Verehrt und gequält – Das Leiden Indiens „heiliger“ Kühe für Milch und Leder
Indien ist der größte Milchproduzent der Welt - und einer der größten Lederexporteure. Deutschland gehört zu den Hauptabnehmern dieses Leders.
Bitte unterschreibe unsere Petition https://www.change.org/kuhleid-in-indien und hilf uns, gegen das extreme Leid der Kühe und Kälber in Indien vorzugehen.
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Transcript (German — de)
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genau wie wir erleben rinder die
verschiedensten emotionen von freude
liebe angst bis hin zu trauer auch
kälber werden mit demselben staunen wie
jedes kind in diese welt geboren aber in
einem milchbetrieb wert ihre freude nur
kurz animal equity hat an der cover
recherchen in der milchindustrie in ganz
indien durchgeführt die aufnahmen zeigen
alltägliche praktiken in betrieben jeder
größe ob auf dem land oder im
städtischen raum
[Musik]
indien ist der weltgrößte produzent und
konsument von milchprodukten und es
braucht eine enorme anzahl von tieren um
diese nachfrage zu decken wie alle
säugetiere mütter geben kühe nur dann
milch wenn sie ein kind geboren haben
doch von milchbetrieben werden diese
freundlichen und neugierigen tiere dazu
benutzt um fortwährend milch für den
menschlichen konsum zu produzieren um
den samen von bullen zu bekommen
zwingt man die tiere andere männliche
rinder zu besteigen
mit diesen samen werden die weiblichen
tiere künstlich befruchtet oft von
unerfahrenen arbeitern ohne handschuhe
oder steriles equipment jedes jahr
müssen kühe und weibliche befüllt diese
zwangsstörung erneut r traten solange
bis sie nicht mehr fruchtbar sind in
indischen milchbetrieben verbringen die
tiere ihr ganzes leben an ketten oft
sind diese so kurz dass sich die kühe
kaum bewegen können
sie haben also keine andere möglichkeit
als im eigenen kot und urin zu stehen
und auch zu liegen
krankheiten und infektionen sind die
schmerzhafte folge nach jeder
künstlichen befruchtung werden die
neugeborenen kälber ihren müttern
weggenommen von der milch der kühe
bekommen diese babys nichts ab dabei
würde ihr immunsystem die nahrhafte
muttermilch dringend benötigen und so
sterben manche kälber schon innerhalb
weniger tage für die die überleben wird
es nur schlimmer
die kälbchen werden nach geschlechtern
getrennt
die weiblichen ersetzen dann bald die
ausgemergelten mütter die nicht mehr
fruchtbar sind oder zu wenig milch geben
die männlichen kälber hingegen werden
dem tod überlassen oder geschlachtet
dieses grausame schicksal teilen alle
bullenkälber in der indischen
milchindustrie die trennung bedeutet für
mutter und kalb aber auch großen
emotionalen schmerz wird er das kalb
weggenommen trauert eine kuh um ihr baby
weil sie nur junge stillen möchte gibt
sie keine milch mehr
doch die bauern haben wege gefunden die
trauernden mütter zu überlisten
sie stopfen körper oder sogar köpfe tote
kälber mit stroh aus um den kühen
weiszumachen das eigene baby stehen zu
dürfen um den kühen jeden einzelnen
tropfen milch abzuringen wird ihnen
außerdem häufig oxytocin gespritzt
indiens bauern glauben dass dieses
hormon hilft den milch ertrag zu erhöhen
doch beschleunigt es nur den mac vorgang
zudem kann oxytocin bei den tieren die
schmerzen von geburtswehen hervorrufen
das macht die injektionen zu sich
ständig wiederholenden tortur die die
kühe an ihre grenzen bringt obwohl die
indische regierung diese praktik
verboten hat ist sie weit verbreitet
oxytocin wird illegal gehandelt oft
getarnt als süßigkeiten
ein solcher karton enthält 50 in die
zonen der preis 100 rupien etwa 1 euro
30 make maschinen sollen den milchbauern
die arbeit erleichtern
doch für indiens kühe bedeuten sie
weiteren schmerz denn achtlose arbeiter
lassen die maschinen oft noch lange
laufen nachdem die milch schon
vollständig abgepumpt ist auch bewusste
quälerei und brutalität sind in den
milchbetrieben alltag
und es wäre all dies nicht genug werden
viele tiere experimenten unterzogen
denn ständiges ziel ist die
milchproduktion weiter zu erhöhen
wissenschaftler schneiden löcher groß
wie tennisbälle in die pflanzen der kühe
um die auswirkung von futtermitteln auf
die produktivität zu erforschen
doch mehr milch bedeutet auch mehr
kälber geburten und mehr
geburtskomplikationen oft werden
geburten deswegen brutal erzwungen
kaiserschnitt wäre den milchbauern zu
teuer also wenden sie solche veralteten
methoden an
und üben gewalt auf den uterus der
schwangeren co aus ganz gleich welche
qualen die tiere in indiens
milchindustrie aber erleiden müssen
medizinische versorgung bleibt ihnen
verwehrt sich um diese tiere zu kümmern
bedeutete kosten und im vordergrund der
milchbetriebe steht allein der gewinn
kranke tiere landen deswegen in indien
