uns die Fleischindustrie am liebsten verschweigen würde.
Das, was du jetzt gleich sehen wirst
ist trauriger Alltag
in allen Massentierhaltungsbetrieben
auf der ganzen Welt.
Auch in Deutschland.
(Vogelgezwitscher)
Stell Dir vor, Du wärst als Huhn geboren.
Dann wäre dies der erste Tag deines Lebens.
Du erblickst das Licht der Welt,
umgeben von unzähligen anderen Küken.
Ihr alle ruft piepsend nach Eurer Mutter.
Doch Eure Rufe werden nicht erhört.
Denn Eure Mutter werdet ihr niemals kennenlernen.
Du kannst kaum noch einen Schritt tun.
Denn Du wurdest daraufhin gezüchtet,
in kürzester Zeit möglichst viel Gewicht zuzulegen.
Als Folge dieser Überzüchtung und deines Übergewichts
bist Du im Alter von gerade einmal sechs Wochen
quasi bewegungsunfähig.
Dir fällt das Atmen schwer.
Du musst ständig die beißende, stark ammoniakhaltige Luft einatmen,
weil alles um Dich herum voller Exkremente ist.
Dein Körper ist von zahlreichen schmerzhaften Wunden übersät,
die nicht versorgt werden.
Die Produktion von Fleisch verursacht immenses Leid
in einem ungeheuren Ausmaß.
Jedes dieser Tiere leidet vom ersten Tag
bis zum letzten.
Kopfüber aufgehängt, wirst du durch ein Wasserbad gezogen,
durch das Strom fließt.
Schlägt diese Betäubung fehl,
wird dir bei vollem Bewusstsein die Kehle aufgeschnitten
und du verblutest qualvoll.
Du musst kein Huhn sein, um zu erkennen,
wie grausam Massentierhaltung ist.
Aber du kannst etwas tun, um dieses Leid zu beenden.
Streich einfach Fleisch von deiner Speisekarte.
Die Tiere werden es dir danken!