oft einfach auf der straße
doch auch das leben in dieser
plötzlichen freiheit ist hart und auch
hier erlebten die rinder oft genug
brutalität
jene die nicht vorsätzlich verletzt
werden geraten häufig in unfälle und aus
reiner verzweiflung ernähren sich viele
kühe von müll
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in freier natur wird eine kuh oder ein
büffel im durchschnitt 15 bis 20 jahre
alt doch die milchindustrie ruiniert die
körper der tiere so schnell dass sie
hier höchstens vier bis fünf jahre leben
wenn sie den milchbetrieben keine nutzen
bieten kommen die tiere auf den markt
wir fragten einige milchbauern an wen
sie diese tiere verkaufen
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der verkaufspreis eines tieres basiert
auf der geschätzten qualität seines
fleisches und seiner größe
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in der vergangenheit wurden nur tiere
zum schlachter gebracht die keine milch
mehr gaben aber seit einigen jahren
gehen auch die kühe ins schlachthaus die
nach meinung der milchbauern nicht genug
milch produzieren und als wäre das
schicksal im schlachthaus zu kommen
nicht entsetzlich genug muss ich jedes
tier auf eine gefährliche reise dorthin
begeben
die verängstigt kranken und verletzten
tiere werden mit brutalen methoden in
die transporter getrieben
bis auf den letzten zentimeter belegen
die arbeiter die laster
doch sogar dann stapeln sie noch tiere
die bereits halb tot sind auf die noch
lebenden
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wenn die tiere zu erschöpft sind um sich
zu bewegen sollen sie der schmerz
gefügig machen
die händler auf den märkten brechen den
tieren die schwänze schreiben ihnen
scharfes chili in die augen und stoßen
ihnen stücke oder finger in die
genitalien
so kommt es zu ernsten verletzungen und
einige tiere sterben bereits auf dem weg
ins schlachthaus tage lang müssen sie
auf den lkws ausharren ohne zugang zu
nahrung und wasser vom ja keinen tropfen
milch zu vergeuden melden die händler
die kühe sogar noch ein letztes mal
bevor sie sie zum schlachter schicken
wenn die tiere dann dort eintreffen
folgt die inspektion viele sind krank
und weitere haben sich auf der reise zum
schlachthaus verletzt
laut gesetz muss jedes tier von einem
tierarzt begutachtet werden der die
schlacht fähigkeit bescheinigt doch
regelmäßig markieren die arbeiter selbst
die rinder als schlacht bereit
die tiere sind dann gezwungen zu zusehen
wie ihre artgenossen getötet werden und
die schlachter haben viele grausame
wegen der tötung gefunden zum beispiel
eine kuh so lange mit einem hammer zu
schlagen bis sie bewusstlos ist
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halal schlachter schneiden hier eine kuh
nicht mit einem sondern mehreren
schnitten die kehle auf während die coba
vollem bewusstsein ist die die noch die
kraft aufbringen versuchen verzweifelt
aufzustehen zu kämpfen oder zu fliehen
doch widerstand führt nur zu noch mehr
gewalt
diese gewalt begleitet die tiere bis zu
ihrem letzten atemzug
nacheinander werden die tiere gehäutet
und zerteilt während ihren körpern der
letzten ebenso auch in feucht all dies
ist grausame blutige alltag in indischen
stadt betrieben
all dies geschieht vor den augen jener
tiere die gerade der schlachthaus
erreicht haben und all dies ist ein
verstoß gegen das indische
tierschutzgesetz doch unsere
ermittlungen zeigen dass diese gesetze
in keinem betrieb den wir besuchten
eingehalten werden
indiens milch fleisch und leder
industrien sind untrennbar miteinander
verbunden jeden tag verkaufen
milchbauern unzählige ungewollte tiere
an schlachter
so stellen sie sicher dass die fleisch
und lederindustrie von ihnen abhängt
auch in europa landet dieses leder von
indischen kühn
es ist ein konsum chrysler voller leid
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ich profitiere leidenden indien durch
diese industrie sondern auch die
arbeiter darunter viele kinder die
illegal beschäftigt werden keiner der
arbeiter erhält mindestlohn oder
krankenversicherung und auch indiens
umwelt nimmt großen schaden an der
produktion von milch fleisch und leder
mehr als ein drittel des flusswassers
dass die menschen in indien im alltag
verwenden stammt aus dem ganges
er ist eine lebenswichtige ressource
doch die 700 gerbereien an seinen ufern
leiten ihr giftiges abwasser hinein
überhaupt verbraucht die nutztier
industrie unvorstellbare mengen an
wasser und das obwohl die indische
regierung bereits verkündet dass dem
land schon im jahr 2025 der
wassernotstand droht doch indiens
bevölkerung kann ihr wasser und damit
auch die menschen des landes retten
indem sie diese tiere vor der
grausamkeit der milchindustrie bewahrt
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